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KULTURpur - Wissen, wo was läuft!

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Museumsausstellungen

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Martin-Gropius-Bau, Foto: Jansch
Martin-Gropius-Bau, Foto: Jansch

Otobong Nkanga

Martin-Gropius-Bau
Berlin | 30.04.2020-02.08.2020
Otobong Nkangas Interesse gilt der komplexen Beziehung zwischen Mensch und Land, die sie in ihren Arbeiten im Spannungsfeld von ausbeuterischen Extraktionsverfahren und Strukturen von Reparatur und Fürsorge untersucht. Nach ihrem einjährigen Aufenthalt als In House: Artist in Residence 2019 im Gropius Bau bietet die Einzelausstellung einen Einblick in zentrale Fragestellungen ihres Schaffens. Für Otobong Nkanga lassen sich der menschliche Körper und die Erde, auf der er sich bewegt, nicht losgelöst voneinander betrachten; auf Basis umfassender Recherchen und durch die Verschränkung verschiedener Medien wie Zeichnung, Installation und Performance zeichnet Nkanga die Bewegung von Mineralien, Gütern und Menschen nach, um ökonomische und ökologische Prozesse umfassend zu ergründen. In ihren Arbeiten erforscht sie zudem die variierenden Bedeutungen, die natürlichen Ressourcen in unterschiedlichen Kulturen zugeschrieben werden, sowie das gewaltsame Verhältnis, auf dem deren Abbau und Weiterverarbeitung fußen – und stellt so tradierte Denkweisen infrage.
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Foto: Ute Zscharnt
Foto: Ute Zscharnt

James Simon. Die Kunst des sinnvollen Gebens

James-Simon-Galerie
Berlin | 07.05.2020-12.07.2020
Vier Filme rekonstruieren das Leben und Wirken von James Simon. In der begehbaren Videoinstallation können die Besucher*innen auf unterschiedlichen Screens den Unternehmer und Mäzen kennenlernen. Die einzelnen Kapitel beleuchten verschiedene Aspekte in James Simons Biographie, die Geschichte seines Baumwollhandel-Unternehmens, seine Kunstsammlung sowie seine wohltätigen Projekte und Schenkungen an die Sammlungen der Berliner Museen. Animierte Fotos und historisches Filmmaterial erwecken die Geschichte dieses bedeutenden Berliner Mäzens zum Leben. Die Geschichte der Familie Simon Die Schauspielerin Katharina Thalbach leiht der Dokumentation ihre Stimme, die mit Pyritz in Hinterpommern einsetzt, woher die Simons stammen. Die Brüder Isaak und Louis Simon zieht es in das brummende Berlin der Gründerjahre, wo Isaak 1847 Adolphine Heilborn, die Tochter eines angesehenen Kaufmanns aus Posen, heiratet und 1851 der einzige Sohn James geboren wird. Der wird später das väterliche Baumwollunternehmen zum europäischen Marktführer machen und selbst zu einem der wohlhabendsten Industriellen Deutschlands aufsteigen. James Simon: Sammler, Mäzen, Wohltäter Die Präsentation zeigt, dass James Simon seinen Reichtum weitergibt. Er engagiert sich für soziale und kulturelle Zwecke, setzt dort ein, wo staatliche oder gesellschaftliche Kräfte versagen. In zwei Jahrzehnten baut er zwei einzigartige Sammlungen auf, die er 1904 und 1918 den Berliner Museen schenkt. 1898 gründet er die Deutsche Orient-Gesellschaft und unterstützt Grabungen in Mesopotamien und Ägypten. Sonderpräsentation im Sonderausstellungsraum der James-Simon-Galerie. Die Ausstellung wird unterstützt von der James Simon-Stiftung. Kuratiert vom ausgewiesenen Simon-Experten Olaf Matthes vom Museum für Hamburgische Geschichte gemeinsam mit dem Filmemacher Felix von Boehm.
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Neues Museum (Foto: Achim Kleuker)
Neues Museum (Foto: Achim Kleuker)

