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KULTURpur - Wissen, wo was läuft!

Museumsausstellungen

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Kirmes, Karneval, Schützenfeste

Brauerei-Museum Dortmund
Dortmund | 29.06.2019-31.12.2019
Bier und Brauerei auf Volksfesten Westfalens Volksfeste ohne Bier – in Westfalen und speziell in Dortmund undenkbar. Die Brauereien lieferten aber nicht nur den Gerstensaft für Schützenfeste, Kirmes und Karneval. Sie stellten großenteils auch die Infrastruktur des Biergenusses außer Haus: Eis- und Kühltechnik, Zapfanlagen und Bierwagen und vieles mehr. Die neue Sonderschau beleuchtet die Geschichte des Bierkonsums auf Westfalens Volksfesten mit zahlreichen Exponaten und historischen Fotoaufnahmen....
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Maske für den Maskentanz Sandea, Korea, 19. Jh. Foto: © NRICH/MARKK
Maske für den Maskentanz Sandea, Korea, 19. Jh. Foto: © NRICH/MARKK

Uri Korea - Ruhe in Beschleunigung

MARKK - Museum am Rothenbaum Kulturen und Künste der Welt
Hamburg | 15.12.2017-01.12.2020
Aus der langjährigen Kooperation des Museums für Völkerkunde Hamburg und des National Folk Museum of Korea ist ein gemeinsam konzipiertes Ausstellungsprojekt hervorgegangen. Es spürt dem Stellenwert von Traditionen in der von Popkultur und Hightech geprägten Moderne des ostasiatischen Landes nach. Kein anderes Land der Welt hat im 20. Jahrhundert eine so schnelle Wirtschaftsentwicklung erfahren. Über 90 % der Menschen leben heute in Städten, Elektronik und Popmusik sind erfolgreich in der ganzen Welt. Die Ausstellung gibt einen Einblick in den Alltag von heute und stellt Themen vor, die moderne Koreaner bewegen. Zu diesen Themen gehört neben der Kultur der Schnelligkeit, dem Bildungsfieber und den Herausforderungen und Freuden des ganz normalen Tagesablaufs auch eine intensive Beschäftigung mit der eigenen Tradition. Nach den Verheerungen durch Kolonialzeit und Koreakrieg hat sich das Land zur Rückeroberung und Neubewertung seiner eigenen Vergangenheit aufgemacht. Themen wie die landestypische Ästhetik, die Bedeutung des Konfuzianismus in der Moderne oder der eigene Platz in der realen wie spirituellen Welt sind Gesprächsstoff. Als Dokumente des reichen koreanischen Erbes sind zahlreiche Sammlungsstücke aus dem Museum für Völkerkunde zu sehen. Seit 2014 wurden sie von dem koreanischen Forschungsinstitut NRICH erforscht. Auch über die Bedeutung dieser Forschungsarbeit für beide Seiten berichtet die Ausstellung.  ...
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Tanz! Kritik! - Von Kritikern, Päpsten und Liebenden!

