Die sieben Metzinger Keltern stellen eine bau- und kulturhistorische Besonderheit dar und zeugen von der ins Mittelalter zurückreichenden Bedeutung des Weinbaus in Metzingen. In der Herrschaftskelter von 1653 wurde nach ihrer Restaurierung 1979 das Weinbaumuseum eingerichtet. Mächtiger Mittelpunkt der Schausammlung ist der 12 Meter lange Kelterbaum von 1655, den der "Meister Wolfgangus" vom Kloster Zwiefalten errichtete. Auf dem Rundgang durch das Museum wird dem Besucher der Jahresablauf im Weinberg veranschaulicht, von der Bodenbearbeitung bis zur Weinlese und Traubenpressung. Bilder, Texte und Graphiken werden von zahlreichen Sammlungsobjekten, darunter Herbstbütten, Traubenmühlen, Meßzuber, Weinfässer und Küferwagen, ergänzt.