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Bode-Museum (Foto: Maximilian Meisse)
Bode-Museum (Foto: Maximilian Meisse)

Unvergleichlich: Kunst aus Afrika im Bode-Museum

Bode-Museum
Berlin | 27.10.2017-02.06.2019
Die Ausstellung "Unvergleichlich" wird herausragende Kunstwerke Afrikas aus dem Ethnologischen Museum in der einzigartigen europäischen Skulpturensammlung im Bode-Museum zeigen. Durch die beiden Hauptetagen werden punktuell Plastiken beider Kontinente gegenübergestellt. Thematische Vertiefungen werden in einem Sonderausstellungsraum gezeigt. Zwei Kontinente, ähnliche Funktionen Durch experimentelle Gegenüberstellungen von Werken aus zwei Kontinenten werden mögliche Zusammenhänge auf verschiedenen Ebenen thematisiert, wie historische Zeitgenossenschaft, ikonographische und technische Gemeinsamkeiten oder künstlerische Strategien. Besonders bemerkenswert sind Übereinstimmungen in der Funktion der Kunstwerke trotz unterschiedlicher Formensprache: Kraftfiguren aus dem Kongo dienten zum Schutz von Dörfern und Gemeinschaften, ähnlich wie gotische Darstellungen der Schutzmantelmadonna. Allerdings machen Vergleiche auch Kontraste deutlich, wie im Fall von Mutterschafts-Darstellungen, die sich in Afrika und Europa anderer Bildsprachen bedienen und andere Aussagen machen. Was bedeutet es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede festzustellen? Jeder Museumsbesuch fordert auf, Objekte zu vergleichen und zu interpretieren. Doch was bedeutet es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede festzustellen? Die Ausstellung wirft mehrere Fragen auf: Welche Erkenntnisse werden durch die gemeinsame Präsentation von Kunstwerken mit unterschiedlichen Geschichten gewonnen? Was für Auswirkungen hatte es, Objekte, die einst gemeinsam in der Brandenburgisch-Preußischen Kunstkammer standen, verschiedenen Museen zuzuordnen? Warum wurden die einen Objekte als ethnologische Gegenstände und die anderen als Kunstwerke klassifiziert? Der implizite Prozess des Vergleichens, Trennens und Zuordnens in Abgrenzung zu anderen Sammlungen war ein fundamentaler Schritt in der Gründung der Berliner Museen und der Definition ihrer Sammlungsaufträge. Dabei endeten viele Objekte aus Afrika als ethnologische Anschauungsobjekte. Andere Objekte aus europäischen rituellen Kontexten von vergleichbarer Kunstfertigkeit verblieben in einem Kunstmuseum. Gesellschaftliche Prägung Der Prozess des Vergleichens und des Zuordnens ist also kein neutraler, sondern ist geladen mit gesellschaftlich geprägten Vorurteile, Konventionen und Geschichtskonstruktionen. Er ist auch stark abhängig von den Erfahrungen der Menschen, die den Vergleich anstellen. Die Aussage, ob Sachen ähnlich oder andersartig sind, hat oft auch mit Macht zu tun. Dadurch ist das Vergleichen eng mit Themen wie Sammlungsgeschichte, Ästhetik, Kolonialismus und Gender verbunden. Diese Themen werden in der Ausstellung und der begleitenden App von verschieden Perspektiven beleuchtet. Bis zu Einrichtung des Humboldt-Forums bleiben diese Meisterwerke afrikanischer Kunst im Bode-Museum zugänglich. Die Präsentation lädt ein, die eigene Haltung des Vergleichens zu hinterfragen.  ...
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Foto: MFK, Nicolai Kästner
Foto: MFK, Nicolai Kästner

