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KULTURpur - Wissen, wo was läuft!

Museumsausstellungen

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K21 Ständehaus, Foto: Ralph Richter
K21 Ständehaus, Foto: Ralph Richter

Banu Cennetoglu

K21 Ständehaus - Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf | 06.07.2019-10.11.2019
Im Zentrum der Ausstellung von Banu Cennetoğlu im K21 steht eine Filminstallation, in der ihr komplettes, auf Bildern beruhendes Archiv, das zwischen 10. Juni 2006 und 21. März 2018 entstanden ist, präsentiert wird. Die unbearbeitete und chronologisch ablaufende Projektion von 128 Stunden und 22 Minuten macht deutlich, wie sich persönliche Erlebnisse der Künstlerin mit den Ereignissen eng verzahnen, die zu Bestandteilen kollektiver Geschichte gezählt werden. Die Entstehung und Bewahrung von Wissen und die zugrunde liegenden politischen, sozialen und kulturellen Mechanismen sind das zentrale Thema im Werk von Banu Cennetoğlu. Über Methoden der Archivierung und Klassifizierung untersucht die Künstlerin (*1970, Ankara), wie Momente der Geschichte festgehalten und Teil des kollektiven Gedächtnisses werden. Dabei nutzt sie Medien von der Fotografie über Film und Installation bis zu Druckerzeugnissen wie herkömmliche Zeitungen. Nach dem Studium der Psychologie und Fotografie in Istanbul und Paris lebte Cennetoğlu in New York und verbrachte zwei Jahre an der Rijksakademie in Amsterdam; 2005 nach ihrer Rückkehr in die Türkei gründete sie den gemeinnützigen Projektraum BAS, der sich der Produktion, dem Sammeln und Archivieren sowie Ausstellen von Künstlerbüchern widmet. Cennetoğlu war 2016 Stipendiatin des DAAD-Stiftung und 2017 Teilnehmerin der Documenta 14....
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Museum Kunstpalast und E.ON AG, Foto: E.ON AG
Museum Kunstpalast und E.ON AG, Foto: E.ON AG

Utopie und Untergang. Kunst in der DDR

Museum Kunstpalast
Düsseldorf | 05.09.2019-05.01.2020
30 Jahre nach dem Mauerfall widmet sich der Kunstpalast in einer großen Sonderausstellung der in der DDR entstande­nen Kunst. 30 Jahre nach dem Fall der Mauer widmet sich der Kunstpalast mit einer großen Ausstellung der Kunst aus der DDR. Mehr als 130 Gemälde und Arbeiten auf Papier von 13 unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstlern verdeutlichen eine spannungsreiche, oft widersprüchliche Kunstepoche. Bis 1990 wurde Kunst aus der DDR in der Bundesrepublik häufig gezeigt. In den letzten Jahrzehnten hatte das Publikum im Westen jedoch selten die Chance, die Werke im Original zu sehen. Die Ausstellung präsentiert mehrere Hauptwerke der seit der documenta 1977 als offizielle Maler der DDR wahrgenommenen Künstler Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke, Willi Sitte und ermöglicht tiefere Einblicke in deren Schaffen. Viele Künstler aller Generationen, darunter Elisabeth Voigt und Wilhelm Lachnit, rieben sich nach dem Zweiten Weltkrieg an den strengen Vorgaben des Sozialistischen Realismus. Ihre künstlerischen Strategien entwickelten sie oft unter Druck: zurückgezogen wie Carlfriedrich Claus und Gerhard Altenbourg oder in rebellischem Widerspruch zum Staat wie A. R. Penck und Cornelia Schleime. Wie zahlreiche andere Künstler mit DDR-Biografie, wurde Penck später Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie. Punkig-expressive Frauenfiguren von Angela Hampel, existenzialistische Gemälde Michael Morgners und abstrakte Arbeiten des „Patriarchen der Moderne“ Hermann Glöckner verdeutlichen die stilistische Vielfalt. Alle Künstlerinnen und Künstler gingen und gehen sehr unterschiedliche, immer aber eigenständige Wege – zwischen Rebellion und Anpassung, zwischen Utopie und Untergang. Neben Werken aus den Sammlungen von Peter Ludwig und Willi Kemp, die schon früh Künstler aus der DDR förderten, werden Leihgaben aus allen wichtigen ostdeutschen Museen gezeigt....
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B.A.R.O.C.K. - Künstlerische Interventionen im Schloss Caputh mit Werken von Margret Eicher, Luzia Simons, Rebecca Stevenson und Myriam Thyes