10 Jahre Neues Museum: Mit Virtual Reality durch 150 Jahre Geschichte

Neues Museum
Berlin | 12.10.2019-30.11.2020
Im Oktober 2019 jährt sich zum 10. Mal die Wiedereröffnung des Neuen Museums. Mitte des 19. Jahrhunderts als zweites Haus auf der Museumsinsel eröffnet, präsentierte man hier seinerzeit die Kulturgeschichte vom Ursprung bis ins 19. Jahrhundert. Das während des Zweiten Weltkrieges stark beschädigte Gebäude war als Ruine jahrzehntelang dem Verfall preisgegeben. Nach zehnjähriger Rekonstruktion unter der Leitung des britischen Architekten David Chipperfield zogen 2009 das Ägyptische Museum und Papyrussammlung sowie das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin mit zusätzlichen Objekten der Antikensammlung ein. Mit dem Wiederaufbau wurden die stark zerstörten Strukturen der Treppenhalle des Neuen Museums in ihrer architektonischen Konzeption wiederhergestellt. Dem denkmalpflegerischen Konzept folgend, dass die Geschichte des Hauses erkennbar bleiben soll, wurde auf die Rekonstruktion der ehemaligen Wandmalerei bewusst verzichtet. Anlässlich des Jubiläums zur Wiedereröffnung wurde der ursprüngliche Zustand der Treppenhalle digital rekonstruiert. Durch Virtual Reality ist es nun möglich, den herausragenden Wiederaufbau durch David Chipperfield mit der räumlich erlebbaren historischen Situation so zu verbinden, dass für die Besucherinnen und Besucher sowohl das ursprüngliche Konzept als auch die Geschichte und Neukonzeption des Hauses nachvollziehbar wird. Virtuelle Rekonstruktion der Treppenhalle Als zentraler Raum des Museums kommt der Treppenhalle eine besondere Bedeutung in der Konzeption und Ausstattung zu. Beim Bau des Neuen Museums in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Bildprogramm in Absprachen zwischen dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV., dem Generaldirektor Ignaz von Olfers und dem Künstler Wilhelm von Kaulbach detailliert besprochen. In der Darstellung der Entwicklung der Kulturgeschichte an den Wänden der Treppenhalle spiegelte sich die Konzeption des Museums als Bewahrer der Kultur, aber auch die damalige Weltsicht wider. Monumental waren dabei vor allem die sechs Hauptbilder Kaulbachs, die jeweils eine Größe von rund 6x7 Metern hatten. Thematisch beginnt der Zyklus mit dem Turmbau zu Babel als Beginn verschiedener Kulturen und endet mit einer Darstellung der Reformation als Repräsentation der neueren Zeitgeschichte. Die aus heutiger Sicht kritisch zu betrachtenden Bilder spiegeln die religiös und auch national gedeutete Sicht der Weltgeschichte und sind nur vor dem Hintergrund der Zeit um 1850 zu verstehen. Dies betrifft insbesondere die stark antijüdisch geprägte Darstellung der Zerstörung Jerusalems. Die virtuelle Darstellung regt dazu an, sich mit dem historischen Kontext der Entstehungszeit auseinanderzusetzen und die Zeitgebundenheit der historischen Raumausstattung des Neuen Museums zu diskutieren. In zwei 360°-Filmen wird der Zustand der Treppenhalle um 1920 rekonstruiert und der Bilderzyklus Kaulbachs aus seiner Zeit heraus erklärt. Es ist eine Zeitreise in die Konzeption des 19. Jahrhunderts. Die Besucher*innen nehmen auf den Bänken im Raum Platz und bekommen mittels VR-Brillen die Bilder der jeweils gegenüberliegenden Wandseite im Rahmen ihrer historischen Wahrnehmung erklärt. Vor und nach den Themenfilmen bleibt Zeit, sich im virtuell rekonstruierten Raum umzusehen und den ursprünglichen Zustand der Treppenhalle zu erkunden. Mit der Rückkehr in unsere Zeit wird am Ende der Filme dazu angeregt, sich mit den damaligen Motiven auseinanderzusetzen und darüber nachzudenken, welche Motive heutzutage zur Darstellung der Geschichte der Menschheit ausgewählt werden würden. Mit der virtuellen Sichtbarmachung wird eine neue Verständnisebene für das Gebäude geschaffen, die ohne bauliche und gestalterische Eingriffe in die vorhandene Architektur auskommt. Damit wird mit neuen Mitteln 10 Jahre nach der Eröffnung eine Möglichkeit geschaffen, um die im Vorfeld der Eröffnung noch heftig diskutierten Positionen zum Umgang mit Rekonstruktionen der Wandmalerei zusammenzuführen. Es wird nachvollziehbar, wieso beim Wiederaufbau die Entscheidung gegen die Rekonstruktion der Gemälde gefallen ist und wir begreifen, wie zeitgebunden auch unsere Geschichtsdeutungen sind.
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Foto: Nina Straßgütl
Foto: Nina Straßgütl