Schatten. Licht. Struktur. Papierinstallationen von Koji Shibazaki

Museum Fünf Kontinente
München | 05.04.2019-22.09.2019
Es ist fein und mit der Hand geschöpft. Wenn Licht hindurch scheint, ergeben sich staunenswerte Effekte und Stimmungen. Washi ist der Name dieses japanischen Papiers. Koji Shibazaki heißt der Künstler, der es mit seinen eigenen Händen virtuos herzustellen weiß und es dann mit den Zutaten Licht und Schatten zu einzigartigen Installationen formt. Jedes dieser Kunstobjekte wirkt belebt, seine Strukturen fließen und strahlen einmal absolute Ruhe, ein anderes Mal harmonische Bewegung bis hin zu statischer Rhythmik aus. Koji Shibazaki wurde 1964 in Kyôto geboren und ist heute Professor an der Aichi-Universität der Schönen Künste in Nagakute. Seinen „Bachelor of Fine Arts“ hat er 1988 dort erworben. Zwischenzeitlich war er als Innenarchitekt und Mediendesigner tätig, nebenbei besitzt er einen Abschluss als „Master of Business Administration“. Eine solche Mehrdimensionalität scheint einen ultra-vielseitigen Charakter zu fordern, Eigenschaften, die seinem Lieblings-Werkmaterial, dem Washi, ganz ähnlich sind: Es ist besonders reiß- und knickfest, dabei sehr weich und alterungsbeständig. Seit langem wird es deshalb in den künstlerischen Bereichen der Kalligrafie und Malerei eingesetzt. Doch auch die traditionelle japanische Buchherstellung ist ohne Washi undenkbar. Wenn Koji Shibazaki vom Basismaterial seiner Schöpfungen spricht, scheint es beinahe, als ginge es um einen alten Freund. „Man muss damit lange Erfahrung haben, nur so kennt man es richtig“. Seit 12 Jahren stellt er gemeinsam mit seinen Studenten Washi her – so lernen sie es am besten, durch eigene Praxis. Auch die Papier-Werkstatt an der Aichi-Universität ist das Resultat jahrelanger Erfahrung, denn Shibazaki reiste zu Washi-Produktionsstätten in ganz Japan und forschte intensiv über alle Teilbereiche japanischer Kultur, die in Verbindung zu traditionell-japanischem Papier stehen. Auf 17 Ausstellungen in Japan und den USA blickt Shibazaki bereits zurück, darunter eine, in der seine Installationen zusammen mit Paradestücken von René Lalique gezeigt wurden, des wohl bedeutendsten Schmuck- und Glaskünstlers des Art Déco, dem französischen Pendant zum Jugendstil. „Schatten. Licht. Struktur.“ im Museum Fünf Kontinente ist die bislang größte Schau von Shibazakis Installationen in Europa. Hier kombiniert er Washi mit Licht. In abgedunkelter Umgebung erzeugen Lichtquellen, die in die Papierobjekte eingebaut sind oder sie von außen illuminieren, zusammen mit einer jeweils exakt definierten Anordnung übereinandergelegter Papierschichten außergewöhnliche optische Effekte. Tageslicht wird dabei vermieden, die Dunkelheit des Ausstellungsraums schafft eine dichte und geheimnisvolle Atmosphäre. Sie erinnert an die Beleuchtung tradtioneller japanischer Wohnräume, die früher von einer einzigen Lichtquelle ausging: einer Lampe mit einem Papierschirm. In der Ausstellung rufen die subtilen Reflexionen von Gold- und Silberfolien und Glimmerpulver auf den Papierkreationen von Koji Shibazaki ganz besondere Stimmungen hervor, die aus dem Zusammenwirken von Licht, Struktur und Schatten entstehen und deren Strahlen schlichtweg bezaubernd wirkt. Diese Effekte ergeben sich gerade im Zusammenspiel mit den Kreationen einer Schülerin Shibazakis, Mikako Suzuki. Sie überarbeitet die Papieroberflächen mit hauchfeinen Glanzfolien, die sie mit Siebdruck-Technik und viel Fingerspitzengefühl aufbringt....
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Foto: Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
Foto: Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung

Die Fäden der Moderne Matisse – Lurçat – Miró

Kunsthalle München
München | 06.12.2019-08.03.2020
Seit über 400 Jahren steht die Pariser Gobelin-Manufaktur für Webkunst von höchster Qualität. Anhand einer Vielzahl großformatiger Tapisserien spannt die Ausstellung den Bogen vom Ende des Ersten Weltkriegs bis in die Gegenwart und zeigt, wie überraschend modern dieses noble Handwerk tatsächlich ist. In Zusammenarbeit mit den namhaftesten französischen und internationalen Künstlern – unter ihnen Henri Matisse, Pablo Picasso, Le Corbusier, Joan Miró und Louise Bourgeois – entstanden in der Gobelin-Manufaktur textile Meisterwerke, die nun zum ersten Mal in Deutschland präsentiert werden....
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Zeitkolorit