Schloss Caputh
Caputh | 04.05.2019-31.10.2019
Die von Margret Eicher und Mark Gisbourne konzipierte Ausstellung in Schloss Caputh mit Margret Eicher, Luzia Simons, Rebecca Stevenson und Myriam Thyes basieren auf der Wahrnehmung kultureller Symptome, die unsere gegenwärtige psychopolitische Situation in einer globalisierten Welt charakterisieren und gleichzeitig bereits in der Epoche des Barock besonders wirksam waren. Ähnlich wie im 17. Jahrhundert erleben wir heute vielschichtige gesellschaftliche, religiöse und politische Verwerfungen, die miteinander korrelieren und sich in den letzten Jahren zu einem apokalyptischen Weltgefühl verdichtet haben. In der Epoche des Barock leistete die Kunst eine Visualisierung dieses Welt- und Lebensgefühls in einer bis heute eindringlichen und mitreißenden Weise. Barocke und zeitgenössische Kunst beziehen ihre Wirkungsmacht aus der Überwindung des Normativen in Inhalt und Ästhetik und im Spiel mit den Grenzen des Darstellbaren. Das Erleben von weltweitem, teils virtuellem Krieg, die zerstörerische Hybris der Finanzmärkte, die Furcht vor dem Untergang der Zivilisation – Szenarien, die Action-Film und Computerspiel schon vollzogen haben – evozieren neue Bilder des Memento Mori und damit die Aufforderung zum Innehalten. Indem sie auf die Räume des Schlosses eingehen, verwirklichen Stevenson, Simon, Thyes und Eicher in ihren Werken eine zeitgenössische Wiederkehr von Vorstellungen und Bildern der ‚Vergänglichkeit‘ (vanitas) in gleichzeitiger Schönheit. Die vier Künstlerinnen verwenden und variieren Leitsymbole und Metaphern, in denen Simultanität von Schönheit und Verlust, die vage Stabilität der Dinge, die Absehbarkeit des Untergangs sinnlich formuliert werden. Die gezeigten, ins Schlossinterieur integrierten Werke zeugen vom Glanz und Elend unserer, der posthumanen Epoche....
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Edvard Munch, Under the Stars, 1900-05, Öl auf Leinwand, 90 x 120 cm, Munchmuseet, Oslo  Foto:  © Kunstsammlung NRW  Auflösung: 3543px*2625px
Edvard Munch, Under the Stars, 1900-05, Öl auf Leinwand, 90 x 120 cm, Munchmuseet, Oslo Foto: © Kunstsammlung NRW Auflösung: 3543px*2625px

Edvard Munch gesehen von Karl Ove Knausgård

K20 Grabbeplatz - Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf | 12.10.2019-01.03.2020
Er gilt als der bekannteste und wichtigste norwegische Autor der Gegenwart: Karl Ove Knausgård. Sein sechsbändiger autobiographischer Roman zählt weltweit zu den meist diskutierten Buch-Veröffentlichungen der vergangenen Jahre. Nun hat sich der Schriftsteller dem Werk des Malers Edvard Munch genähert. Mit seiner überraschenden Auswahl selten oder sogar nie gezeigter Werke entdeckt der gefeierte Autor einen bislang "unbekannten" Munch. Die Ausstellung findet in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen parallel zur Frankfurter Buchmesse statt, die 2019 Norwegen als Gastland vorstellt. Der auch in Kunstgeschichte ausgebildete Schriftsteller hat etwa 130 Gemälde, Arbeiten auf Papier und Skulpturen aus dem Archiv und dem Kunstdepot des Munch Museum in Oslo ausgewählt und mit Leihgaben aus internationalen Museen ergänzt. Er öffnet damit eine nie zuvor gesehene Perspektive auf den wohl bedeutendsten Maler der skandinavischen Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts. "Edvard Munch gesehen von Karl Ove Knausgård" ist eine Ausstellung des Munch Museum in Oslo in Zusammenarbeit mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf....
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Historische Postkarte »Gruß aus Hamburg. Die besten Wünsche zum Neuen Jahre. Kunsthalle und Alster-bassin«, Serie A N°1 Kunsthalle und Alsterbassin«, Serie A N°1 Kunstverlags-Anstalt, Röpke & Woortman Hamburg, ca. 1900 © Hamburger Kunsthalle Foto: Christoph Irrgang
Historische Postkarte »Gruß aus Hamburg. Die besten Wünsche zum Neuen Jahre. Kunsthalle und Alster-bassin«, Serie A N°1 Kunsthalle und Alsterbassin«, Serie A N°1 Kunstverlags-Anstalt, Röpke & Woortman Hamburg, ca. 1900 © Hamburger Kunsthalle Foto: Christoph Irrgang

