Das Museum zeigt: Funde der Vor- und Frühgeschichte und der Römerzeit, Grafiken des 19. Jahrhunderts, Sammlung zur Stadtgeschichte mit Aquarellen, Modellen, Porzellansammlung und sakrale Holzplastiken; Sammlung Niederee mit Mobiliar und Werken der Düsseldorfer Malerschule; im Aufbau: Sammlung des Malers Carl Andreae, von dem u.a. Glasfensterentwürfe ausgestellt werden. In der Zeit der Rheinromantik ließ der Kölner Kaufmann Gustav Bunge in Sinzig eine Sommervilla im Stil eines neugotischen Schlosses errichten. Sie wurde auf den Grundmauern der 1689 von den Franzosen zerstörten Wasserburg erbaut und mit einem von Peter-Josef Lenné gestalteten romantischen Park umgeben. Der Schwager des Bauherrn, der Maler Carl Andreae, malte 1863-1865 in hoher künstlerischer Qualität das Turmzimmer aus, gestaltete die Türfüllungen und die Kassettendecke des Salons und das Treppenhaus. 1954 erwarb die Stadt Sinzig das Schloss. Die Räume des 1. und 2. Stocks wurden zum Heimatmuseum umgebaut. Der ehemalige Salon wird für Kulturveranstaltungen genutzt, das Turmzimmer dient als Trauzimmer