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Ausstellungen

Galerieausstellungen

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David Drebin · Red Balloons · 2011
David Drebin · Red Balloons · 2011

Made in Berlin

Camera Work Photogalerie
Berlin | 26.05.2018-25.08.2018
Die Ausstellung »Made in Berlin« umfasst rund 100 Fotografien von mehr als 20 Künstlern, die sich in ihren Arbeiten mit dem Thema »Berlin« auseinandergesetzt haben. Ob Berliner Architektur, berühmte Persönlichkeiten der Stadtgeschichte oder die Porträtierung der Berliner (Sub-)Kulturen: Die Künstler zeigen in ihren Werken jeweils einen Mikrokosmos der aktuellen Zeitgeschichte der Stadt, die in ihrer Gesamtbetrachtung ein buntes, aufregendes, spannendes und vor allem kunstvolles Porträt der Stadt Berlin darstellen.
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Josef Scharl Pariser Straßenszene, 1930 Sammlung Karsch-Nierendorf © Susanne Fiegel
Josef Scharl Pariser Straßenszene, 1930 Sammlung Karsch-Nierendorf © Susanne Fiegel

Josef Scharl - Zwischen den Zeiten

Ernst Barlach Haus - Stiftung Hermann F. Reemtsma
Hamburg | 17.06.2018-21.10.2018
Der Münchener Maler Josef Scharl (1896–1954) zählt zu den bedeutenden Künstlern der Weimarer Republik. Als Grenzgänger zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit schuf er ein malerisches Œuvre, das die politischen und sozialen Verwerfungen der Zwischenkriegszeit eindringlich widerspiegelt. In seinen Porträts, Figurenbildern und Landschaften verbinden sich Kritik mit Empathie, Nüchternheit mit Pathos und Kargheit mit einem Hang zum Ornamentalen. Fasziniert von der bewegten Pinselführung Vincent van Goghs, entwickelte Scharl in den 1920er Jahren eine unverwechselbare, ausgesprochen plastische Bildsprache. Dank eines reliefartigen Farbauftrags und eines Hangs zur frontalen Vereinzelung seiner Figuren erlangen besonders Scharls Bildnisse eine erstaunliche Gegenwärtigkeit – Bettler, Bürger und Militaristen der Weimarer Republik treten uns in seinen Gemälden als Zeitgenossen gegenüber. Zwischen den Zeiten–ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Paula Modersohn-Becker Museum in Bremen – versammelt rund fünfzig Hauptwerke Scharls aus bedeutenden öffentlichen und privaten Sammlungen.  
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Sommerausstellung

Galerie Eigen+Art Leipzig
Leipzig | 22.06.2018-25.08.2018
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Museumsausstellungen

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Hamburger Kunsthalle, Foto: Romanus Fuhrmann-Rickert
Hamburger Kunsthalle, Foto: Romanus Fuhrmann-Rickert

Tiepolo, Fragonard, Goya - Die Freiheit der Malerei

Hamburger Kunsthalle - Sammlung Galerie der Gegenwart
Hamburg | 25.10.2019-09.02.2020
Die großen Künstlerpersönlichkeiten Giambattista Tiepolo, Fragonard, François Boucher, Joshua Reynolds und Goya reagierten mit ihrer Kunst auf die weltanschaulichen, politischen und gesellschaftlichen Umbrüche des 18. Jahrhunderts. Sie revolutionierten die Malerei durch ihren Wandel der künstlerischen Normen und ihre innovativen wie verstörenden Konventionsbrüche. Mit diesen grundlegenden Veränderungen schufen sie in den großen Zentren Venedig, Paris, London, Hamburg und Madrid die Grundlagen der Moderne.  ...
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Pinakothek der Moderne
Pinakothek der Moderne