Tanzmuseum - Deutsches Tanzarchiv Köln/SK Stiftung Kultur
Köln | 23.03.2019-26.01.2020
Beliebt? Verschmäht? Geachtet? Das journalistisch-literarische Genre der Tanzkritik, der kritischen Beobachtung von Tanz, ist bei Künstlern wie Zuschauern umstritten. Ebenso die Kritiker und ihre Beschreibungen, Betrachtungen, Interpretationen und Wertungen tanzkünstlerischen Schaffens, die im Feuilleton, in Fachmagazinen oder im Internet Podium und Publikum, Applaus und Widerspruch finden. Jenseits der Tagesaktualität schreiben Kritiker und Kritikerinnen aber auch Tanzgeschichte, erzählen Geschichten aus der Geschichte und Gegenwart der Tanzkunst und verleihen ihrer Liebe zum Tanz bisweilen sogar literarischen Glanz. Mit seiner Jahresausstellung 2019/20 erweist das Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln der Tanzkritik und ihren Protagonisten seine Reverenz. Begleitet wird die Ausstellung von einem Rahmen­programm, das zeitgenössische Tanz- und Ballettkritiker vorstellt, zu Wort kommen lässt und im Gespräch die aktuelle Situation der Tanzkritik thematisiert. Einmal mehr speist sich die Ausstellung aus den reichhaltigen Beständen des Deutschen Tanzarchivs Köln, der – aufgrund der Vielfalt der Bestände – wichtigsten Sammlung zur Geschichte und Gegenwart des Tanzes in Deutschland. Tanz sieht man! Tanzkritiken liest man! In einem Tanzarchiv kann man beides – aller Flüchtigkeit der Tanzkunst zum Trotz! Anhand von Filmen, Fotografien, Zeichnungen erhält man zumindest eine Ahnung von tänzerischer Bewegung, choreographischer Struktur und individueller Bewegungsgestaltung. Die Presseberichterstattung über Tanz in Form von Kritiken, Berichten und Interviews bietet wiederum eine Vielzahl von Informationen zu einer Aufführung – von der an die Entstehungszeit gebundenen individuellen Rezeption eines Tanzstücks bis hin zu begleitenden Informationen über Elemente des Tanzstücks wie tänzerische Gestaltung, Bühnenbild etc. Die Ausstellung im Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln vereint Materialien und Dokumente vom 18. Jahrhundert bis in die Jetztzeit aus einer Sammlung von über 600.000 Zeitungsausschnitten, über 500 Nachlässen (darunter über 20 Bestände zu Persönlichkeiten der schreibenden Zunft“) sowie der Kunstsammlung und last but not least der Filmsammlung zu einer Bild-, Ton- und Textmontage, die u.a. am Beispiel der Rezeption von Isadora Duncan, Mary Wigman und frühen Arbeiten von Pina Bausch einen Einstieg in die Vielfalt der kritischen Reflektion über Tanz ermöglicht. Und einmal mehr deutlich macht, wie verlässlich sich in der der Geschichte auch ein Echo der Gegenwart finden lässt....
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Frankfurter Kunstverein, Foto: Norbert Miguletz
Frankfurter Kunstverein, Foto: Norbert Miguletz

Theo Jansen

Frankfurter Kunstverein
Frankfurt/Main | 14.06.2019-08.09.2019
Der Frankfurter Kunstverein zeigt den holländischen Künstler und Forscher Theo Jansen. Im Laufe von Jahrzehnten hat er unzählige artifizielle Lebewesen, die sogenannten Strandbiester, entwickelt. Aus seinem Wissen über Bionik und Ingenieurswissenschaft schafft Jansen kinetische Skulpturen, die er kontinuierlich weiterentwickelt und immer unabhängiger von menschlichen Eingriffen gemacht hat und die von ihm als neue Form des nichtbiologischen Lebens bezeichnet werden....
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Copyright: Staab Architekten, Foto: Hans-Glave
Copyright: Staab Architekten, Foto: Hans-Glave

original bauhaus - Die Jubiläumsausstellung

bauhaus-archiv/Museum für Gestaltung - the temporary bauhaus-archiv
Berlin | 06.09.2019-27.01.2020
Das Bauhaus bestand in Deutschland nur 14 Jahre, seine Ideen werden jedoch seit 100 Jahren weitergetragen, seine Produkte neu aufgelegt, imitiert oder weiterentwickelt. Anlässlich des 100. Gründungsjubiläums des Bauhauses zeigt die Ausstellung des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in der Berlinischen Galerie bekannte und vergessene Bauhaus-Originale und erzählt die Geschichte hinter den Objekten. Zu sehen sind Kunst und Design aus der Sammlung des Bauhaus-Archivs, besondere Leihgaben aus internationalen Sammlungen und künstlerische Positionen, die das Bauhaus-Erbe neu betrachten....
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A. R. Penck (1939-2017) Grund, 1975/76 Aquarell auf rauem Velinpapier, 73 x 102 cm Städel Museum, Frankfurt am Main, Graphische Sammlung © VG Bild-Kunst, Bonn 2018 Ausstellung: Große Realistik & Große Abstraktion. Zeichnungen von Max Beckmann bis Gerhard Richter (AT)
A. R. Penck (1939-2017) Grund, 1975/76 Aquarell auf rauem Velinpapier, 73 x 102 cm Städel Museum, Frankfurt am Main, Graphische Sammlung © VG Bild-Kunst, Bonn 2018 Ausstellung: Große Realistik & Große Abstraktion. Zeichnungen von Max Beckmann bis Gerhard Richter (AT)

Große Realistik & Große Abstraktion - Zeichnungen von Max Beckmann bis Gerhard Richter

