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Tchoban Foundation. Museum für Architekturzeichnung

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Christinenstraße 18A
10119 Berlin
Tel.: 030 43 73 9090
Homepage

Öffnungszeiten:

Mo-Fr 14.00-19.00 Uhr
So 13.00-17.00 Uhr
Gerade erst am Ende des Jahres 2009 gegründet, hat sich die Tchoban Foundation viel vorgenommen. Ihr Gründer ist leidenschaftlicher Zeichner und Sammler historischer Architekturzeichnungen.
Doch wozu heute noch Handzeichnen erlernen? Kaum ein Architekt versucht im 21. Jahrhundert seinen Bauherrn mit Skizzen oder Perspektivansichten von seinen entwerferischen Fähigkeiten zu überzeugen. Der Großteil des Architektennachwuchses stellt sich die Frage nach handzeichnerischen Fähigkeiten gar nicht mehr. Die Entwicklung und das Training von Formen- und Proportionsfindung führen jedoch über den Gedanken und die zeichnende Hand. Begabung und Ausbildung sind Grundfesten, auf denen die Zeichenkunst bis weit in das 20. Jahrhundert hinein stand. Die S. Tchoban Foundation setzt an dieser Stelle an. Sie plant den talentierten Architektennachwuchs in der klassischen Ausbildung des Zeichnens zu fördern und ihm die beachtliche Sammlung des Stiftungsgründers zum Studium zur Verfügung zu stellen.
Erklärtes Ziel der Stiftung ist aber auch, die fantastischen und emotionsbeladenen Welten der Architekturzeichnung in Veranstaltungen und Ausstellungen einer breiten Öffentlichkeit wieder näher zu bringen.
In einer Zeit, in der die Architekturzeichnung vom digitalen Entwurfsprozess abgelöst zu werden scheint, ist die Tchoban Foundation gegründet worden. Ihr Gründer ist leidenschaftlicher Zeichner und Sammler historischer Architekturzeichnungen. Gehörte noch vor einer Generation das Fach Zeichnen zur Grundlage in der Architektenausbildung, spielt die zeichnerische Fähigkeit des Architekten heute weder in der Ausbildung noch in der beruflichen Praxis irgendeine Rolle. Kaum ein Architekt versucht im 21. Jahrhundert Bauherrn mit Skizzen oder Perspektivansichten von seinen entwerferischen Fähigkeiten zu überzeugen. Flughafen oder Designermöbel, Fußballstadion oder Fassadenstruktur, nichts davon bedarf heute für die Produktion einer Handzeichnung. Jedoch führen die Entwicklung und das Training von Formen- und Proportionsfindung auch heute noch über den Gedanken in die zeichnende Hand. Begabung und Ausbildung sind die beiden Grundfesten, auf denen die Zeichenkunst bis weit in das 20. Jahrhundert hinein stand. Die Tchoban Foundation setzt an dieser Stelle an und versucht, das Interesse an der Architekturzeichnung wieder zu wecken.
Erklärtes Ziel der Stiftung ist aber auch, die fantastischen und emotionsbeladenen Welten der Architekturzeichnung in Veranstaltungen und Ausstellungen der Öffentlichkeit näher zu bringen. Aus diesem Grund wird in Berlins Mitte, am Pfefferberg, ein Museumsneubau errichtet, der ausschließlich Handzeichnungen aus dem Genre der Architekturdarstellung bewahren und ausstellen wird.
Zum Eigentum der Stiftung gehören hunderte von Zeichnungen und Visionen aus der Hand Tchobans selbst sowie Werke aus der Feder international führender Architekten des 20. und des 21. Jahrhunderts. Die Stiftung kann und will zeitgenössische Architekturzeichnungen mit den Werken großer Zeichner der vergangenen Jahrhunderte messen und zugleich die Tradition der Handzeichnung in der vom Computer geprägten Gegenwart lebendig erhalten. Beide Sammlungsbereiche werden im Museum präsentiert, und die Veranstaltungen im neuen Museum werden neben dem eigenen Bestand auch internationale Sammlungen in Ausstellungen und Publikationen präsentieren.

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