Olaf Metzel - Reise nach Jerusalem

Sammlung für Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne
München | 03.10.2017-31.12.2018
Für die Eröffnung der Pinakothek der Moderne schuf Olaf Metzel eine Skulptur, die der bühnenhaften Ausstrahlung des Treppenhauses einen signifikanten Akzent verlieh. Das Interesse des Künstlers galt der einzelnen Säule auf dem mittleren Treppenabsatz, die er in ein schillerndes Gewand aus farbigem Acrylglas kleidete, in dessen Innerem sich deformierte Plastikstühle stapeln. „Reise nach Jerusalem“ nannte Metzel das exzentrische Werk, das sich schon bald zu einem Wahrzeichen des Museums entwickelte. Zum 15. Geburtstag des Museums ist die raumgreifende Arbeit erneut zu sehen....
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Foto: Bildarchiv Georg Kolbe Museum, Foto: Enric Duch
Foto: Bildarchiv Georg Kolbe Museum, Foto: Enric Duch

Volker März – Der Affe fällt nicht weit vom Stamm

Georg Kolbe Museum
Berlin | 24.06.2018-02.09.2018
Der Berliner Künstler Volker März (*1957) stellt mit seinen vielschichtigen Arbeiten im Georg Kolbe Museum provozierende Fragen an unsere Geschichte und Gegenwart. Ausgehend von seinen biografischen Erfahrungen aus der Nachkriegszeit und dem Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt sich Volker März mit den Hierarchien und Herrschaftsformen unserer heutigen Gesellschaft. In einem begehbaren Gesamtkunstwerk aus Skulpturen, Malereien, Performances und Musikvideos schafft Volker März eine private, teils humorvolle, stets politische Ikonografie, die sich aus einem Universum von Zitaten und Bildern nährt. Mit einer weit verzweigten Familie bunt bemalter Ton-Figuren bevölkert er im Sommer 2018 die Ausstellungsräume des historischen Künstlerateliers aus den 1920er-Jahren. Zwitterwesen mit roten Ohren und teils schamloser Nacktheit, manche davon absurde Mischwesen aus Mensch und Tier, darunter etliche Esel und vor allem immer wieder Affen, agieren in kleinen Gruppen und ringen mit sich und untereinander um die große Welterzählung. Gesichter bekannter Persönlichkeiten der europäischen Kulturgeschichte, u. a. Walter Benjamin, Franz Kafka, Joseph Beuys und Hannah Arendt mischen sich unter die vielen namenlosen Protagonisten. Manche tragen die Züge des Künstlers, der sich als autobiografischer Erzähler selbst auf die Ebene seiner erfundenen Szenarien begibt und sich in den absurden Reigen aus symbolisch-poetischen Gesten, Handlungen und kleinen Erzählungen einreiht. Rücklings hängen im großen Atelier die „Horizontalisten“ von Volker März von der Decke, vollständig bekleidete menschliche Puppenfiguren in Lebensgröße. Die „Horizontalisten“ schweben wie flügellose Engel im Raum, durch ihr Nichtstun fallen sie aus der Zeit, lassen das Weltgeschehen unkommentiert. Volker März: „Wie schön wäre es doch, einfach nur Horizontalist zu sein – der Mensch als sein eigener Horizont und um ihn herum nichts als Horizonte.“ Künstler Alter Ego: Franz Mai Ausgangspunkt der Ausstellung ist ein von Volker März für die Ausstellung geschriebenes Buch. Sein fiktionalisiertes Alter Ego, Franz Mai, blickt, an den Folgen eines Unfalls im Atelier sterbend, auf sein Leben zurück. Als nachdenklicher Junge in Mannheim aufgewachsen und in Bayern groß geworden, beobachtet der Heranwachsende staunend den verharmlosenden, oft nur schweigenden Umgang mit der unmittelbar zurückliegenden nationalsozialistischen Vergangenheit. Aus der staunenden Verstörung des Kindes entwickelt sich ein erhebliches Misstrauen als Erwachsener, schließlich die Ablehnung überlieferter Deutungen und Regeln und der sie begleitenden Herrschaftsformen und ihrer selbstverständlichen Ausgrenzungen. Der Protagonist zieht schließlich nach Berlin, um dort als politischer Künstler zu arbeiten und seinen immer wiederkehrenden Fragen nachzugehen. Die Erzählung von Volker März liest sich wie ein Drehbuch, in welchem realistische und phantastische Figuren aufeinandertreffen, verschiedene Stimmungen erzeugen und Erinnerungsbilder wachrufen. Die Protagonisten aus der Erzählung finden in der Ausstellung zu Figurengruppen zusammen, einzelne Bilder und Szenen werden zu durchlässigen Raumkonstellationen zusammengefügt und eröffnen so für die Besucher*innen ein weites Feld möglicher Assoziationen....
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Jugendgang „36 Boys“ vom Kottbusser Tor, Kreuzberg, April 1990 © & Foto: Ergun Çağatay
Jugendgang „36 Boys“ vom Kottbusser Tor, Kreuzberg, April 1990 © & Foto: Ergun Çağatay

