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KULTURpur - Wissen, wo was läuft!

Museumsausstellungen

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Foto: Punctum, Peter Franke
Foto: Punctum, Peter Franke

Sighard Gille. Camera obscura

Haus Böttchergäßchen - Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Leipzig | 05.06.2019-18.08.2019
Es scheint, als sei die Zeit stehen geblieben. Lassen Sie sich in ein Leipzig entführen, das Bekanntes verfremdet und Sie mit einer neuen Sicht durch die Stadt wandeln lässt. In der Ausstellung präsentiert der bekannte Leipziger Maler (*1941) eine umfassende Schau seines fotografischen Werks mit der Lochkamera. Die Liebe Gilles zum Medium der Fotografie reicht weit zurück. Vor seinem Studium 1965 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig absolvierte er eine Ausbildung zum Fotografen. Schon als Kind faszinierte ihn ein physikalisches Spielbuch mit Fotografien und einer Anleitung der Camera obscura so sehr, dass er diese Technik unbedingt selbst ausprobieren wollte. Die Camera obscura (lat. camera „Gewölbe“; obscura „dunkel“) gilt als einer der ersten Apparate zum Projizieren von Bildern. In einem dunklen Raum fällt durch ein kleines Loch etwas Licht. Das außen platzierte Objekt wird mittels der von ihm reflektierten Lichtstrahlen durch das Loch auf die gegenüberliegende Innenseite des Raumes projiziert. Dort wird es kopfüber und spiegelverkehrt sichtbar. Gille beschäftigt sich seit den frühen 1980er Jahren intensiv mit der Lochkamera als Weiterentwicklung der Camera obscura. Statt eines Objektivs besitzt diese nur eine winzige Öffnung als Lochblende. Durch diese wird ein Rollfilm dahinter belichtet. Lochdurchmesser, Intensität des Lichtes und Belichtungsdauer beeinflussen diesen Prozess maßgeblich. Durch die signifikante Weichzeichnung der Lochkamera werden bekannte Objekte verfremdet. Bewegungen werden nicht dargestellt, die Unschärfe ist charakteristisch. Zuerst mehr ein Protest gegen den High-Tech-Wahn der Zeit, entwickelte Gille die Lochkamera-Technik mehr und mehr zu einer eigenen Kunstform. Beginnend mit den Fotografien seiner ersten New York-Reise 1996, zeigt die Ausstellung rund 60 Werke aus den Städten Rom, Jerusalem, London und Hamburg, wobei Gille die Konstruktion der Kamera immer wieder modifizierte. Rund 60 Lochkamerafotos mit Leipziger Motiven werden erstmals präsentiert. Gilles Fokus liegt darauf, Vertrautes zu verfremden und zu einem veränderten Blick auf Altbekanntes anzuregen. Durch die Übermalung einiger Motive schafft Gille ein Bindeglied zwischen Malerei und Aufnahmen mit der Lochkamera, für beide ist prägend, dass das Wesentliche durch Reduktion herausgearbeitet wird....
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Foto: Haus der Photographie - Deichtorhallen
Foto: Haus der Photographie - Deichtorhallen

