1966 wurde das Atomkraftwerk in Gundremmingen in Betrieb genommen. 11 Jahre später, am 19.November 1975, kam es in diesem Block A zu einem schweren Störfall, der 2 Bediensteten das Leben kostete. Es war der wirtschaftliche Ruin dieses 1. Kernkraftwerkes Deutschlands, denn er hatte seine Stillegung zur Folge. Unterdessen wurden bereits die Blöcke B und C geplant, mit gigantischen Ausmaßen und 2 über 160 Meter großen Kühltürmen. Die Katastrophe von Tschernobyl war schließlich der Grund, aus der Atomenergie auszusteigen, sodaß die beiden Blöcke der Politik folgend abgeschaltet werden mußten. 2017 ging Block B und 2021 Block C vom Netz. Unterdessen wird der Rückbau der Anlage forciert. Er soll 2030 abgeschloßen sein. 2025, wurden die beiden Kühltürme aus rein ideologischen Gründen gesprengt" ein Spektakel für angeblich 30.000 teils wehmütige Schaulustige aus Nah und Fern.Seit der Inbetriebnahme hat das AKW Gundremmingen 700 Terawattstunden CO 2-freien Strom erzeugt und jährlich 5 % des deutschen Strombedarfs gedeckt. Bayern entwickelte sich seit 1970 innerhalb eines halben Jahrhunderts vom ärmsten Bundes(agrar)land zum Industrieland mit 13- fach grösseren Bruttosozialprodukt. Gundremmingen wird ein bedeutender Energiestandort bleiben. Hier entsteht unter Nutzung der vorhandenen Infrastruktur Deutschlands grösster Batteriespeicher mit einer Kapazität von 700 Megawattstunden ein Solarpark auf 55 Hektar Fläche, sowie der grösste Fusionsreaktor Deutschlands. Bereits 4 Tage nach der Sprengung erfolgte dazu der 1. Spatenstich. Man fühlt sich an den Slogan erinnert: Wir bauen auf und reißen nieder, so gibt es Arbeit immer wieder". Der Atommüll aber wird noch lange Zeit erhalten bleiben, bis irgendwo und irgendwann ein bundesweites Atommüll-Lager entsteht.