Bizim Berlin 89/90

Märkisches Museum (Stiftung Stadtmuseum Berlin)
Berlin | 13.04.2018-16.09.2018
Çağatay In der Wendezeit bereiste der renommierte Istanbuler Fotograf Ergun Çağatay (1937–2018) Ost- und West-Berlin für eine Reportage. Er suchte die zweite Generation türkischer Einwandererinnen und Einwanderer und fand eine Stadt im Umbruch. Durch den Mauerfall eröffneten sich neue Möglichkeiten. Türkische Geschäftsleute begannen, Ost-Berlin zu erobern. West-Berliner Türkinnen und Türken sahen sich aber auch mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Die türkische Minderheit musste einen neuen Platz in der Gesellschaft finden. Çağatays mittlerweile historische Fotografien zeigen Euphorie und Optimismus sowie die Folgen von Ausgrenzung und Rassismus. Eine Spurensuche in Bildern Die Fotoausstellung BİZİM BERLİN 89/90 (dt.: „Unser Berlin 89/90“) lädt entlang der Bilder zu einer Spurensuche ein, bei der sich Menschen verschiedener Kulturen begegnen und gemeinsam fragen: Wen zeigen die Bilder? Wie hat sich das Leben türkischer Communitys durch die Veränderung Berlins nach dem Mauerfall entwickelt? Und gibt es Mauern in den Köpfen immer noch oder schon wieder?...
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Foto: Nina Straßgütl
Foto: Nina Straßgütl

Carsten Nicolai: Tele

Berlinische Galerie Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Berlin | 23.03.2018-20.08.2018
Die Arbeiten von Carsten Nicolai (* 1965) oszillieren an den Schnittstellen von visueller Kunst und elektronischem Sound. Für die erste Ausstellungshalle der Berlinischen Galerie wird er eine raumgreifende Licht-Objekt-Installation entwickeln. Nicolai ist künstlerischer Autodidakt. Er studierte Landschaftsarchitektur und widmete sich zu Beginn seiner künstlerischen Karriere der Malerei, bis er sich Mitte der 1990er-Jahre zunehmend installativen und objektbasierten Arbeiten zuwandte. Parallel dazu ist er als Musiker unter dem Pseudonym Alva Noto aktiv. Seit vielen Jahren beschäftigt sich Nicolai mit Wahrnehmungsprozessen und macht die Mechanismen optischer wie akustischer Sinneseindrücke erlebbar. Von besonderem Interesse für sein Arbeiten ist die Frage nach den Möglichkeiten von subjektiver bzw. objektiver Erkenntnis. Er untersucht exemplarisch immaterielle Phänomene, die zu den grundlegenden Fragen nach dem Bewusstsein des Menschen führen – etwa danach, zu welchem Teil das Wahrgenommene außerhalb dieser Wahrnehmung faktisch existiert und zu welchem Teil es auf neuronaler Ebene durch unser Gehirn konstruiert wird....
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Ana Mendieta. Creek, 1974 Foto: The Estate of Ana Mendieta Collection, LLC.,Courtesy Galerie Lelong & Co.
Ana Mendieta. Creek, 1974 Foto: The Estate of Ana Mendieta Collection, LLC.,Courtesy Galerie Lelong & Co.

