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Museumsausstellungen

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Jean-Honoré Fragonard (1732– 1806) Der Philosoph, um 1764 Öl auf Leinwand, 59 x 72,2 cm (oval) © Hamburger Kunsthalle / bpk Foto: Elke Walford
Jean-Honoré Fragonard (1732– 1806) Der Philosoph, um 1764 Öl auf Leinwand, 59 x 72,2 cm (oval) © Hamburger Kunsthalle / bpk Foto: Elke Walford

Goya, Fragonard, Tiepolo - Die Freiheit der Malerei

Hamburger Kunsthalle - Sammlung Galerie der Gegenwart
Hamburg | 13.12.2019-13.04.2020
Das 18. Jahrhundert war eine Blüte- und Umbruchszeit der europäischen Kunst, die so unterschiedliche Persönlichkeiten wie Francisco José de Goya y Lucientes (1746–1828), Jean-Honoré Fragonard (1732–1806) und Giovanni Battista Tiepolo (1696–1770) hervorgebracht hat. Mit »Goya, Fragonard, Tiepolo. Die Freiheit der Malerei« widmet die Hamburger Kunsthalle einem Kapitel der folgenreichsten Epochen der europäischen Kunstgeschichte eine umfassende Schau. Gleichzeitig setzt die Präsentation mit rund 100 bedeutenden Gemälden und Graphiken, versammelt aus den wichtigen nationalen und internationalen Museen, den Schlusspunkt des Jubiläumsjahres 2019 in der Hamburger Kunsthalle. Goya, Fragonard, Giovanni Battista Tiepolo und sein Sohn Giovanni Domenico Tiepolo (1727–1804) reagierten mit ihrer Kunst auf die weltanschaulichen, politischen und gesellschaftlichen Umbrüche des 18. Jahrhunderts. Sie entwickelten eine radikalere Formensprache und veränderten die Malerei durch ihren Wandel der künstlerischen Normen und ihre innovativen wie ungewöhnlichen Konventionsbrüche. Die Ausstellung verdeutlicht in eindringlichen Bildern diesen Entstehungsprozess und zeichnet anhand der unterschiedlichen Schaffensperioden der ausgewählten Künstler die grundsätzlichen Veränderungen nach, mit denen in den Zentren Venedig, Paris und Madrid Grundlagen der Moderne geschaffen wurden. Überhaupt kennzeichnen scheinbar widersprüchliche Positionen das virtuose und vielseitige Schaffen Goyas, Fragonards und Tiepolos. So stehen einer auf den ersten Blick konventionellen Malweise kühne Bildfindungen gegenüber, trifft Atmosphärisch-Ideales auf Unheimlich-Groteskes, zeigt sich die Vorliebe für das Theater und Theatrales in einem Spiel von Reflexion und Illusion. Der Stil wird radikal-persönlich und reflektiert. Die lockere, freie Pinselführung steht dabei gleichsam für die Freiheit der Malerei, die die Künstler auch in ihrer Bildsprache für sich beanspruchten. Mit ihrer Kunst leiteten sie bereits Mitte des 18. Jahrhunderts einen Stilwandel ein und stellten mit ihrer innovativen Formensprache die Weichen für den Weg in die Moderne, bevor mit der Französischen Revolution ab 1789 endgültig der radikale Umbruch vollzogen wurde. Mit der Ausstellung präsentiert die Hamburger Kunsthalle Goya, Fragonard, Giovanni Battista und Giovanni Domenico Tiepolo als Vor- und Wegbereiter der Moderne, indem sie das Schaffen der Künstler zum ersten Mal in einen gemeinsamen Kontext stellt: In ihren Werken treten bereits in der Mitte des 18. Jahrhunderts Umbrüche und die Befreiung von Konventionen zutage.
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Foto: Museum Oberschönenfeld
Foto: Museum Oberschönenfeld

