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Museumsausstellungen

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Bode-Museum. Museumsinsel Berlin, Am Kupfergraben. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse
Bode-Museum. Museumsinsel Berlin, Am Kupfergraben. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse

Handel und Perlentausch

Münzkabinett im Bodemuseum
Berlin | 21.01.2020-19.04.2020
Inmitten des größeren Themenzusammenhangs im ersten Ausstellungsraum des Münzkabinetts, in dem ein Eindruck von der Vielfalt und Verwendung des Münzgeldes als Zahlungs-, Kommunikations- und Repräsentationsmittel geboten wird, findet eine Ausstellungsintervention mit Objekten des Ethnologischen Museums zur Bedeutung von Glasperlen als kultur- und epochenübergreifende Tauschobjekte statt. Zur Bedeutung der Glasperlen als Kulturgut und Tauschobjekt Zahlreiche Beispiele aus den Sammlungen des Ethnologischen Museums zeugen von der weltweiten Verwendung von Glasperlen, die im Tausch auf mehreren Kontinenten zirkulierten. Aus Glasperlen gefertigte Schmuck- und Kleidungsstücke aus Afrika, Zentral- und Südostasien, Ozeanien, Nord- und Südamerika gelangten in die Sammlungen des Ethnologischen Museums. Umgekehrt belegen die historischen Berichte und Sammlungsakten, dass so manches Objekt im Tausch gegen Glasperlen seinen Weg in die Berliner Sammlungen fand. Bis in die Gegenwart lässt sich diese Doppelfunktion von Perlen und Perlenobjekten verfolgen: Als Material regional spezifischer Handwerkstraditionen und zugleich als alternative Währung in der Zirkulation und Kommunikation zwischen den Kontinenten. Viele Glasperlen stammten aus den Produktionsstätten im Gebiet der Stadt Jablonec (ehemals Gablonz), Tschechien wo sie bereits im 19. Jahrhundert in großen Mengen für den Export produziert wurden. Über Handelshäuser und, in geringerem Umfang, über Sammler von Ethnographica gelangten sie bspw. nach Afrika oder Nord- und Südamerika und ersetzten an vielen Orten andere Materialien. Für die indigene Gruppe der Ye’kwana im Grenzgebiet von Venezuela und Brasilien spielen die Perlen bis heute eine wichtige Rolle im Kunsthandwerk und sind Ausdruck indigener Identität. Zugleich werden die Perlen zu Handelswaren verarbeitet. Trotz konkurrierender, weitaus günstigerer Produkte greifen die Ye’kwana dabei auf jene Perlen zurück, die aus den traditionsreichen Betrieben aus der Region Jablonec stammen. Dass dies auch für andere Gruppen dieser und anderer Regionen der Welt gilt, lässt sich leicht an den weit verzweigten Handelsnetzen von Firmen wie der in Jablonec ansässigen Firma Preciosa nachvollziehen. Die unverarbeiteten Perlen wie auch die handgefertigten Schmuckstücke werden als Handelsgut und alternative Währung verwendet.
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Brücke-Museum Berlin, Foto: Archiv
Brücke-Museum Berlin, Foto: Archiv

Unzertrennlich.

Brücke Museum
Berlin | 16.11.2019-15.03.2020
„Ungerahmte Bilder gebe ich niemals auf Ausstellungen … wenn ich etwas mache, so recht und gut als irgend möglich, sonst lieber nicht“, schrieb Ernst Ludwig Kirchner 1937 und betonte hiermit, wie zentral für ihn der Rahmen für das Bild war. Die Ausstellung Unzertrennlich widmet sich dieser Verbundenheit und untersucht erstmals die besondere Rolle und Bedeutung des Bilderrahmens für die Künstler der Brücke. Denn auch Erich Heckel, Otto Mueller, Emil Nolde, Max Pechstein und Karl Schmidt-Rottluff entwarfen eigens Rahmen für ihre Gemälde: Sie nutzten besondere Profile, versahen sie mit geschnitzten Ornamenten, fassten sie und gestalteten sie farblich – immer in kompositorischer Einheit mit den Bildwerken. Schmidt-Rottluffs aufwendige Schnitzarbeiten zeigen dabei, wie skulptural er seine Rahmen verstand. Bei Kirchner wiederum verlässt der Pinsel häufig die Leinwand und bemalt das Holz in den Tönen des Bildes, sodass die Grenze zwischen beiden verschwimmt. Ob in Ausstellungskatalogen, auf Postkarten oder im Internet – die Bilder der Brücke werden seit jeher zumeist ohne ihre Rahmen gezeigt. Doch gerade der Blick über das Bildfeld hinaus ermöglicht einzigartige Einblicke in die Ideen und Ziele der Künstler. Die Ausstellung ergänzt die Beschäftigung der Brücke um die künstlerische Gestaltung des Bilderrahmens, der im Sinne des Gesamtkunstwerks das Bild erweitert. Anhand zahlreicher nationaler und internationaler Leihgaben sowie original gerahmter Gemälde aus dem Bestand des Brücke-Museums öffnet Unzertrennlich den Blick für dieses bisher unbeachtete künstlerische Schaffen.
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A. R. Penck (1939-2017) Grund, 1975/76 Aquarell auf rauem Velinpapier, 73 x 102 cm Städel Museum, Frankfurt am Main, Graphische Sammlung © VG Bild-Kunst, Bonn 2018 Ausstellung: Große Realistik & Große Abstraktion. Zeichnungen von Max Beckmann bis Gerhard Richter (AT)
A. R. Penck (1939-2017) Grund, 1975/76 Aquarell auf rauem Velinpapier, 73 x 102 cm Städel Museum, Frankfurt am Main, Graphische Sammlung © VG Bild-Kunst, Bonn 2018 Ausstellung: Große Realistik & Große Abstraktion. Zeichnungen von Max Beckmann bis Gerhard Richter (AT)