Covered in Time and History: Die Filme von Ana Mendieta

Martin-Gropius-Bau
Berlin | 20.04.2018-22.07.2018
Ana Mendieta (1948–1985) gehört zu den herausragenden künstlerischen Positionen der 1970er und 1980er Jahre. Die Ausstellung Covered in Time and History: Die Filme von Ana Mendieta macht ihr Filmwerk erstmals in großem Umfang zugänglich. Der Gropius Bau zeigt vom 20. April bis 22. Juli 2018 eine Auswahl von 23 Filmen aus dem vielschichtigen Werk der Künstlerin, welches kürzlich in einer mehrjährigen Forschungsarbeit aufgearbeitet und digitalisiert wurde. Ana Mendietas Werk bewegt sich frei zwischen Disziplinen wie Body-Art, Land-Art und Performance-Kunst, ohne sich einem bestimmten Medium oder einer Bewegung zu verpflichten. Verbindendes Element ist der immer wiederkehrende Einsatz der abstrahierten weiblichen Gestalt im Dialog mit der sie umgebenden Natur – nicht zuletzt um die Trennung zwischen Natur und Körper infrage zu stellen. Ihr künstlerisches Schaffen überschreitet viele Grenzen, einschließlich geografischer und politischer Räume bis hin zur Erforschung von Geschichte, Geschlecht und Kultur....
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Wallraf-Richartz-Museum, Foto: Jens Korte / KölnTourismus GmbH
Wallraf-Richartz-Museum, Foto: Jens Korte / KölnTourismus GmbH

Rubens, Jordaens & Co - Zeichnende Meister aus Flandern

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Köln | 15.06.2018-09.09.2018
Von vielen flämischen Künstlern besitzt das Wallraf-Richartz-Museum neben wunderbaren Gemälden auch großartige Zeichnungen und oft stehen beide in einer engen Beziehung zueinander. Wer wissen möchte, wie zum Beispiel das wunderbare ­Rubensgemälde „Juno und Argus“ entstand, der sollte sich mit den Zeichnungen des Meisters beschäftigen, denn sie verraten sehr viel über den kreativen Schaffensprozess. Um neben Rubens auch noch andere flämische Meister des 17. und 18. Jahrhunderts besser kennenlernen zu können, präsentiert das Wallraf seinen Besuchern im Sommer 2018 eine große Auswahl an Zeichnungen von Jacob Jordaens, Caspar de Crayer, Gerard Seghers und David Teniers. In der Ausstellung sind alle Zeichnungstypen vertreten: von der spontan aufs Papier geworfenen Skizze über die mit großer Akribie ausgeführte Kopie, der minutiösen Detail- oder Portraitstudie bis hin zum fertigen Kompositionsentwurf. Höhepunkt dieser Grafikschau sind zwei im Jahre 2007 entdeckte Kreidezeichnungen von Peter Paul Rubens....
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François Boucher, Chinesischer Würdenträger, von zwei Dienern getragen, um 1740, Rötel über dünner Graphitvorzeichnung © Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Jörg P. Anders
François Boucher, Chinesischer Würdenträger, von zwei Dienern getragen, um 1740, Rötel über dünner Graphitvorzeichnung © Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Jörg P. Anders

Rendezvous. Die französischen Meisterzeichnungen des Kupferstichkabinetts

Kupferstichkabinett
Berlin | 07.12.2018-03.03.2019
Das Berliner Kupferstichkabinett besitzt eine der bedeutendsten Sammlungen französischer Zeichnungen außerhalb Frankreichs. Erstmals lädt das Museum nun zum Rendezvous mit seinen „schönsten Franzosen" und zeigt die wichtigsten und hinreißendsten Blätter, die sich vor dem Auge des Betrachters auffächern zu einem reichen Panorama französischer Zeichenkunst vom 16. bis zum 18. Jahrhundert, von der Renaissance bis zur französischen Revolution. Werkgruppen der bedeutendsten Künstler dieser Epochen (u. a. Watteau, Boucher, Fragonard) werden ergänzt durch einzelne, noch nie gezeigte Blätter von herausragender Qualität. In der hochkarätigen Auswahl von etwa 100 Werken entfaltet die Zeichenkunst ihren ganz besonderen Charme, dem sich der Betrachter kaum entziehen kann....
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Foto: Städtische Galerie im Lenbachhaus München
Foto: Städtische Galerie im Lenbachhaus München