Weltenschleifen. Alexandra Vassilikian

Museum Oberschönenfeld
Gessertshausen | 19.01.2020-15.03.2020
Die umfangreiche Einzelausstellung der in Schwabmünchen lebenden Künstlerin Alexandra Vassilikian zeigt Ölbilder und Arbeiten auf Papier aus den letzten fünf Jahren. Ausgehend von Motiven aus der Natur, entwickelt die Künstlerin umfangreiche Projekte, die sich bisweilen über einen Zeitraum von zehn Jahren erstrecken, so auch ihre „Schlachtfelder". Diese großen Gemälde auf Leinwand bilden den Auftakt der Ausstellung. Sie transferieren Eindrücke, die Alexandra Vassilikian in ihrer Umgebung aufnimmt: In frisch gepflügten Feldern entdeckt die Malerin Motive, die sie zunächst fotografisch festhält, zeichnerisch und malerisch weiterentwickelt, verfremdet und in eine eigene Bildsprache übersetzt. Diese ist von einer starken Räumlichkeit und Plastizität geprägt sowie von feinen zeichnerischen Elementen und differenzierten Farbabstufungen. Belanglos erscheinenden Motiven verleiht die Künstlerin eine neue Bedeutung. Es ist ihr ein Anliegen, mit ihrer monumentalen Malerei Schichten zu historischen Ereignissen freizulegen. Sie will daran erinnern, dass sich unter der Oberfläche des Sichtbaren viele Spuren verbergen. Und auf der anderen Seite geht es ihr darum, Andeutungen, die Träume aufkeimen lassen, ins Spiel zu bringen. Neue, großteils noch nie gezeigte Arbeiten auf Papier bilden den zweiten Schwerpunkt der Ausstellung. Dabei greift Alexandra Vassilikian das Thema „Mischwesen" auf: Menschen, Tiere und Bäume können auf verschiedenste Weisen miteinander verschmelzen, bisweilen auch mit ihrer Umgebung. Suggeriert wird ein Wachsen und Werden, nicht zuletzt durch die Wiederholung bestimmter Formen. Bei diesen ebenfalls auf Fotografien basierenden Malereien reduziert die Künstlerin, wie bei ihren Ölgemälden, ihre Farbpalette auf Grau- und Rottöne. Sehr vielseitig sind die gestalterischen Ausprägungen dieser Bilder: Transparenten, manchmal wie hingehauchten, ja sich fast entziehenden malerischen Formen steht eine zeichnerische Prägnanz gegenüber. Plastisch ausgearbeitete Formen erinnern an Körperliches. Vielschichtigkeit sowie die Auseinandersetzung mit Urformen und Urthemen durchziehen das Werk der Künstlerin.
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Hamburger Kunsthalle, Foto: Romanus Fuhrmann-Rickert
Hamburger Kunsthalle, Foto: Romanus Fuhrmann-Rickert

Impressionismus - Meisterwerke aus der Sammlung Ordrupgaard

Hamburger Kunsthalle - Sammlung Galerie der Gegenwart
Hamburg | 07.11.2019-01.03.2020
Im Herbst und Winter 2019/20 ist der französische Impressionismus in Form von Spitzenwerken des Ordrupgaard Museums in Hamburg zu Gast. Die Sammlung des seit 1953 staatlichen dänischen Museums geht auf die Schätze zurück, die der Versicherungsdirektor Wilhelm Hansen mit seiner Frau Henny ab Ende des 19. Jahrhunderts zusammentrug. Im Zentrum der Ausstellung stehen Gemälde sämtlicher führender Maler_innen des Impressionismus: Camille Pissarro, Édouard Manet, Edgar Degas, Alfred Sisley, Claude Monet, Berthe Morisot, Pierre-Auguste Renoir und Eva Gonzalès. Anhand der ausgestellten Werke lassen sich die motivischen, maltechnischen und wahrnehmungsspezifischen Revolutionen, die sich von den 1870er-Jahren an binnen weniger Jahrzehnte auf der Leinwand ereigneten, plastisch nachvollziehen. Einen besonderen Höhepunkt bildet eine Werkgruppe von acht Gemälden Paul Gauguins, dessen Schaffen bereits im Zeichen des Post-Impressionismus steht. Nachdem das Ehepaar Hansen ab den 1890er-Jahren zunächst auf dänische Kunst fokussiert war, widmete es sich von 1916 an gezielt dem Aufbau einer repräsentativen Sammlung französischer Malerei. In Paris unterhielten die Hansens Kontakte zu Kritikern wie Théodore Duret sowie zu prominenten Kunsthändlern, insbesondere Ambroise Vollard, mit deren Hilfe sie ihre spektakuläre Sammlung aufbauten. Jedoch beschränkte sich das Ehepaar nicht nur auf die Vertreter_innen des Impressionismus. Sie bezogen auch die Zeiten davor und danach in ihre Aktivitäten mit ein – und damit die Entwicklungen eines ganzen Jahrhunderts französischer Malerei. So finden sich in der Ausstellung nicht nur Werke des Klassizismus und der Romantik (Jean-Auguste-Dominique Ingres und Eugène Delacroix), sondern mit Gustave Courbet, Camille Corot, Charles-François Daubigny und Jules Dupré auch Arbeiten von führenden Künstlern des französischen Realismus versammelt. Indem diese bereits Pleinair-Malerei praktizierten, werden sie zu Recht als Vorboten des Impressionismus geführt. Nach Ausstellungen zu Degas (2009) und zu Manet (2016) bietet Impressionismus. Meisterwerke aus der Sammlung Ordrupgaard erstmals die Gelegenheit, Spitzenwerke sämtlicher führender Vertreter_innen des Impressionismus in Hamburg zu sehen. Dies ist den guten Beziehungen der Kunsthalle zum Ordrupgaard Museum zu verdanken, das im Zuge von Erweiterungsarbeiten diese außergewöhnlich großzügige Kollektion für Hamburg bereitstellt.
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Martin-Gropius-Bau, Foto: Jansch
Martin-Gropius-Bau, Foto: Jansch