Große Realistik & Große Abstraktion - Zeichnungen von Max Beckmann bis Gerhard Richter

Städel Museum
Frankfurt/Main | 13.11.2019-16.02.2020
Große Realistik, Große Abstraktion – zwischen diesen beiden Polen bewegt sich der etwa 1800 Blätter umfassende Bestand an deutschen Zeichnungen des 20. Jahrhunderts in der Graphischen Sammlung des Städel Museums. Im Winter 2019 zeigt das Museum eine repräsentative Auswahl von etwa 100 Werken, die die historisch gewachsenen Schwerpunkte der Sammlung widerspiegelt. Den Auftakt bilden Zeichnungen von Max Beckmann (1884–1950) und den „Brücke“-Künstlern, allen voran Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938). Deren zwischen Gegenstandsnähe und Abstraktion schwankende Bildsprache findet ihre Fortsetzung in den Werken von Künstlern, die sich figurativen und abstrakten Tendenzen im geteilten Deutschland der Nachkriegszeit gewidmet haben. Hierzu zählen Künstler des Informel, neoexpressionistischer Strömungen oder der Pop Art, wie etwa Karl Otto Götz (1914–2017), Joseph Beuys (1921–1986), Georg Baselitz (geb. 1938), Gerhard Richter (geb. 1932) und Sigmar Polke (1941–2010). Die Zeichnung diente den Künstlern als unmittelbarer künstlerischer Ausdruck, ob in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs, auf den Boulevards der erwachenden Metropole Berlin oder inmitten der neu entstehenden Konsum- und Warenwelt. Im Medium der Zeichnung konstruierten sie idealistische Lebensentwürfe, begehrten gegen etablierte Traditionen in Politik und Gesellschaft auf oder reflektierten prägende Ereignisse der deutschen Geschichte. Der jeweilige Entstehungskontext bestimmte die Technik, weshalb in der Ausstellung einfache Bleistiftskizzen, farbig leuchtende Pastelle und Aquarelle, miniaturhafte Kreidezeichnungen wie auch monumentale Collagen zu sehen sind. Mit der Ausstellung erscheint ein Katalog, der erstmals den Bestand der deutschen Zeichnungen des 20. Jahrhunderts im Städel Museum anhand ausgewählter Blätter erschließt.
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Norbert Tadeusz  Gelbes Atelier, 1985 Öl / Leinwand, 300 x 425 cm 1985-02-01 Estate Norbert Tadeusz / Petra Lemmerz VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Norbert Tadeusz Gelbes Atelier, 1985 Öl / Leinwand, 300 x 425 cm 1985-02-01 Estate Norbert Tadeusz / Petra Lemmerz VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Norbert Tadeusz