Stephan Dillemuth

Städtische Galerie im Lenbachhaus
München | 17.04.2018-09.09.2018
Stephan Dillemuth verkörpert unterschiedliche Rollen: den Fernsehmoderator, der ein Video von Stephan Dillemuth ankündigt; den Maler, der rauchend der Inspiration harrt; Friedrich Nietzsche, der gegen Richard Wagner ätzt und – in seiner dauerhaften Rolle – den Professor für Kunstpädagogik an der Münchener Akademie der Bildenden Künste. Die Rollen, die Künstler und Künstlerinnen gesellschaftlich und innerhalb des Kunstsystems übernehmen, sind ein Dreh- und Angelpunkt der Arbeit des in München und Bad Wiessee lebenden Künstlers und Lehrenden. Unter Verwendung einer ergebnisoffenen und häufig kollektiven Forschungsmethode, die er als 'bohemistisch' bezeichnet, nimmt er Formen möglicher künstlerischer Lebens- und Arbeitsweisen wie die Lebensreformbewegung, die Münchner Boheme, das Arbeitertheater oder die Kunstakademie unter die Lupe. Spielerisch, also mit den Mitteln der Kunst und Lehre, untersucht Dillemuth die aktuelle Wandlung des Öffentlichkeitsbegriffs: was bedeuten Kunst und Künstlersein in einer von aggressiver globaler Wirtschaft geprägten Zeit, die Dillemuth auch als 'Corporate Rokoko' bezeichnet? Was heißt es, heute in dieser Öffentlichkeit zu stehen oder stehen zu wollen? Bayern, als biografische wie historische Reibungsfläche, tritt in seinen Arbeiten über die Jahrzehnte wiederholt in Erscheinung. Dillemuths frühe Gemälde basierten auf regional spezifischem Kitsch: Postkartenmotive von Paaren und Kindern in Tracht, die Schönheitengalerie aus dem Schloss Nymphenburg und Südtiroler Engel. Am Lenbachhaus treffen diese frühen Bilder auf Installationen der 2000er-Jahre. Dillemuths Installation »Erfolg« aus dem Jahr 2007 lehnt sich an den gleichnamigen Roman von Lion Feuchtwanger von 1930 an. Feuchtwanger beschrieb in seinem Buch über die frühen Jahre der Weimarer Republik und den Aufstieg der Nationalsozialisten eine staatliche Mechanik, die der gescheiterten kommunistischen Revolution den 'Ausnahmezustand' eines bürokratischen Apparats entgegensetzt. In »Erfolg« führt Dillemuth das Zahnrad als zeitlose Metapher für ein gut geöltes System in sein Formenrepertoire ein. Kreaturen aus Zahnrädern und Körperabgüssen bevölkern auch seine aktuellen Installationen, deren glänzenden Oberflächen in Anlehnung an die Prachtkabinette des Barock und Rokoko, Werke und Betrachter in ein narzisstisches Spiel unendlicher Spiegelung verwickeln....
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Pinakothek der Moderne
Pinakothek der Moderne

Roni Horn. Pi

Sammlung für Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne
München | 23.03.2018-23.09.2018
Die 45-teilige, in Island entstandene Arbeit „PI“ von Roni Horn (*1955) zählt zu den fotografischen Hauptwerken der Künstlerin. Einer Feldforscherin vergleichbar veranschaulicht sie die vielfältigen Facetten dieses spezifischen Ortes, dem sie auch eine Reihe von Künstlerbüchern wie Skulpturen gewidmet hat....
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ASTRID KLEIN

Sammlung Falckenberg in den Deichtorhallen Hamburg
Hamburg | 24.03.2018-02.09.2018
Die Deichtorhallen zeigen vom 24. März bis 2. September 2018 einen umfassenden Überblick über das Werk der deutschen Künstlerin ASTRID KLEIN (geb. 1951 in Köln). Astrid Klein zählt zu den profiliertesten Künstlerinnen Ihrer Generation, wurde vielfach ausgezeichnet, nahm 1986 an der Biennale in Venedig teil und war Professorin an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Klein arbeitet in vielfältigen Medien wie Zeichnung, Fotografie, Text, Malerei, Installation und Skulptur. Sie gilt als Pionierin der experimentellen Fotografie und der Fotocollage.