Masculinities: Liberation through Photography

Martin-Gropius-Bau
Berlin | 16.10.2020-10.01.2021
Die Gruppenausstellung Masculinities: Liberation through Photography versammelt unter anderem Arbeiten von Laurie Anderson, Richard Avedon, Rotimi Fani-Kayode, Isaac Julien sowie Annette Messager und untersucht, auf welche Weise Männlichkeit seit den 1960er Jahren erlebt, performativ hergestellt und sozial konstruiert wird. In einer Zeit, in der sich klassische Männlichkeitsbilder in der Krise befinden und Begriffe wie „toxische“ und „fragile“ Männlichkeit gesellschaftliche Diskurse prägen, bieten über 300 Arbeiten von 50 internationalen Künstler*innen, darunter Laurie Anderson, Richard Avedon, Rotimi Fani-Kayode, Peter Hujar, Isaac Julien, Annette Messager und Catherine Opie, ein Panorama der filmischen und fotografischen Auseinandersetzung mit dem Maskulinen in all seiner Widersprüchlichkeit und Komplexität. Zentrale Bezugspunkte sind Themen wie Patriarchat, Macht, queere Identität, Race und Class, Sexualität sowie die weibliche Wahrnehmung von Männlichkeit, welche als ein weitgehend fließendes, performatives Identitätskonzept ins Blickfeld rückt.
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Musicalübersicht

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Logo: Stage Entertainment
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Paramour

Cirque du Soleil - Das Musical
Neue Flora Hamburg
Hamburg | nächster Termin 27.02.2020 20:00 Uhr
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Foto: A Bofill
Foto: A Bofill

Carmina Burana

La Fura dels Baus
Kölner Philharmonie
Köln | nächster Termin 02.07.2020 20:00 Uhr
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Die Päpstin Das Musical Tickets
Die Päpstin Das Musical Tickets

Die Päpstin - Das Musical

Ludwigs Festspielhaus Neuschwanstein
Füssen | nächster Termin 03.07.2020 19:30 Uhr
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Bibi & Tina (Foto: Jörn Hartmann)
Bibi & Tina (Foto: Jörn Hartmann)

Bibi & Tina

Das LIVE-Spektakel zu den original Kinofilmen
Harmonie Heilbronn
Heilbronn | nächster Termin 27.02.2020 17:00 Uhr
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Comedyübersicht

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Mathias Richling (Foto: Helmut Bartl)
Mathias Richling (Foto: Helmut Bartl)

Mathias Richling

Die Mathias Richling Show
SWR Funkhaus Stuttgart
Stuttgart | nächster Termin 10.03.2020 19:45 Uhr
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Martin Zingsheim (Foto: Georg Pieron)
Martin Zingsheim (Foto: Georg Pieron)

Martin Zingsheim

aber bitte mit ohne
Schlachthof München
München | nächster Termin 01.10.2020 20:00 Uhr
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Mirja Boes (Foto: NadineTargiel)
Mirja Boes (Foto: NadineTargiel)

Mirja Boes

Auf Wiedersehen! HALLO!
Kulturhalle Neukirchen-Vluyn
Neukirchen-Vluyn | nächster Termin 29.02.2020 20:00 Uhr
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Caveman
Caveman

Caveman

Du sammeln. Ich jagen!
Theater Grüne Zitadelle
Magdeburg | nächster Termin 28.02.2020 20:00 Uhr
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Konzertübersicht

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Ian Anderson (Foto: Travis Latam)
Ian Anderson (Foto: Travis Latam)

Ian Anderson

Jethro Tull
Freilichtbühne Schwerin
Schwerin | nächster Termin 18.07.2020 19:30 Uhr
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Mia Julia

Die Live-Konzerte
Rhein-Mosel-Halle Koblenz
Koblenz | nächster Termin 28.02.2020 18:30 Uhr
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Sarah Connor Live in Concert (Foto: Nina Kuhn)
Sarah Connor Live in Concert (Foto: Nina Kuhn)

Sarah Connor

Herz Kraft Werke - Sommertour 2020
Freilichttheater am Kalkberg - Bad Segeberg
Bad Segeberg | nächster Termin 16.05.2020 19:30 Uhr
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Foto: Benjamin Hüllenkremer
Foto: Benjamin Hüllenkremer

Gregorian

Masters of Chant Jubiläumstour
Mitsubishi Electric HALLE
Düsseldorf | nächster Termin 27.04.2020 20:00 Uhr
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Premieren

Premierenalle

(save me) not

Theater Oberhausen

Oberhausen | nächster Termin
06.03.2020 01:00 Uhr
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Kammertheater Karlsruhe
Kammertheater Karlsruhe

Bed of Roses

Kammertheater Karlsruhe

Karlsruhe | nächster Termin
06.03.2020 01:00 Uhr
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Schauspielhaus Bochum, Foto: Jürgen Landes
Schauspielhaus Bochum, Foto: Jürgen Landes

Travel along unknown

Schauspielhaus Bochum

Bochum | nächster Termin
01.03.2020 00:01 Uhr
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Foto: Theater Krefeld
Foto: Theater Krefeld

Tschick

Theater Krefeld

Krefeld | nächster Termin
04.03.2020 01:00 Uhr
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