Gute Aussichten 2018/2019

Haus der Photographie - Deichtorhallen - Aktuelle Kunst
Hamburg | 12.07.2019-03.10.2019
Im 15. Jahr seines Bestehens präsentiert gute aussichten 2018/2019 im Haus der Photographie eine inhaltliche, ästhetische und mediale Bandbreite, wie sie die jungen Fotograf*innen in Deutschland hervorbringen. Ein überraschendes Spektrum vielfältiger Ideen, fotografischer Strategien und formaler wie medialer Umsetzungen, die den aktuellen Status Quo der jungen Fotografie widerspiegeln. Die neunköpfige Jury, die durch die Teilnahme des renommierten Fotografen Elger Esser und des bekannten Verlegers Gerhard Steidl unterstützt wurde, wählte aus 98 Einreichungen von 40 Institutionen 9 Preisträger*innen und ihre ausgezeichneten Arbeiten aus. Das verbindende, spürbare Element aller Arbeiten ist – bei aller Unterschiedlichkeit an Themen und Formen – der wendende Punkt, der mit Anfang oft schließt und mit Ende beginnt. Was sich einmal etabliert hat, lässt sich schwer wieder aus der Welt schaffen – das gilt für jedwede Struktur, sei sie geistiger oder physikalischer Natur. So ist es äußerst erfrischend, wenn die neun Preisträger/Innen von gute aussichten – junge deutsche fotografie 2018/2019 allesamt frischen Wind in ein Feld hineintragen, dessen bildgestalterische Möglichkeiten aller Kassandrarufe zum Trotz offensichtlich bei weitem noch nicht ausgeschöpft sind. Preisträger*innen: Lorraine Hellwig, Laila Kaletta, Patrick Knuchel, Benjamin Kummer, Steve Luxembourg, Sina Niemeyer, Malte Sänger, Robert ter Horst und Anna Tiessen....
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Ivo Hauptmann, Liegender Akt, 1920, Oel auf Leinwand, Sammlung SHMH, Copyright: Harriet Hauptmann, Foto: Helge Mundt
Ivo Hauptmann, Liegender Akt, 1920, Oel auf Leinwand, Sammlung SHMH, Copyright: Harriet Hauptmann, Foto: Helge Mundt

Tanz des Lebens - 100 Jahre Hamburgische Sezession

Jenisch Haus - Museum für Kunst und Kultur an der Elbe
Hamburg | 15.04.2019-13.01.2020
Die Künstlervereinigung „Hamburgische Sezession“ wurde 1919 gegründet – mit dem Ziel, in der Kaufmannsstadt Hamburg eine lebendige Kunstszene zu etablieren und das kulturelle Klima für die bildenden Künste attraktiver zu gestalten. Ihre Ausstellungen und deren begleitende Vorträge und Künstlerfeste erfuhren über 14 Jahre hinweg bis 1933 große Resonanz und erlangten auch überregionale Anerkennung. Stilistisch orientierte sich die Sezession zunächst am Expressionismus und an der Neuen Sachlichkeit, bevor sich Ende 1920er Jahre ein eigener Sezessionsstil entwickelte. Zu ihren wichtigsten Vertretern gehörten Anita Rée, Gretchen Wohlwill, Friedrich Ahlers-Hestermann, Eduard Bargheer, Willem Grimm, Erich Hartmann, Karl Kluth, Emil Maetzel, Dorothea Maetzel-Johannsen und Rolf Nesch. Die Ausstellung „Tanz des Lebens. 100 Jahre Hamburgische Sezession“ im Jenisch Haus stellt das breite künstlerische Spektrum der Künstlervereinigung anhand von Gemälden, Grafiken und Plastiken vor. Neben Porträts, Stillleben und Tierdarstellungen aus den frühen Jahren der Sezession versammelt die Ausstellung Stadtdarstellungen, Bilder vom Hamburger Hafen und vom Hamburger Nachtleben sowie künstlerische Einblicke in das damalige Freizeitverhalten. Darüber hinaus sind Reise- und Landschaftsbilder aus den späteren Sezessionsjahren zu sehen. Der Ausstellungstitel „Tanz des Lebens“ ist einem Holzschnitt von Heinrich Steinhagen aus der ersten Ausstellung im Jahr 1919 entlehnt. Die Exponate stammen aus dem Bestand des Altonaer Museums und aus privaten Sammlungen und Nachlässen. Die meisten Arbeiten sind bisher nur selten gezeigt worden oder erstmals öffentlich zu sehen....
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Martin-Gropius-Bau, Foto: Jansch
Martin-Gropius-Bau, Foto: Jansch

Wu Tsang

Martin-Gropius-Bau
Berlin | 04.09.2019-12.01.2020
Die Ausstellung zeigt neben einer Auswahl bisheriger Filmarbeiten auch eine Neuproduktion. Darin geht Wu Tsang der Frage nach, wie sich Körper in gewaltsamen alltäglichen Umgebungen bewegen und ihr Überleben in normativen Gesellschaftsordnungen sichern, in denen sie als bedrohlich empfunden werden könnten. Mit ihrer hybriden Filmsprache, die gleichermaßen Fiktion und Dokumentation verbindet, entwirft Wu Tsang eine eigene Form der Choreografie, die sowohl die Bewegung der Darsteller*innen als auch der Kamera untersucht. Eine Serie von eigens für die lichtdurchfluteten Räume des Gropius Bau konzipierten farbigen Glasarbeiten lädt zu einem poetischen Nachdenken über die Spannung zwischen Transparenz und Opazität ein....
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Musicalübersicht

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Wahnsinn, Foto: Manfred Esser
Wahnsinn, Foto: Manfred Esser

Wahnsinn!

