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Museumsausstellungen

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Gert & Uwe Tobias, Ohne Titel, 2017, Holzschnitt auf Leinwand, 168 x 200 cm © Gert & Uwe Tobias / Alistair Overbruck / VG Bild-Kunst, Bonn
Gert & Uwe Tobias, Ohne Titel, 2017, Holzschnitt auf Leinwand, 168 x 200 cm © Gert & Uwe Tobias / Alistair Overbruck / VG Bild-Kunst, Bonn

Gert & Uwe Tobias

Kunsthalle Recklinghausen
Recklinghausen | 06.05.2018-09.09.2018
2018 endet die Steinkohleförderung und damit eine für die deutsche Geschichte der letzten 150 Jahre prägende Epoche. Der Kohleausstieg veranlasste die RuhrKunstMuseen, städte-übergreifend das größte je zum Thema »Kunst & Kohle« realisierte Ausstellungsprojekt umzusetzen. Damit kehrt auch die diesjährige Kunstausstellung der Ruhrfestspiele zum Ursprung des Festivals zurück. Das Künstlerduo Gert & Uwe Tobias erschafft narrative Räume. Seit ihrem Studium arbeiten die 1973 im siebenbürgischen Brașov (Kronstadt) geborenen Zwillingsbrüder zusammen – "Eins und eins ist bei uns drei, und drei ist die Arbeit" – und definieren seither die Collage als ihr Werkprinzip. Ihre komplexen Bildwelten zitieren die klassische Moderne, integrieren aber auch alltagskulturelle Fundstücke, Motive der Art Brut oder Elemente der Volkskunst. Im Zentrum der Recklinghäuser Ausstellung stehen großformatige, wie ein Puzzle gedruckte Holzschnitte, die durch ihre überbordende Fantasie und gleichzeitige handwerkliche Askese, durch Humor und hintergründige Künstlichkeit bestechen. Umfasst werden sie von Wandmalereien, die gleichermaßen alle drei Etagen der Kunsthalle Recklinghausen überziehen. Dazu kommen neue, vielteilige Serien keramischer Objekte. Gert & Uwe Tobias nähern sich dem Thema Bergbau in unterschiedlichsten Facetten und realisieren ein installatives Gesamtkunstwerk, das den Ausstellungsbesucher geradezu körperlich einbezieht. Die erzählerische Struktur ihrer Inszenierung verwebt Motive der bergmännischen Welt über und unter Tage, bleibt aber assoziativ offen. Die Ausstellung belegt einmal mehr die Faszination der Tobias-Brüder für das Groteske und Ambivalente, für das Spiel mit verführerisch bunten Oberflächen und dem Blick in abgründige Tiefen....
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Wallraf-Richartz-Museum, Foto: Jens Korte / KölnTourismus GmbH
Wallraf-Richartz-Museum, Foto: Jens Korte / KölnTourismus GmbH

Sonntag des Lebens: Lifestyle im Barock

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Köln | 13.07.2018-30.06.2019
Rauschende Roben, vornehme Kulissen, exotische Früchte und edle Accessoires - Porträts und Stillleben der Barockzeit spielen meist auf der Sonnenseite des Lebens. Doch verbergen sich hinter den dargestellten Personen und dekorativen Arrangements nicht selten abenteuerliche Schicksale und doppelbödige Geschichten. In seiner neuen Sammlungspräsentation „Sonntag des Lebens“ bietet das Wallraf besonders reizvollen, selten gezeigten oder frisch restaurierten Gemälden eine eigene Bühne. Auf ihr treten ausnahmslos schillernde Persönlichkeiten auf, die sich von Meistern wie Tintoretto, Nicolaes de Largillière, Jan Mijtens und Nicolaes Verkolje malen ließen. Ein besonderes Ausstellungshighlight bildet die „gemalte Biografie“ von Everhard Jabach. Vier Porträts präsentieren den berühmten Kölner Bankier und Sammler in verschiedenen Lebensphasen. Besonders prunkvoll erscheint dabei eine Leihgabe aus belgischem Privatbesitz, die den jugendlichen Jabach zeigt, so wie ihn der flämische Starporträtist Anthonis van Dyck einst sah....
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Das Deutsche Gewerbe-Museum zu Berlin im ehemaligen Diorama der Gebrüder Gropius, Holzstich nach Heinrich Scherenberg, Illustrirte Zeitung 51, Nr. 1330, 26. Dezember 1868 © Creative Commons BY-NC-SA
Das Deutsche Gewerbe-Museum zu Berlin im ehemaligen Diorama der Gebrüder Gropius, Holzstich nach Heinrich Scherenberg, Illustrirte Zeitung 51, Nr. 1330, 26. Dezember 1868 © Creative Commons BY-NC-SA