Planen und Bauen im Berlin der 1980er Jahre

Berlinische Galerie Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Berlin | 30.10.2020-22.03.2021
In Berlin gibt es eine einzigartige Dichte von bemerkenswerten Bauten aus den 1980er Jahren, deren Bedeutung es nach mehr als 30 Jahren zu überprüfen gilt. Ihre vielfältige und bunte Architektursprache stellte bisherige Vorstellungen einer modernen Lebenswelt in Frage. Gerne mit dem Etikett der „Postmoderne“ versehen, kennzeichnet sie die Verwendung von Bautypen und Stilmitteln der Vergangenheit sowie die Erprobung alternativer Lebensweisen in der Großstadt. Als Beiträge zur Internationalen Bauausstellung 1984/87 (West) und der Bauausstellung 1987 (Ost) im Rahmen der 750 Jahr-Feier entstanden, glich Berlin einer Art Architekturlabor, das weit über die Stadtgrenzen hinaus wahrgenommen wurde. Bereits zur Entstehungszeit als kunstvolle Fehlgriffe kritisiert sind wichtige Zeugnisse dieser Bauepoche heute verschwunden, überformt oder vom Abriss bedroht. Die Ausstellung untersucht erstmalig, was und wer die für Ost- und West-Berlin im letzten Jahrzehnt vor dem Mauerfall entwickelten Bauten und Visionen prägte. Beteiligte Architekt*innen (Auswahl): Hinrich und Inken Baller; Christian Enzmann und Bernd Ettel; John Hejduk mit Moritz Müller; Josef Paul Kleihues; Michael Kny und Thomas Weber; Hans Kollhoff; Dorothea Krause; Rob Krier; Peter Meyer; Frei Otto mit Hermann Kendel, Martin Küenzlin, Günther Ludewig; Manfred Prasser; Günter Stahn; Helmut Stingl; James Stirling und Michael Wilford; Peter Stürzebecher, Kjell Nylund und Christof Puttfarken; Oswald Mathias Ungers; Solweig Steller-Wendland. Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Kulturstiftung des Bundes.
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Musicalübersicht

Musicalübersichtalle
Martin Luther King
Martin Luther King

Martin Luther King

Das Chormusical
Rittal Arena Wetzlar
Wetzlar | nächster Termin 08.10.2021 20:00 Uhr
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Elvis  - das Musical (Foto: Ed Bonja)
Elvis - das Musical (Foto: Ed Bonja)

Elvis

Das Musical
Stadthalle Kassel
Kassel | nächster Termin 09.01.2021 20:00 Uhr
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Foto: Agenda Production
Foto: Agenda Production

Das Russische Nationalballett

Schwanensee
Saalbau Witten
Witten | nächster Termin 06.01.2021 16:00 Uhr
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Comedyübersicht

Comedyübersichtalle
Alfons (Foto: Guido Werner)
Alfons (Foto: Guido Werner)

Alfons

jetzt noch deutscherer
Stadthalle Ahlen
Ahlen | nächster Termin 17.09.2020 20:00 Uhr
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Horst Evers (Foto: Kike)
Horst Evers (Foto: Kike)

Horst Evers

Früher war ich älter
Kabarett Leipziger Pfeffermühle
Leipzig | nächster Termin 16.08.2020 19:00 Uhr
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Caveman
Caveman

Caveman

Du sammeln. Ich jagen!
Theaterhaus Stuttgart
Stuttgart | nächster Termin 31.07.2020 20:00 Uhr
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Konzertübersicht

Konzertübersichtalle
Foto: Benno Kraehahn
Foto: Benno Kraehahn

Barbara Schöneberger

Alles Gute und so weiter
Steintorvarieté
Halle (Saale) | nächster Termin 27.10.2020 20:00 Uhr
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Foto: Chris Heidrich
Foto: Chris Heidrich

Ben Zucker

Live 2020
Flens-Arena
Flensburg | nächster Termin 01.11.2020 19:00 Uhr
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Anna Depenbusch (Foto: Sandra Ludewig)
Anna Depenbusch (Foto: Sandra Ludewig)

Anna Depenbusch

Echtzeit-Tour 2020
Lichtburg Essen
Essen | nächster Termin 08.09.2020 20:00 Uhr
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