Beständig. Kontrovers. Neu.

Hamburger Kunsthalle - Sammlung Galerie der Gegenwart
Hamburg | 23.08.2019-10.11.2019
Die Hamburger Kunsthalle, eines der bedeutendsten Kunstmuseen Deutschlands, feiert im Jahr 2019 ihr 150-jähriges Bestehen und präsentiert aus diesem Anlass eine umfassende und vielschichtige Jubiläumsausstellung. Am 30. August 1869 wurde der Gründungsbau zwischen Hauptbahnhof und Alster eröffnet. Damit wurde ein würdiger Ort für die bis dahin bestehende »Städtischen Gemälde-Galerie« geschaffen, die durch das Engagement Hamburger Bürger_innen bereits seit 1850 öffentlich zugänglich war. Die Ausstellung zeigt unbekannte Einblicke und bislang unerzählte Geschichten des Hauses und der Sammlung. Schlaglichtartig werden dazu die heute wie damals geltenden Hauptaufgaben des Museums befragt: das Ausstellen, Sammeln, Vermitteln, Bewahren und Forschen. Wie wird eine Sammlung gestaltet? Warum werden bestimmte Werke ausgestellt und warum bleiben andere im Depot? Wie öffentlich ist das Museum? Was wissen wir über Herkunft, Bedeutung und Zustand von Kunstwerken? In Rückblicken auf 150 Jahre Hamburger Kunsthalle werden unterschiedliche historische Perspektiven für diese Museumsaufgaben präsentiert. Gemälde, Handzeichnungen, Graphiken sowie neu aufgearbeitetes Archivmaterial, Fotografien, Film- und Zeitungsberichte veranschaulichen schillernde Zeiten aber auch historisch schwierige Phasen des traditionsreichen Hauses. Die Besucher_innen erwarten vielseitige Eindrücke einer lebendigen Museumsgeschichte – seit 150 Jahren....
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Rembrandt Harmensz. van Rijn (1606–1669) Selbstbildnis mit Mütze, den Mund geöffnet, 1630 Radierung, 51 x 46 mm © Hamburger Kunsthalle / bpk Foto: Christoph Irrgang
Rembrandt Harmensz. van Rijn (1606–1669) Selbstbildnis mit Mütze, den Mund geöffnet, 1630 Radierung, 51 x 46 mm © Hamburger Kunsthalle / bpk Foto: Christoph Irrgang