Berliner Schatzhäuser. 150 Jahre Kunstgewerbemuseum

Kunstgewerbemuseum im Schloss Köpenick
Berlin | 19.05.2018-23.09.2018
Am 5. August 1867 wurde das Berliner Kunstgewerbemuseum als erstes Museum seiner Art in Deutschland und als drittes weltweit gegründet. Bereits acht Monate später, am 7. April 1868, eröffnete es seine erste ständige Ausstellung in zwei Sälen im früheren „Gropius’schen Diorama“ in der Stall- (heute Universitäts-) / Ecke Georgenstraße. Nach zwei provisorischen Unterbringungen befand sich das Museum von 1881 bis 1921 in dem eigens für seine Sammlungen errichteten Gebäude von Martin Gropius in der Prinz-Albrecht-Straße (heute Niederkirchnerstraße) und von 1921 bis 1950 residierte es unter dem Namen „Schloßmuseum“ im Berliner Schloss. Die nach den Verlagerungen zur Bergung der Sammlung während des Zweiten Weltkrieges in den Westteil Berlins zurückgeführten Bestände wurden seit 1963 im Knobelsdorff-Flügel des Charlottenburger Schlosses ausgestellt. Im gleichen Jahr bezog das Museum mit seinen damals in Ost-Berlin befindlichen Sammlungsteilen die heutige Dependance im Schloss Köpenick. Seit 1985 schließlich ist der von Rolf Gutbrod entworfene Museumsbau am Kulturforum sein Domizil. Die Ausstellung „Berliner Schatzhäuser“ skizziert anhand von sieben Schautafeln und einer Reihe museumsgeschichtlich bedeutender Kunstwerke die Grundzüge dieser 150-jährigen Entwicklung und vermittelt zugleich eine Vorstellung von den sich im Laufe der Zeit wandelnden Aufgaben des Kunstgewerbemuseums. Mit ihrer Orientierung an den historischen Museumsstandorten ist sie darüber hinaus ein ganz spezieller Beitrag zur Berliner Stadtgeschichte.  ...
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Hamburger Kunsthalle, Foto: Romanus Fuhrmann-Rickert
Hamburger Kunsthalle, Foto: Romanus Fuhrmann-Rickert

Im Licht des Nordens - Dänische Malerei der Sammlung Ordrupgaard

Hamburger Kunsthalle - Sammlung Galerie der Gegenwart
Hamburg | 10.05.2019-22.09.2019
Das Ordrupgaard Museum ist mit seinen Meisterwerken der dänischen Malerei des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts zu Gast in der Hamburger Kunsthalle. Ende des 19. Jahrhunderts vollzog sich auch in der dänischen Kunst der Aufbruch in die Moderne. Es ist das Ende der großen Erzählungen und die Hinwendung zum einfachen, realen Leben. Der Bogen spannt sich von den Wegbereitern des Goldenen Zeitalters über die Vertreter der nationalromantischen Richtung bis hin zu dem bedeutenden Symbolisten Vilhelm Hammershøi.  ...
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Roland Topor Marteau pilon poil au menton, 1972 © VG Bild-Kunst, Bonn 2018
Roland Topor Marteau pilon poil au menton, 1972 © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Roland Topor Panoptikum