Städel Museum
Frankfurt/Main | 13.11.2019-16.02.2020
Große Realistik, Große Abstraktion – zwischen diesen beiden Polen bewegt sich der etwa 1800 Blätter umfassende Bestand an deutschen Zeichnungen des 20. Jahrhunderts in der Graphischen Sammlung des Städel Museums. Im Winter 2019 zeigt das Museum eine repräsentative Auswahl von etwa 100 Werken, die die historisch gewachsenen Schwerpunkte der Sammlung widerspiegelt. Den Auftakt bilden Zeichnungen von Max Beckmann (1884–1950) und den „Brücke“-Künstlern, allen voran Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938). Deren zwischen Gegenstandsnähe und Abstraktion schwankende Bildsprache findet ihre Fortsetzung in den Werken von Künstlern, die sich figurativen und abstrakten Tendenzen im geteilten Deutschland der Nachkriegszeit gewidmet haben. Hierzu zählen Künstler des Informel, neoexpressionistischer Strömungen oder der Pop Art, wie etwa Karl Otto Götz (1914–2017), Joseph Beuys (1921–1986), Georg Baselitz (geb. 1938), Gerhard Richter (geb. 1932) und Sigmar Polke (1941–2010). Die Zeichnung diente den Künstlern als unmittelbarer künstlerischer Ausdruck, ob in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs, auf den Boulevards der erwachenden Metropole Berlin oder inmitten der neu entstehenden Konsum- und Warenwelt. Im Medium der Zeichnung konstruierten sie idealistische Lebensentwürfe, begehrten gegen etablierte Traditionen in Politik und Gesellschaft auf oder reflektierten prägende Ereignisse der deutschen Geschichte. Der jeweilige Entstehungskontext bestimmte die Technik, weshalb in der Ausstellung einfache Bleistiftskizzen, farbig leuchtende Pastelle und Aquarelle, miniaturhafte Kreidezeichnungen wie auch monumentale Collagen zu sehen sind. Mit der Ausstellung erscheint ein Katalog, der erstmals den Bestand der deutschen Zeichnungen des 20. Jahrhunderts im Städel Museum anhand ausgewählter Blätter erschließt....
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Foto: John Madere
Foto: John Madere

Sagmeister & Walsh: Beauty

Museum für Angewandte Kunst (MAK)
Frankfurt/Main | 11.05.2019-15.09.2019
Nach dem großen Erfolg seiner Happy Show kehrt Stefan Sagmeister, der in New York lebende Superstar des Grafikdesigns, 2019 zurück ins Museum Angewandte Kunst. Gemeinsam mit seiner Studiopartnerin Jessica Walsh liefert er mit dem neuen Ausstellungsprojekt Beauty ein ganz persönliches, visuell beeindruckendes Plädoyer für die Lust am Schönen. Mit spektakulären interaktiven Installationen nimmt das renommierte Designduo Sagmeister & Walsh die Besucherinnen und Besucher mit auf eine sinnlich-vergnügliche Suche: Was ist Schönheit und warum fühlen wir uns von ihr angezogen?...
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Bogomir Ecker, Trillerpfeifen und Ghettoblaster, 1994/2004, Museum der bildenden Künste Leipzig, ˆ VG Bild-Kunst Bonn, 2017; Foto: Punctum/A. Schmidt
Bogomir Ecker, Trillerpfeifen und Ghettoblaster, 1994/2004, Museum der bildenden Künste Leipzig, ˆ VG Bild-Kunst Bonn, 2017; Foto: Punctum/A. Schmidt

Leonardo war nie in Leipzig

Museum der bildenden Künste Leipzig
Leipzig | 12.06.2019-15.09.2019
.. aber er hat in der Stadt im Laufe der Jahrhunderte etliche Spuren hinterlassen. Gezeigt wird die außerordentliche Bedeutung, die Leonardo für die ästhetische Bildung der Eliten und für die Künstlerausbildung besaß....
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Schirn_Presse_Nicolai_bausatz_noto_____-_color_vinyl_display_ph oto_Julija_Stankeviciene.jpg BIG ORCHESTRA, 19. JUNI – 8. SEPTEMBER 2019, Carsten Nicolai, bausatz noto ∞ (color version), 1998/2015, record player, color vinyl records with locked grooves, mixing board, amplifier, loudspeaker/ headphones, dimension variable, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin, Photo: Julija Stankeviciene
Schirn_Presse_Nicolai_bausatz_noto_____-_color_vinyl_display_ph oto_Julija_Stankeviciene.jpg BIG ORCHESTRA, 19. JUNI – 8. SEPTEMBER 2019, Carsten Nicolai, bausatz noto ∞ (color version), 1998/2015, record player, color vinyl records with locked grooves, mixing board, amplifier, loudspeaker/ headphones, dimension variable, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin, Photo: Julija Stankeviciene

