Deutsches Historisches Museum, Foto: KULTURpur
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Deutsches Historisches Museum

Deutsches Historisches Museum
Deutsches Historisches Museum
Wilhelm von Humboldt Franz Krüger, Friedrich Oldermann, Verlag L. Sachse & Co., Kunstdruck, Berlin, um 1827 © Deutsches Historisches Museum
Wilhelm von Humboldt Franz Krüger, Friedrich Oldermann, Verlag L. Sachse & Co., Kunstdruck, Berlin, um 1827 © Deutsches Historisches Museum

Unter den Linden 2
10117 Berlin
Tel.: 030 20 30 40
Homepage

Öffnungszeiten:

tägl. 10.00-18.00 Uhr

Die Armbrust - Schrecken und Schönheit

20.09.2019 - 08.03.2020

Aus den Sammlungen des Deutschen Historischen Museums

Die Armbrustsammlung des Deutschen Historischen Museums gehört trotz aller Nachkriegsverluste immer noch zu den bedeutendsten der Welt. Die Armbruste und ihr Zubehör stammen aus der Zeit des 15. bis zum 20. Jahrhundert.
Armbruste fanden im Mittelalter Verwendung als Kriegswaffe, später noch als Jagdwaffe. Die größte Rolle aber spielte sie als Schützenwaffe in Städten und an Fürstenhöfen. Der Berufsstand der Armbrustmacher lieferte qualitätvolle Waffen, in technischer wie in dekorativer Hinsicht. Armbruste wurden zu Trägerinnen ikonographischer Schmuckprogramme in Renaissance und Barock. Schützenvereinigungen übernahmen insbesondere in den Städten des Heiligen Römischen Reiches eine wichtige gesellschaftliche Rolle, ihre Zusammenkünfte und Feste waren Teil der städtischen Selbstdarstellung. Die Ausstellung thematisiert diese Entwicklung der Waffe und ihre gesellschaftlichen Funktionen überwiegend mit Objekten aus den Sammlungen des Deutschen Historischen Museums.

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