Museum Folkwang
Essen | 29.07.2018-30.09.2018
Roland Topor (1938–1997) war Zeichner, Illustrator, Schriftsteller und Schauspieler. Im Zentrum seines Werks stehen Grundfragen des Menschseins – das Verhältnis der Geschlechter, die Absurditäten des Daseins, die Vergeblichkeit des menschlichen Strebens. Die Präsentation gibt einen Überblick über einen der vielseitigsten Künstler seiner Generation....
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Brücke-Museum Berlin, Foto: Archiv
Brücke-Museum Berlin, Foto: Archiv

Ein Künstlermuseum für Berlin: Karl Schmidt-Rottluff, Leopold Reidemeister und Werner Düttmann

Brücke Museum
Berlin | 07.05.2018-12.08.2018
Die Ausstellung Ein Künstlermuseum für Berlin: Karl Schmidt-Rottluff, Leopold Reidemeister und Werner Düttmann ist eine Hommage an die Gründungsgeschichte des Brücke-Museums. Auf Grundlage von Dokumenten und Fotografien rekonstruiert die Ausstellung die erste Sammlungspräsentation aus dem Jahr 1967 und ist Ausgangspunkt zur Erkundung neuer Perspektiven auf die Sammlung und ihre Geschichte. Gezeigt werden Werke von Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Emil Nolde, Max Pechstein, Otto Mueller oder Emy Roeder. Im Garten des Museums gestaltet die Künstlerin Sol Calero (*1982 in Caracas, Venezuela) ihre Casa Isadora. In diesem Pavillon, der sich auf das von Ernst Ludwig Kirchner und Max Pechstein 1911 gegründete MUIM (Moderner Unterricht in Malerei) Institut bezieht, wird ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm stattfinden....
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Wolf Vostell, Dé/collage – Staatsgalerie, 1971, Plakatabriss © VG Bild-Kunst, Bonn 2017. Bild: Jürgen Spiler
Wolf Vostell, Dé/collage – Staatsgalerie, 1971, Plakatabriss © VG Bild-Kunst, Bonn 2017. Bild: Jürgen Spiler

Fast wie im echten Leben

Museum Ostwall im Dortmunder U
Dortmund | 14.11.2017-31.03.2019
Was eine expressionistische Landschaft aus den 1910er Jahren mit der Gegenwart zu tun hat? Die Neupräsentation der MO Sammlung zeigt: Mehr als gedacht. Sechs verschiedene Themenräume laden die Besucher_innen dazu ein, die eigene Lebensrealität mit der von Künstler_innen aus über 100 Jahren Kunstgeschichte zu konfrontieren. Dabei werden junge Menschen Wolf Vostells Stacheldraht-Installation „TEK“ wohl mit anderen Augen sehen als Zeitzeugen des zweiten Weltkriegs; Menschen mit Fluchtgeschichte werden Werke zum Thema „Krieg“ anders wahrnehmen als ein Zwanzigjähriger, der in Deutschland aufgewachsen ist. Auch die in der Ausstellung vertretenen Künstlerinnen und Künstler nehmen unterschiedliche Perspektiven ein: Otto Muellers "Badende im Teich" fühlten sich 1912 der sie umgebenden Natur offenbar sehr verbunden, während Mark Dion in seinen Arbeiten seit den 1990er Jahren die oft zerstörerischen Eingriffe des Menschen in die Natur zum Thema haben? Und wie erleben wir Natur? Indem das MO neue Verbindungen zwischen den Werken seiner Sammlung herstellt und ihre unterschiedlichen Kontexte sichtbar macht, ermöglicht es seinen Besucher/innen eine naheliegende und trotzdem überraschende Erfahrung: Die Arbeit von Künstler/innen findet nicht im luftleeren Raum, sondern in derselben Lebensrealität statt, die wir alle mit ihnen teilen. Kunst ist also eine besondere Art, die Welt zu sehen - und gleichzeitig bestimmt unsere Lebenswelt die Art, wie wir Kunst sehen. Wer Freude an dieser Begegnung hat, wird danach seine eigene Welt mit anderen Augen sehen....
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Altes Museum (Foto: Maximilian Meisse)
Altes Museum (Foto: Maximilian Meisse)

