Blick auf Galerie der Gegenwart und Gründungsbau © Hamburger Kunsthalle, Foto: Wolfgang Neeb
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Hamburger Kunsthalle - Sammlung Galerie der Gegenwart

Hamburger Kunsthalle, Foto: Romanus Fuhrmann-Rickert
Hamburger Kunsthalle, Foto: Romanus Fuhrmann-Rickert
Sigmar Polke: Öl und Acryl auf Leinwand , rechte Hälfte auf Stoff (2teilig), 181 x 301,5 cm © Privatsammlung, Foto: Kay Riechers; © VG Bild-Kunst, Bonn  Haegue Yang: Künstliches Stroh, Stahlständer, Pulverbeschichtung, Lenkrollen, Plastikbänder, Kunststoffpflanzen, indische Glocken, 193 x 115 x 115 cm © Hamburger Kunsthalle / bpk  Foto: Kay Riechers
Sigmar Polke: Öl und Acryl auf Leinwand , rechte Hälfte auf Stoff (2teilig), 181 x 301,5 cm © Privatsammlung, Foto: Kay Riechers; © VG Bild-Kunst, Bonn Haegue Yang: Künstliches Stroh, Stahlständer, Pulverbeschichtung, Lenkrollen, Plastikbänder, Kunststoffpflanzen, indische Glocken, 193 x 115 x 115 cm © Hamburger Kunsthalle / bpk Foto: Kay Riechers

Glockengießerwall 1
20095 Hamburg
Tel.: 040 428542612
Homepage

Öffnungszeiten:

Di-So 10.00-18.00 Uhr
Do-21.00 Uhr

unfinished Stories: Geschichten aus der Sammlung

30.08.2019 - 30.08.2020

UNFINISHED STORIES nimmt die Geschichte der Kunst seit den 1960er Jahren bis in die 2000er Jahre in den Blick. Die Ausstellung macht die Gleichzeitigkeit des Ungleichen, das Nebeneinander und Überlappen unterschiedlicher Stile und Strömungen anschaulich. Vor allem jedoch setzt UNFINISHED STORIES auf das erzählerische Potential der Kunst und ihre Fähigkeit, Geschichten zu entwickeln, die uns fesseln, bereichern, berühren, irritieren, provozieren und zum Weitererzählen einladen.
UNFINISHED STORIES erzählt Geschichten im Plural. Anhand von drei Erzählsträngen, die mitunter durch Blickachsen miteinander verwoben sind, geht die Präsentation zentralen Themen und Entwicklungen seit den 1960er Jahren nach. Da ist zum einen der Mensch selbst und seine Darstellung in der Kunst. Das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft, Geschlechterrollen, Familienkonstellationen und Zwischenmenschliches werden befragt. Zum anderen gewinnen das Material selbst, seine Beschaffenheit und sein Eigencharakter an Bedeutung. Prozesshaftigkeit, Transformation von Energie und Zeitlichkeit sind in diesem Zusammenhang wichtige Stichworte. Ein dritter Erzählstrang widmet sich innovativen Strategien in der Kunst seit den 1960er und 1970er Jahren. Tradierte Konventionen werden infrage gestellt und mitunter gebrochen. Die Idee wird zur Kunst erhoben und muss nicht zwangsläufig materialisiert oder ausgeführt werden. Vor allem gewinnen die Betrachter_innen an Bedeutung: Ihnen kommt nun eine veränderte, aktivere Rolle zu. Die Künstler Franz Erhard Walther, Arthur Köpcke und Felix Gonzalez-Torres nehmen daher eine zentrale Position innerhalb der Ausstellung ein und stehen stellvertretend für einen »offenen Werkbegriffs«, der den/die Betrachter_in als Vollender und Komplizen der Kunst versteht.

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