Big Orchestra

Schirn Kunsthalle Frankfurt
Frankfurt/Main | 19.06.2019-08.09.2019
Zeit­ge­nös­si­sche Kunst hat ihren eige­nen Sound. Musik­in­stru­mente, die gleich­sam Skulp­tu­ren sind, stehen für eine noch rela­tiv unbe­kannte, junge Entwick­lung in der Gegen­warts­kunst. In einer inter­na­tio­nal besetz­ten Grup­pen­aus­stel­lung zeigt die SCHIRN künst­le­ri­sche Arbei­ten, denen gleich­zei­tig die Funk­tion von Musik­in­stru­men­ten inne­wohnt. Das Spiel auf den skulp­tu­ra­len Instru­men­ten bildet den Mittel­punkt der in stän­di­ger Verän­de­rung begrif­fe­nen Ausstel­lung. Während der Lauf­zeit wird die SCHIRN tempo­rär zu einem Konzert­saal, in dem die Arbei­ten akti­viert und zum Klin­gen gebracht werden. Für die Besu­cher wird der Sound der Kunst­werke live erleb­bar. Eine mobile Display-Archi­tek­tur schafft Raum für Work­shops, in denen der Klang der Instru­mente von Musi­kern in immer neu zusam­men­ge­stell­ten Ensem­bles erforscht und anschlie­ßend in Konzer­ten präsen­tiert wird. Die Künst­le­rin­nen und Künst­ler lassen in Perfor­man­ces ihre eige­nen Arbei­ten ertö­nen. Ausgangs­punkt des Konzep­tes ist der erwei­terte Kunst- und Musik­be­griff der Fluxus­be­we­gung der 1960er-Jahre: Happe­nings oder Aktio­nen wurden als „Konzerte“ begrif­fen, da sie ähnlich wie Kompo­si­tio­nen struk­tu­riert waren und unter­schied­li­che Medien und Mate­ria­lien mitein­an­der kombi­nier­ten....
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Altes Museum (Foto: Maximilian Meisse)
Altes Museum (Foto: Maximilian Meisse)

Antike Welten. Griechen, Etrusker und Römer

Altes Museum
Berlin | 24.02.2011-01.01.2030
Antike Welten in vollkommen neuer Darstellung sind seit dem 24. Februar 2011 im Alten Museum zu erleben: Nach den Etruskern und Römern, die seit Juli 2010 im Obergeschoss Tausende Besucher begeistert haben, präsentiert die Antikensammlung nun im Hauptgeschoss ihre weltberühmte Sammlung griechischer Kunst in neuem Gewand. Der Rundgang durch die neue Präsentation im Hauptgeschoss des Alten Museums beginnt mit der "Zeit der Helden" von 1000 bis 700 v. Chr. Kriegerstatuen und Helme stehen neben orientalisch geprägten Bildern von Greifen und Löwen. Schon wird der Blick gelenkt in die nächsten Räume zu archaischen Heiligtümern und Grabmonumenten des 6. Jhs. v. Chr.: Eine "Heilige Straße" führt auf den kolossalen Kuros von Didyma zu, die farbenprächtige "Berliner Göttin" blickt dem "Kopf Sabouroff" in die Augen. Die Welt der Götter, Heroen und Sagen klassischer Zeit entfaltet sich im Nordsaal mit einem Feuerwerk bekannter Vasenbilder und Skulpturen. Im Zentrum rahmen Meisterwerke klassischer Kunst wie der Speerträger und die Amazone des Polyklet zusammen mit Meistervasen des Andokides und Euphronios den "Betenden Knaben". "Leben und Tod in Athen" beleuchtet jede Facette des Alltags in der Metropole der Klassik. Herrscher und Volk in ihrer Lebenswelt Das Theater in Griechenland und Unteritalien leitet über zu den Griechen im Westen, mit der "Thronenden Göttin" aus Tarent im Mittelpunkt. In der Abteilung zum Hellenismus werden Herrscher den einfachen Leuten gegenübergestellt - in Porträts und in ihrer Lebenswelt. Die Funde aus den Häusern von Priene, dem "Pompeji Kleinasiens", werden in einem ganz neuen Arrangement gezeigt. Die ehemals im Pergamonmuseum ausgestellte prächtige Sammlung antiker Münzen des Münzkabinetts wird nun in einem separaten Raum mit blauem Himmelszelt präsentiert. Der Abschluss des Rundgangs bietet den Besuchern dann "350 Jahre Antikensammlung" im Zeitraffer. Der nun eröffnete zweite Teil der neuen ständigen Ausstellung im Alten Museum hat einen faszinierenden Gesamtüberblick der Kunst der antiken Welt geschaffen - nicht nach Gattungen getrennt, sondern inhaltlich und ästhetisch arrangiert.  ...
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