Das Musical mit den Hits von Wolfgang Petry
Deutsches Theater München
München | nächster Termin 22.05.2019 19:30 Uhr
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Magie der Travestie
Magie der Travestie

Magie der Travestie

Die Nacht der Illusionen!
Nikolaisaal Potsdam
Potsdam | nächster Termin 11.10.2019 20:00 Uhr
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Mamma Mia Musical
Mamma Mia Musical

Mamma Mia!

Colosseum Theater Essen
Essen | nächster Termin 22.05.2019 18:30 Uhr
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Afrika Afrika Show (Foto: Sebastian Sajak)
Afrika Afrika Show (Foto: Sebastian Sajak)

Afrika! Afrika!

Arena Leipzig
Leipzig | nächster Termin 22.05.2019 19:30 Uhr
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Comedyübersicht

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Vince Ebert (Foto: Michael Zargarinejad)
Vince Ebert (Foto: Michael Zargarinejad)

Vince Ebert

Zukunft is the Future
Heinz-Hilpert-Theater - Theater der Stadt Lünen
Lünen | nächster Termin 23.05.2019 20:00 Uhr
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Mario Barth (Foto: Josef Fischnaller)
Mario Barth (Foto: Josef Fischnaller)

Mario Barth

Männer sind faul, sagen die Frauen
EmslandArena
Lingen | nächster Termin 08.11.2019 20:00 Uhr
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Foto: Rüdiger Hoffmann
Foto: Rüdiger Hoffmann

Rüdiger Hoffmann

Alles Mega - Gut ist nicht gut genug
Sparkassen Carre
Tübingen | nächster Termin 23.05.2019 20:00 Uhr
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Cavequeen
Cavequeen

Cavequeen

Du sammeln, ich auch!
Schmidts Theater und Schmidts Tivoli
Hamburg | nächster Termin 13.10.2019 19:00 Uhr
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Konzertübersicht

Konzertübersichtalle
Foto: Glenn Miller Orchestra
Foto: Glenn Miller Orchestra

Glenn Miller Orchestra

directed by Wil Salden
Schloßfestspiele Ettlingen
Ettlingen | nächster Termin 08.09.2019 19:00 Uhr
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Foto: Ben Wolf
Foto: Ben Wolf

Alvaro Soler

Mar De Colores European Tour 2019
Mercedes-Benz Arena Berlin
Berlin | nächster Termin 14.09.2019 20:00 Uhr
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Foto: Christie Goodwin
Foto: Christie Goodwin

Beth Hart

Live 2019 plus special guest Kenny Wayne Shepherd Band
Verti Music Hall
Berlin | nächster Termin 29.06.2019 20:00 Uhr
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Ian Anderson (Foto: Travis Latam)
Ian Anderson (Foto: Travis Latam)

Ian Anderson

Jethro Tull
Calwer Klostersommer Hirsau
Calw | nächster Termin 02.08.2019 20:30 Uhr
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Premieren

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Foto: Theater Augsburg
Foto: Theater Augsburg

Don Pasquale

Theater Augsburg

Augsburg | nächster Termin
25.05.2019 19:30 Uhr
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Opernhaus Düsseldorf, Foto: Hans Jörg Michel
Opernhaus Düsseldorf, Foto: Hans Jörg Michel

Pique Dame

Opernhaus Düsseldorf

Düsseldorf | nächster Termin
25.05.2019 19:30 Uhr
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Foto: Johannes Dreuw
Foto: Johannes Dreuw

Die Zauberflöte für Kinder

Opernhaus Köln im StaatenHaus

Köln | nächster Termin
25.05.2019 15:00 Uhr
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Foto Ed
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Herzschrittmacher

Südthüringer Staatstheater Meiningen

Meiningen | nächster Termin
23.05.2019 19:30 Uhr
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