Deutsches Textilmuseum
Krefeld | 29.09.2019-29.03.2020
Die Ausstellung präsentiert Entwicklungen der Mode in der Zeit um 1880 bis in die 1930er Jahre unter dem Aspekt der Erfindung und Anwendung von synthetischen Färbemitteln in der Textilherstellung. Den Überlegungen zur Farbigkeit im Textilien im Haushaus wird dabei ein Themenschwerpunkt gewidmet. Zu den Exponaten zählen neben Kleidung und Accessoires auch Fläschchen mit originalen Färbesubstanzen, Färbeproben, Musterbüchern, Modejournalen und Fotografien. Als Zeugnisse des gesellschaftlichen Lebens, der Politik und Wirtschaft vermitteln sie sowohl individuelle Ausdruckweisen als auch ein Stimmungsbild der Zeit....
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Ingrid Torvund, Filmstill aus "i found you under the earth, under blood", 2017, Foto: Jonas Mailand
Ingrid Torvund, Filmstill aus "i found you under the earth, under blood", 2017, Foto: Jonas Mailand

House of Norway

Museum für Angewandte Kunst (MAK)
Frankfurt/Main | 12.10.2019-27.01.2020
Ein Highlight der Schau bilden noch nie gezeigte grafische Arbeiten von Edvard Munch. Zu entdecken gibt es außerdem Werke von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern wie Ingrid Torvund, Kari Steihaug, Frank Ekeberg, Tori Wrånes oder Svein Flygari Johansen. Einblicke in die Kunst und Kultur der Sámi geben ein Gastspiel des Sámi National Theatre Beaivváš sowie künstlerische Positionen etwa von Britta Marakatt-Labba, Máret Ánne Sara oder Jorn Are Keskitalo. Begegnen wird man auch wichtigen norwegischen Gestalterinnen und Gestaltern wie Tone Vigeland, Torbjørn Kvasbø, Regine Juhls, Grete Prytz und Peter Opsvik. Beispiele aus der modernen norwegischen Architektur, etwa von Sverre Fehn oder Joar Nango, aus dem Bereich des Social Design sowie zeitgenössische Impulse aus Mode und neuer nordischer Küche stehen für eine kreative Auseinandersetzung mit einer Welt im Wandel. Im Rahmen von Der Traum in uns – Norwegen Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2019. Die Ausstellung wird gefördert von NORLA, Norwegian Literature Abroad, von Visit Norway, der Tourismusabteilung von Innovation Norway, und dem Möbelproduzenten Vestre. Sie entstand in Kooperation mit dem Munch Museum (Oslo), dem Nordnorsk Kunstmuseum (Tromsø), Norwegian Crafts, dem Sámi National Theatre Beaivváš (Kautokeino), dem Sámi University College (Kautokeino), dem Sámi Center for Contemporary Art (Karasjok), dem Riddo Duottar Museat (Karasjok), dem Kunstnerforbundet (Oslo), dem Nordenfjeldske Kunstindustrimuseum (Trondheim) und vielen anderen....
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Foto: Giorgio Pastore
Foto: Giorgio Pastore

I was a Robot - Science Fiction und Popkultur

Museum Folkwang
Essen | 11.10.2019-15.03.2020
In Zusammenarbeit mit dem Maison d’Ailleurs, einer der weltweit bedeutendsten Science Fiction Sammlungen, untersucht die Ausstellung unser Verhältnis zu Robotern, Cyborgs und künstlicher Intelligenz in Science Fiction und Popkultur. Plakate, Magazine, Filme, Objekte und Video-Games entführen in Bildwelten, in denen Roboter und Mischwesen zu Metaphern unserer eigenen Entfremdung werden. In der phantastischen Imagination von Zukunft spiegeln sich historisch wie aktuell Vorstellungen von Mensch und Technik wider....
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Foto: Beethoven-Haus Bonn
Foto: Beethoven-Haus Bonn

BTHVN

Beethoven-Haus
Bonn | 13.03.2019-30.06.2019
Die Schau gibt einen Ausblick auf das Jubiläumsjahr 2020 und die Leitthemen Beethoven als B-onner Bürger als T-onkünstler als H-umanist als V-isionär als N-aturfreund...
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Foto: Punctum, Peter Franke
Foto: Punctum, Peter Franke

