Das Oberpfälzer Volkskundemuseum ist in der "Großen Kanzlei" untergebracht, die das mittelalterliche Stadtbild Burglengenfelds mit prägt. Begründet mit einer privaten Gerätesammlung, nach und nach durch sozialgeschichtliche und volkskundliche Objektbereiche ergänzt wurde es 1987 eröffnet. Die Sammlungen gliedern sich in 36 Abteilungen und geben einen Überblick über die Kultur und Lebensweise der Bauern, Handwerker und Industriearbeiter der Region. Hauptaugenmerk wird hierbei der "Industrialisierung", die sich wie ein roter Faden durch alle Sammlungsgebietezieht, geschenkt. Stadt- und Regionalgeschichte das Thema "Bäuerliche Arbeit und Wirtschaft". Das 1. Obergeschoß zeigt neben städtischen und ländlichen Wohnensembles vor allem Arbeitsweisen und Produkte des heimischen Handwerks sowie fünf Abteilungen über Arbeiter- und Industriekultur, Volksfrömmigkeit, Tracht, Volksmusik und Brauchtum im Jahres- und Lebenslauf werden gezeigt. Neben museumspädagogischen Veranstaltungen finden mehrmals im Jahr Sonderausstellungen sowie ein jährliches "Museums-Suchspiel" für Kinder und Jugendliche statt. An jedem 1. Dienstag im Monat wird eine öffentliche Abendführung zu einem speziellen Thema angeboten die die Schau hervorragend ergänzt.