Rembrandt: Meisterwerke aus der Sammlung

Hamburger Kunsthalle - Sammlung Galerie der Gegenwart
Hamburg | 30.08.2019-05.01.2020
Am 4. Oktober 2019 jährt sich der Todestag von Rembrandt (1606–1669) zum 350. Mal. Aus diesem Anlass widmet die Hamburger Kunsthalle einem der bedeutendsten Künstler des Goldenen niederländischen Zeitalters eine feine Präsentation. Gezeigt wird eine Auswahl herausragender Werke aus dem Sammlungsbereich Alte Meister und aus dem Kupferstichkabinett des Museums: Mit Simeon und Hanna im Tempel (1627) und Maurits Huygens, Sekretär des Staatsrats in Den Haag (1632), werden zwei Meisterwerke Rembrandts aus seiner frühen Schaf-fenszeit in Leiden und Amsterdam präsentiert. Ergänzt werden sie um das Gemälde Die Verstoßung der Hagar (1612) von Pieter Lastman, der als Lehrer in seiner Werkstatt Rembrandt um 1625 für sechs Monate schulte. Die drei Gemälde werden um eine Auswahl von rund 60 Radierungen ergänzt, darunter Landschaftsdarstellungen, Porträts und Arbeiten zu religiösen Themen. Insgesamt beherbergt das Kupferstichkabinett der Hamburger Kunsthalle mehr als 300 Radierungen Rembrandts. Sie stammen sämtlich aus der Sammlung des Hamburger Kunsthändlers und –sammlers Georg Ernst Harzen (1790-1863), der seine Sammlung 1863 per Testament der Stadt Hamburg zur Gründung der Kunsthalle vor 150 Jahren vermachte. Diese bedeutende Kollektion ist von internationalem Rang und macht es möglich, das druckgraphische Schaffen Rembrandts in all seinen Facetten vor Augen zu führen. Rembrandt. Meisterwerke aus der Sammlung wird in einem Kabinett der Gemäldegalerie Alte Meister und im Harzen-Kabinett präsentiert....
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Martin-Gropius-Bau, Foto: Jansch
Martin-Gropius-Bau, Foto: Jansch

Durch Mauern gehen

Martin-Gropius-Bau
Berlin | 12.09.2019-12.01.2020
Die Ausstellung Durch Mauern gehen zeigt mit Werken von Jose Dávila, Mona Hatoum, Nadia Kaabi-Linke, Christian Odzuck, Anri Sala, Regina Silveira und weiteren Künstler*innen ein zeitgenössisches Panorama der künstlerischen Reaktionen auf von Menschen geschaffene Barrieren, Trennungen, Grenzen und Mauern. In Auseinandersetzung mit der Lage des Gropius Bau entlang der ehemaligen Berliner Mauer bietet die Ausstellung sowohl eine nationale als auch eine internationale Perspektive auf die physischen und psychischen Folgen des Zusammenlebens in gespaltenen Gesellschaften. Im Kontext des 30. Jahrestags des Berliner Mauerfalls beschreibt sie, wie Mauern Gefühle von Verletzlichkeit und Angst artikulieren und individuelle und kollektive Identitätsvorstellungen repräsentieren können. Mit Werken von Jose Dávila, Mona Hatoum, Nadia Kaabi-Linke, Christian Odzuck, Anri Sala, Regina Silveira und weiteren...
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Haus der Kulturen der Welt, Foto: Sabine Wenzel
Haus der Kulturen der Welt, Foto: Sabine Wenzel

Liebe und Ethnologie

Haus der Kulturen der Welt
Berlin | 18.10.2019-06.01.2020
Der Schriftsteller und Ethnologe Hubert Fichte (1935–1986) gilt als poetischer und dokumentarisch-realistischer Vorläufer neuer Disziplinen in Deutschland wie Queer Studies und Postcolonial Studies. In seinen Schriften werden Ökonomiekritik, (Homo-)Sexualität und Selbstreflexion zu methodischen Werkzeugen. Ausstellungen und die Übersetzungen seiner Romane in die Sprachen der Orte, die Fichte mit seiner Lebensgefährtin Leonore Mau bereiste, haben dort erstmalig eine Rezeption seines Werks angeregt. Im Herbst 2019 schließt die Ausstellung Liebe und Ethnologie – die koloniale Dialektik der Empfindlichkeit (nach Hubert Fichte) im HKW in Berlin das Projekt ab. Mit Arbeiten von Nadja Abt, Kader Attia, Letícia Barreto, Michael Buthe, Coletivo Bonobando, Papisto Boy, Nathalie David, Claudia Del Fierro, Alair Gomes, Renée Green, Philipp Gufler, Cristóbal Lehyt, Leonore Mau, Tiona Nekkia McClodden, Mario Navarro, Richard Oelze, Lil Picard, André Pierre, Lili Reynaud Dewar u.v.a. 2017 nahm das Kooperationsprojekt mit dem Goethe-Institut seinen Anfang mit Ausstellungen in Lissabon, Salvador de Bahia und in Rio de Janeiro. 2018 folgten Ausstellungen in Santiago de Chile mit einem mehrtägigen begleitenden Kolloquium sowie weitere Stationen in Dakar und New York....
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Foto: Unterarmprothese mit Schmuckhand nach Sauerbruch
Foto: Unterarmprothese mit Schmuckhand nach Sauerbruch