Sighard Gille. Camera obscura

Haus Böttchergäßchen - Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Leipzig | 05.06.2019-18.08.2019
Es scheint, als sei die Zeit stehen geblieben. Lassen Sie sich in ein Leipzig entführen, das Bekanntes verfremdet und Sie mit einer neuen Sicht durch die Stadt wandeln lässt. In der Ausstellung präsentiert der bekannte Leipziger Maler (*1941) eine umfassende Schau seines fotografischen Werks mit der Lochkamera. Die Liebe Gilles zum Medium der Fotografie reicht weit zurück. Vor seinem Studium 1965 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig absolvierte er eine Ausbildung zum Fotografen. Schon als Kind faszinierte ihn ein physikalisches Spielbuch mit Fotografien und einer Anleitung der Camera obscura so sehr, dass er diese Technik unbedingt selbst ausprobieren wollte. Die Camera obscura (lat. camera „Gewölbe“; obscura „dunkel“) gilt als einer der ersten Apparate zum Projizieren von Bildern. In einem dunklen Raum fällt durch ein kleines Loch etwas Licht. Das außen platzierte Objekt wird mittels der von ihm reflektierten Lichtstrahlen durch das Loch auf die gegenüberliegende Innenseite des Raumes projiziert. Dort wird es kopfüber und spiegelverkehrt sichtbar. Gille beschäftigt sich seit den frühen 1980er Jahren intensiv mit der Lochkamera als Weiterentwicklung der Camera obscura. Statt eines Objektivs besitzt diese nur eine winzige Öffnung als Lochblende. Durch diese wird ein Rollfilm dahinter belichtet. Lochdurchmesser, Intensität des Lichtes und Belichtungsdauer beeinflussen diesen Prozess maßgeblich. Durch die signifikante Weichzeichnung der Lochkamera werden bekannte Objekte verfremdet. Bewegungen werden nicht dargestellt, die Unschärfe ist charakteristisch. Zuerst mehr ein Protest gegen den High-Tech-Wahn der Zeit, entwickelte Gille die Lochkamera-Technik mehr und mehr zu einer eigenen Kunstform. Beginnend mit den Fotografien seiner ersten New York-Reise 1996, zeigt die Ausstellung rund 60 Werke aus den Städten Rom, Jerusalem, London und Hamburg, wobei Gille die Konstruktion der Kamera immer wieder modifizierte. Rund 60 Lochkamerafotos mit Leipziger Motiven werden erstmals präsentiert. Gilles Fokus liegt darauf, Vertrautes zu verfremden und zu einem veränderten Blick auf Altbekanntes anzuregen. Durch die Übermalung einiger Motive schafft Gille ein Bindeglied zwischen Malerei und Aufnahmen mit der Lochkamera, für beide ist prägend, dass das Wesentliche durch Reduktion herausgearbeitet wird....
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Kinder-Reich in der Gemäldegalerie. Die Werkstatt des Malers

Gemäldegalerie Berlin
Berlin | 23.10.2011-01.01.2030
Kinder können im "Kinder-Reich" in der Gemäldegalerie erleben, wie die Gemälde der Niederlande des 17. Jahrhunderts entstanden sind. Auf vielfältige und abwechslungsreiche Art und Weise lernen sie dabei viel Wissenwertes über die Abläufe und Arbeitsschritte in den Malerwerkstätten, über die Ausbildung zum Maler und über frühere Werkstoffe und -techniken. Das Kinder-Reich ist in drei Bereiche aufgeteilt: 1. den bühnenartigen Nachbau einer Malerwerkstatt 2. das "Lern-Buffet" mit Schautafeln und Anschauungsmaterial zu den Themen Bildträger, Handwerkszeug und Herkunft der Farben 3. die Darstellung einer Malerwerkstatt mit Frage-Antwort-Spiel Dreidimensionales Erleben ist in der nachgebauten Malerwerkstatt möglich, anschauliches Betrachten anhand zahlreicher Utensilien, Werkzeuge und Rohstoffe am Lern-Buffet, und schließlich informiert ein zehnteiliges Frage- und Antwort-Spiel über den Betrieb in einer Malerwerkstatt, wiedergegeben auf einer großformatigen Abbildung des Künstlers Johannes Stradanus. Familien können sich hier auf Entdeckungstour begeben, bevor oder nachdem sie die großartigen Meisterwerke der Gemäldegalerie betrachtet haben, sie können gemeinsam lernen und studieren, welche Techniken es gab und welche Materialien verwendet wurden. Schulklassen können mit den Museumspädagogen der Gemäldegalerie das Kinder-Reich besuchen. Der Kunstunterricht erfährt durch das reiche Anschauungsmaterial in unmittelbarer Nähe zu der einzigartigen Gemäldesammlung Alter Meister eine einzigartige Erweiterung.  ...
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Schwerindustrie reloaded. Ein Schulprojekt