Museum Kunstpalast
Düsseldorf | 29.08.2019-02.02.2020
Der Kunstpalast zeigt mit etwa 40 Gemälden und Arbeiten auf Papier die erste Museumsausstellung von Norbert Tadeusz (1940–2011) in Düsseldorf seit fast 30 Jahren. Der gebürtige Dortmunder studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Joseph Beuys und nahm mit seinem figurativen, sehr körper­lichen Malstil schnell eine Sonderstellung ein, die sich von den konzeptuell, minimalis­tisch oder abstrakt ausge­richteten Arbeiten von Kommilitonen wie Imi Knoebel, Blinky Palermo, Reiner Ruthenbeck oder Katharina Sieverding deutlich abhob. Tadeusz hatte mit seiner eigenwilligen Malerei einen erheb­lichen Einfluss auf die Düsseldorfer Kunstszene. Die mit­unter drastischen Darstellungen seiner teils großformatigen Bilder berühren den Be­trachter und prägen sich ihm unwillkürlich ein. Tadeusz präsen­tiert Gegenstände aus ungewöhnlichen Blickwinkeln, Figuren sind oft in ex­tremen Körperhaltungen dargestellt. Für die formale Struk­tur seiner Gemälde und Aquarelle nutzt er Elemente aus der ab­strak­ten Farbfeld­malerei. Die Ausstellung wird in enger Zusam­men­arbeit mit dem Nachlass des Künstlers realisiert.
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Musicalübersicht

Musicalübersichtalle
Conni Familienmusical (Grafik: Cocomico Theater)
Conni Familienmusical (Grafik: Cocomico Theater)

Conni

Das Musical
Oberschwabenhalle
Ravensburg | nächster Termin 02.02.2020 14:00 Uhr
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The Bar at Buena Vista Show (Foto: Christian Kleiner)
The Bar at Buena Vista Show (Foto: Christian Kleiner)

The Bar at Buena Vista

Grandfathers of Cuban Music
congress center rosengarten mannheim
Mannheim | nächster Termin 15.03.2020 19:00 Uhr
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Foto: Reinhard Fleer
Foto: Reinhard Fleer

Das Rilke Projekt

Wunderweiße Nächte
Prinzregententheater / Theaterakademie August Everding
München | nächster Termin 27.01.2020 20:00 Uhr
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Foto: Highlight Concerts
Foto: Highlight Concerts

The Music of Harry Potter

Live in Concert
Kongresshalle Augsburg
Augsburg | nächster Termin 19.02.2020 20:00 Uhr
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Comedyübersicht

Comedyübersichtalle
Foto: Susie Knoll
Foto: Susie Knoll

Maxi Schafroth

Faszination Bayern
Stadthalle Neusäß
Neusäß | nächster Termin 30.01.2020 20:00 Uhr
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Abdelkarim (Foto: Guido Schroeder)
Abdelkarim (Foto: Guido Schroeder)

Abdelkarim

Staatsfreund Nr. 1
Cafe Hahn Koblenz
Koblenz | nächster Termin 26.01.2020 19:00 Uhr
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Thorsten Havener (Foto: Frank Eidel)
Thorsten Havener (Foto: Frank Eidel)

Thorsten Havener

Feuerproben
Stadttheater und Schauburg Heide
Heide | nächster Termin 04.02.2020 20:00 Uhr
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Robert Griess (Foto: Jochen Manz)
Robert Griess (Foto: Jochen Manz)

Robert Griess

Hauptsache, es knallt!
Ringlokschuppen Mülheim
Mülheim an der Ruhr | nächster Termin 23.04.2020 20:00 Uhr
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Konzertübersicht

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Foto: City
Foto: City

City

unplugged
Johanniskirche Magdeburg
Magdeburg | nächster Termin 06.03.2020 20:00 Uhr
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Foto: Benno Kraehahn
Foto: Benno Kraehahn

Barbara Schöneberger

Alles Gute und so weiter
Nikolaisaal Potsdam
Potsdam | nächster Termin 26.02.2020 20:00 Uhr
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Purple Schulz (Foto: Bettina Koch)
Purple Schulz (Foto: Bettina Koch)

Purple Schulz

Der Sing des Lebens
DASDIE Live
Erfurt | nächster Termin 06.03.2020 20:00 Uhr
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Foto: KBK GmbH
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Chris De Burgh

Solo Tour Sommer 2020
CCS Suhl
Suhl | nächster Termin 06.07.2020 19:30 Uhr
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Premieren

Premierenalle

Michael Kohlhaas - White Boxx Vol. 2

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Wiesbaden | nächster Termin
31.01.2020 19:30 Uhr
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Theater Bremen, Foto: Jörg Landsberg
Theater Bremen, Foto: Jörg Landsberg

Jakob Lenz

Theater Bremen

Bremen | nächster Termin
01.02.2020 19:30 Uhr
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Thüringer Landestheater Rudolstadt, Foto: Harald Wenzel-Orf
Thüringer Landestheater Rudolstadt, Foto: Harald Wenzel-Orf

Sonny Boys

Thüringer Landestheater Rudolstadt

Rudolstadt | nächster Termin
01.02.2020 20:00 Uhr
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Das Leben auf der Praca Roosevelt

Deutsches Theater Göttingen

Göttingen | nächster Termin
01.02.2020 01:00 Uhr
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Die aktuellen Blockbuster

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