Auf Messers Schneide. Der Chirurg Ferdinand Sauerbruch zwischen Medizin und Mythos

Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité - (Historische pathologisch-anatomische Präparatesammlung)
Berlin | 22.03.2019-02.02.2020
Sauerbruch – ein Mythos: Wie kein zweiter Arzt gilt Ferdinand Sauerbruch (1875-1951) als Inbegriff des Chirurgen. Gleichzeitig scheiden sich an ihm die Geister. Im Operationssaal gibt er alles, behandelt jeden ohne Unterschied. Als Generalarzt und Forschungsgutachter wusste er in der Zeit des Nationalsozialismus aber auch um die Praxis verbrecherischer Menschenversuche im KZ und erhob seine Stimme dagegen nicht. Wie ging das zusammen? Wer war dieser Mensch? Wie wurde er zum zwiespältigen Idol? Die Ausstellung ‚Auf Messers Schneide‘ zielt auf ‚den ganzen Sauerbruch‘. Sie folgt seinem beruflichen Werdegang aus kleinbürgerlichen Verhältnissen. Zeichnet seine wesentlichen Lebensstationen über Breslau, Zürich und München bis Berlin nach. Würdigt seine medizinischen Leistungen wie die Entwicklung der Unterdruckkammer für Operationen am offenen Brustkorb oder die Konstruktion aktiv beweglicher Prothesenarme. Die Ausstellung begleitet seine Auftritte auf öffentlicher Bühne und zeigt ihn als politischen Akteur. Dabei wird auch seine ambivalente Haltung zum Nationalsozialismus thematisiert. Deutlich wird, wie sein Ansehen über das Kriegsende hinauswuchs, das er operierend im Bunker der Charité-Chirurgie erlebte. Bis heute prägt seine Figur maßgeblich das Bild des ärztlichen Halbgottes in Weiß....
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Kinder-Reich in der Gemäldegalerie. Die Werkstatt des Malers

Gemäldegalerie Berlin
Berlin | 23.10.2011-01.01.2030
Kinder können im "Kinder-Reich" in der Gemäldegalerie erleben, wie die Gemälde der Niederlande des 17. Jahrhunderts entstanden sind. Auf vielfältige und abwechslungsreiche Art und Weise lernen sie dabei viel Wissenwertes über die Abläufe und Arbeitsschritte in den Malerwerkstätten, über die Ausbildung zum Maler und über frühere Werkstoffe und -techniken. Das Kinder-Reich ist in drei Bereiche aufgeteilt: 1. den bühnenartigen Nachbau einer Malerwerkstatt 2. das "Lern-Buffet" mit Schautafeln und Anschauungsmaterial zu den Themen Bildträger, Handwerkszeug und Herkunft der Farben 3. die Darstellung einer Malerwerkstatt mit Frage-Antwort-Spiel Dreidimensionales Erleben ist in der nachgebauten Malerwerkstatt möglich, anschauliches Betrachten anhand zahlreicher Utensilien, Werkzeuge und Rohstoffe am Lern-Buffet, und schließlich informiert ein zehnteiliges Frage- und Antwort-Spiel über den Betrieb in einer Malerwerkstatt, wiedergegeben auf einer großformatigen Abbildung des Künstlers Johannes Stradanus. Familien können sich hier auf Entdeckungstour begeben, bevor oder nachdem sie die großartigen Meisterwerke der Gemäldegalerie betrachtet haben, sie können gemeinsam lernen und studieren, welche Techniken es gab und welche Materialien verwendet wurden. Schulklassen können mit den Museumspädagogen der Gemäldegalerie das Kinder-Reich besuchen. Der Kunstunterricht erfährt durch das reiche Anschauungsmaterial in unmittelbarer Nähe zu der einzigartigen Gemäldesammlung Alter Meister eine einzigartige Erweiterung.  ...
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