Hoesch-Museum
Dortmund | 30.04.2019-26.05.2019
Der Kunstkurs Klasse 9 der Gertrud-Bäumer-Realschule hat sich mit der Vergangenheit ihres Lebensumfeldes „Nordstadt“ auseinander gesetzt. Im Rahmen der Kooperation mit dem Hoesch-Museum beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit ausgewählten Graphiken aus dem Museumsdepot. Davon ausgehend skizzierten sie Industrieanlagen, die sie anschließend künstlerisch verfremdeten. Die Ergebnisse werden zusammen mit den Originalen im Hoesch-Museum gezeigt....
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David Hockney: My Parents, 1977, Tate, London,  © David Hockney, © Foto: Tate, London 2019
David Hockney: My Parents, 1977, Tate, London, © David Hockney, © Foto: Tate, London 2019

David Hockney

Bucerius Kunst Forum
Hamburg | 01.02.2020-10.05.2020
Mit David Hockney (geb. 1937) präsentiert das Bucerius Kunst Forum einen der bedeutendsten Gegenwartskünstler Großbritanniens. Seine Ausstellungen sind Publikumsmagnete und jüngst löste er Jeff Koons als teuersten noch lebenden Künstler ab. Doch was steckt hinter dem Phänomen Hockney? Welche Themen treiben den Maler seit je her an? Die Ausstellung widmet sich Hockneys vielseitigem Schaffen als Maler, Zeichner und Grafiker und untersucht dabei einen zentralen Aspekt, der sich durch sein gesamtes Werk zieht: die konsequente Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der Wahrnehmung und Darstellung von Realität. Die Ausstellung spannt einen Bogen von Hockneys künstlerischen Anfängen in den 1960er-Jahren, als er sich gegen die Dominanz abstrakter Malerei auflehnte, über seine in Südkalifornien entstandenen, mittlerweile ikonisch gewordenen Werke bis zu seiner Abkehr von der Zentralperspektive und der Neuerfindung des kubistischen Raumes in den 1980er- und 1990er-Jahren, die sein Schaffen bis heute prägt. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit Tate London....
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Wilhelm von Humboldt Franz Krüger, Friedrich Oldermann, Verlag L. Sachse & Co., Kunstdruck, Berlin, um 1827 © Deutsches Historisches Museum
Wilhelm von Humboldt Franz Krüger, Friedrich Oldermann, Verlag L. Sachse & Co., Kunstdruck, Berlin, um 1827 © Deutsches Historisches Museum

Wilhelm und Alexander von Humboldt

Deutsches Historisches Museum
Berlin | 22.11.2019-19.04.2020
Wilhelm und Alexander von Humboldt werden heute als deutsche Kosmopoliten gefeiert. Sie verkörpern die Errungenschaften öffentlicher Bildung, eine neue Sicht auf die Natur und den unvoreingenommenen Blick auf die Kulturen jenseits Europas. Ihre Biografien sind jedoch auch von den Gegensätzen ihrer Zeit geprägt: Dem in der Aufklärung entworfenen Bild der Gleichheit der Menschen stehen die Existenz von Kolonialismus und Sklaverei entgegen. Die Neuentdeckung der Natur geht auch mit ihrer Beherrschung und Zerstörung einher. Internationaler Austausch und Kooperation verhindern nicht die nationale Abgrenzung. Das Deutsche Historische Museum zeigt die erste große Ausstellung über Wilhelm und Alexander von Humboldt in Deutschland. Sie verortet die Brüder als Europäer im Kontext ihrer Zeit. Sie blickt auf gesellschaftliche und politische Verhandlungs- und Gestaltungsräume, geht dem Verhältnis von Wissen und Macht nach und beleuchtet, wie Geschichtsbewusstsein, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft die Perspektive auf den Menschen und seine Umwelt verändern. Dabei treten Fragen nach der Aktualität und Bewertung ihrer Haltungen und Handlungen in unserer Gegenwart hervor....
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