Fleisch

Altes Museum
Berlin | 01.06.2018-31.08.2018
Fleisch: Gerade noch bewegliche Grundlage des Lebens, plötzlich verwesende Substanz – für die einen abstoßend, für die anderen Nahrung oder Opfergabe an die Götter. Fleisch offenbart den allgegenwärtigen Konflikt zwischen Leben und Tod in der menschlichen Kultur. Die Position des Fleisches im Spannungsfeld zwischen Entstehen und Vergehen ist dabei paradox. Die Ausstellung fragt, wie dieses Paradoxon die Bereiche Ernährung, Kult und Körper beeinflusst und damit auch unser heutiges Verhältnis zum Fleisch prägt. Nach der erfolgreichen Ausstellung „Bart“ im Neuen Museum und „Alchemie“ am Kulturforum ist „Fleisch“ im Alten Museum die nächste thematisch übergreifende Ausstellung, in der insgesamt zwölf Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin pointiert Objekte aus ihren universellen Beständen einander gegenüberstellen....
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Astrolabium, 1550; Messing, HM Bamberg, Inv. Nr. 12/93
Astrolabium, 1550; Messing, HM Bamberg, Inv. Nr. 12/93

Zeit und Raum / Neue Abteilung für Astronomie und Zeitmessung

Historisches Museum Bamberg
Bamberg | 22.04.2018-04.11.2018
Jahrtausende lang haben Astronomen den Himmel beobachtet. Auf- und Untergang der Gestirne, Planeten und Milchstraße, Anordnung und Bewegung der Sterne wurden studiert und vermessen. Mit diesem Wissen konnte unsere Zeiteinteilung vorgenommen werden, Kalender erstellt sowie Orientierung für Reisen geschaffen werden. Doch mit welchen Mitteln konnte der Mensch das leisten? Die neu eingerichtete Abteilung "Zeit und Raum" zeigt die erstaunlich genauen Beobachtungs- und Vermessungs- instrumente, Modelle der jeweils vorherrschenden Weltbilder sowie Sonnen- und mechanische Uhren aus der Zeit vom 16. bis ins 18. Jahrhundert....
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Ann-Kathrin Müller, Vantage Point, 2014, Foto: Ann-Kathrin Müller
Ann-Kathrin Müller, Vantage Point, 2014, Foto: Ann-Kathrin Müller

Frischzelle_24: Ann-Kathrin Müller

Kunstmuseum Stuttgart
Stuttgart | 07.10.2017-07.10.2018
Im Fokus der Arbeiten von Ann-Kathrin Müller steht die erzählerische Kraft der Fotografie. Die Künstlerin entwirft ihre überwiegend als Werkreihen konzipierten Bilder ausnahmslos in einer kühlen Schwarz-Weiß-Ästhetik. In einigen ihrer analogen Fotografien thematisiert sie die Architekturgeschichte der Weißenhofsiedlung. Ein Beispiel dafür ist ihr Selbstporträt vor einem Gemälde Willi Baumeisters aus der Serie »Vantage Point« (2014). Ann-Kathrin Müller (*1988 in Nürtingen) studierte an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, wo sie auch Meisterschülerin von Ricarda Roggan war. Sie hat bereits an zahlreichen Gruppenausstellungen teilgenommen, u.a. in der Villa Merkel Esslingen, der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden und der Galerie EIGEN+ART Berlin. Die »Frischzelle_24« ist ihre erste museale Einzelausstellung....
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