 Die Ausstellung »transcendental homeless centralnervous« versammelt Arbeiten aus allen Werkphasen der Künstlerin, von den Collagen der 1970 und 80er Jahre über installative Arbeiten der 90er Jahre bis in die gegenwärtige Produktion und wird drei Etagen des Sammlungsgebäudes bespielen, darunter auch zehn Arbeiten aus dem Bestand der Sammlung Falckenberg. Einen besonderen Hamburg-Bezug der Ausstellung leistet die Aufbereitung der Arbeit Endzeitgefühle, die 1982 im Rahmen der Woche der Bildenden Kunst entstand und ab 1986 für lange Zeit in einem U-Bahn-Tunnel der Linie U2 am Hauptbahnhof zu sehen war.

 Astrid Kleins seit 1978 entstandenen Malereien, Collagen, Fotoarbeiten und Installationen hinterfragen, dekonstruieren und erneuern die Beziehung zwischen Bild und Text. Seit Anfang der Neunziger Jahre führt sie diese intensive Auseinandersetzung auch in ihren großformatigen Neonskulpturen und Lichtarbeiten fort. Die Form und das Schriftbild des Texts spielen in den Arbeiten eine mindestens so entscheidende Rolle wie dessen Inhalt.

 Bereits während ihres Studiums an der Kölner Werkkunstschule entstehen Kleins erste Schriftbilder. Ende der Siebziger Jahre beginnt die Künstlerin adaptierte Fotos und Filmstills als Material für Collagen zu verwenden. Maßgeblich beeinflusst von der französischen Filmschule der Nouvelle Vague und dem Genre des Fotoromans, beschäftigt sich Klein in ihren Werken maßgeblich mit politischen Themen sowie der Darstellung der Frau in Medien und Film. Die Schrift wird von Klein dabei immer wieder als zentrales, formales Element verwendet: in ihren Collagen kombiniert und verfremdet sie eigene Texte mit denen von Philosophen, Wissenschaftlern und Schriftstellern. Astrid Klein lebt und arbeitet in Köln, sie wurde für ihr Werk mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, hierunter der Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste, Berlin (1997) sowie der KUNSTKÖLN-Preis im Jahr 2001 (heute Cologne Fine Art & Antiques-Preis). Von 1993 bis 2017 hatte die Künstlerin eine Professur an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig inne. 

Die Ausstellung ist eine Satelliten-Ausstellung der Triennale der Photographie Hamburg und wird ergänzt durch eine Präsentation von fotografischen Arbeiten aus der Sammlung Falckenberg.  ...
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Red Dot Design Museum Essen
Red Dot Design Museum Essen

Design on Stage – Winners Red Dot Award: Product Design 2018

Red Dot Design Museum Essen
Essen | 10.07.2018-05.08.2018
Mit der Sonderausstellung „Design on Stage“ präsentiert das Red Dot Design Museum Essen die besten Produkte des Jahres. Zu sehen sind Objekte aus 48 Kategorien, die sämtliche Lebensbereiche umfassen. Sie zeigen den State-of-the-Art im Produktdesign und illustrieren, wie Gestalter und Hersteller mit hoher Qualität und Innovationskraft den Alltag der Menschen prägen. Sämtliche Exponate wurden beim Red Dot Award: Product Design 2018 ausgezeichnet. Bereits seit 1955 werden in Essen jährlich Produkte ausgezeichnet, die eine international besetzte Jury mit ihrer guten Gestaltung überzeugen. Aufgrund seiner Erfahrung und Kontinuität in der Evaluierung von Design zeichnen die im Red Dot Award prämierten Entwürfe ein globales Bild der aktuellen ästhetischen und wirtschaftlichen Trends im Produktdesign. Darüber hinaus können sich Besucher auf die Sonderausstellung des Red Dot: Design Team of the Year 2018 freuen, das seine Designleistungen traditionsgemäß in einer selbst konzipierten und realisierten Ausstellung im Red Dot Design Museum präsentiert....
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