Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Foto: Marcelo Hernandez
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Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Foto: Marcelo Hernandez
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Foto: Marcelo Hernandez
Wolfgang Schulz, Michael, 1980, © Wolfgang Schulz
Wolfgang Schulz, Michael, 1980, © Wolfgang Schulz

Steintorplatz 1
20099 Hamburg
Tel.: 040 42 81 34 880
Homepage

Öffnungszeiten:

Di-So 11.00-18.00 Uhr
Do 11.00-21.00 Uhr
Eckhard Schaar (1932–2012), Bodybuilder, um 1985, C-Print, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, © Eckhard Schaar Eckhard Schaar (1932–2012), Bodybuilder, um 1985, C-Print, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, © Eckhard Schaar

Der Amateur Vom Bauhaus zu Instagram

27.09.2019 - 12.01.2020

In der Ausstellung Der Amateur. Vom Bauhaus zu Instagram widmet sich das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) der Amateurfotografie und ihrem Innovationspotenzial. Seit Milliarden von Smartphone-Besitzern weltweit ihr Leben täglich in Schnappschüssen festhalten und die Fotografie ein selbstverständliches Mittel der Kommunikation geworden ist, scheint der Amateur aktueller denn je. Neben der seit ihrer Erfindung vorangetriebenen Professionalisierung hatte das kreative und demokratische Potential des Amateurs immer eine große Bedeutung und hat es noch heute. Die Ausstellung blickt aus der Gegenwart auf die Geschichte dieses Phänomens. Ein Schwerpunkt des historischen Teils ist der Amateur am Bauhaus: seine ästhetischen Regelbrüche, seine spezifische Art, die Lebenswirklichkeit abzubilden wie auch seine Idee, die Gesellschaft zu verändern. Die Ausstellung zeigt rund 150 aktuelle und historische internationale Positionen von Amateuren und künstlerische Positionen über Amateure. Sie beleuchtet die Logik der Bildproduktion auf Fotosharing-Portalen wie Instagram, betrachtet die gegenwärtige Bedeutung der Amateurfotografie und fragt, welches Potential heute in ihr liegt. Schaut man auf die Figur des „neuen“ digitalen Amateurs, ergeben sich Fragen, die die Ausstellung in einem weiteren Schwerpunkt untersucht: Was passiert, wenn Milliarden Menschen täglich Bilder aufnehmen, benutzen, sortieren und online stellen? Welche kreative Kraft wohnt diesen Bildern inne? Welche gesellschaftliche und politische Relevanz wird in den partizipativen Projekten und den Bildersammlungen etwa von Bürgerjournalisten sichtbar?

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