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Museumsausstellungen

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Otto Mueller, Selbstbildnis mit Pentagramm, um 1924 (Detail) © Von der Heydt-Museum Wuppertal / Foto: Antje Zeis-Loi, Medienzentrum Wuppertal
Otto Mueller, Selbstbildnis mit Pentagramm, um 1924 (Detail) © Von der Heydt-Museum Wuppertal / Foto: Antje Zeis-Loi, Medienzentrum Wuppertal

Maler. Mentor. Magier. Otto Mueller und sein Netzwerk in Breslau

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart
Berlin | 12.10.2018-03.03.2019
Von Berlin nach Breslau: erstmals thematisiert eine Ausstellung den großen künstlerischen Einfluss des Brücke-Künstlers und Expressionisten Otto Mueller (1874–1930). Als Maler und Mentor für eine jüngere Generation lehrte er über 10 Jahre an der Staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau, die in den 1920er Jahren zu den fortschrittlichsten Kunstschulen in Europa zählte. Hier standen gleichberechtigt die vielfältigen Strömungen der damaligen Malerei nebeneinander: Académie Matisse, Expressionismus, Neue Sachlichkeit und Bauhaus. Der unangepasste, charismatische und von Freiheitsideen begeisterte Otto Mueller hatte maßgeblichen Einfluss auf die dortige Kunstszene. Die Strahlkraft seines Wirkens in Breslau – erweitert und verstärkt durch sein künstlerisches Netzwerk – reicht bis in die Nachkriegsmoderne. Ein wichtiges Kapitel deutsch-polnischer Kunstgeschichte erfährt mit dieser Ausstellung erstmals eine größere Beachtung....
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Wallraf-Richartz-Museum, Foto: Jens Korte / KölnTourismus GmbH
Wallraf-Richartz-Museum, Foto: Jens Korte / KölnTourismus GmbH

Sonntag des Lebens: Lifestyle im Barock

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Köln | 13.07.2018-30.06.2019
Rauschende Roben, vornehme Kulissen, exotische Früchte und edle Accessoires - Porträts und Stillleben der Barockzeit spielen meist auf der Sonnenseite des Lebens. Doch verbergen sich hinter den dargestellten Personen und dekorativen Arrangements nicht selten abenteuerliche Schicksale und doppelbödige Geschichten. In seiner neuen Sammlungspräsentation „Sonntag des Lebens“ bietet das Wallraf besonders reizvollen, selten gezeigten oder frisch restaurierten Gemälden eine eigene Bühne. Auf ihr treten ausnahmslos schillernde Persönlichkeiten auf, die sich von Meistern wie Tintoretto, Nicolaes de Largillière, Jan Mijtens und Nicolaes Verkolje malen ließen. Ein besonderes Ausstellungshighlight bildet die „gemalte Biografie“ von Everhard Jabach. Vier Porträts präsentieren den berühmten Kölner Bankier und Sammler in verschiedenen Lebensphasen. Besonders prunkvoll erscheint dabei eine Leihgabe aus belgischem Privatbesitz, die den jugendlichen Jabach zeigt, so wie ihn der flämische Starporträtist Anthonis van Dyck einst sah....
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Thomas Hirschhorn 'Never Give Up The Spot'

Museum Villa Stuck
München | 19.10.2018-03.02.2019
Ruinenlandschaft Anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums zeigt das Museum VILLA STUCK eine groß angelegte Ausstellung des Schweizer Bildhauers Thomas Hirschhorn mit dem Titel »Never Give Up The Spot«. Thomas Hirschhorn formt eine riesige Ruinenlandschaft, die sich über alle drei Stockwerke des neuen Atelierbaus der VILLA STUCK erstreckt und diese zu einem Raum verbindet. Der Titel der neuen Arbeit ist gleichzeitig Programm: »Never Give Up The Spot« bedeutet für Thomas Hirschhorn: »Die Position halten, den Standort halten, nie den Standort aufgeben, nie die Position verlassen«, oder, in anderen Worten, »vor Ort sein und am Ort durchhalten«. Die Ruine »Never Give Up The Spot« geht über die Ästhetik der Zerstörung hinaus. Sie ist universell und zeitlos, reine Form – ein autonomes Kunstwerk. Gleichzeitig vermittelt sie eine Erfahrung des Prekären, der Instabilität und des Abgründigen. Thomas Hirschhorn vergleicht die Ästhetik der Ruine im Museum VILLA STUCK mit einem ›Potemkinschen Dorf‹: »Es ist ein umgedrehtes Potemkinsches Dorf. Die Räume werden demnach nicht besser dargestellt als sie sind, sondern der Zustand der Räume wird ›schlechter‹ dargestellt als er in Wirklichkeit ist.« Zerstörung und Kreation »Never Give Up The Spot« ist ein Kunstwerk, eine Skulptur und eine Ruine. Gleichzeitig steht »Never Give Up The Spot« für das Experiment, Zerstörung und Kreation miteinander zu verbinden. Deshalb gibt es in der Skulptur zwei Unterstände, in denen gearbeitet und etwas kreiert werden kann. Die gleichen Materialien, aus denen die Ruine geformt wurde, stehen zur Nutzung für die Besucher/innen bereit. Es gibt Werkzeuge, Sitzgelegenheiten, Computer, Drucker, Fotokopierer, Bücher und Zeichenmaterial. In einem der Unterstände liegt ein von Thomas Hirschhorn gestaltetes Künstler/innenbuch aus, das dem Thema »Ruine« gewidmet ist. Das Buch trägt den Titel »“Destruction is difficult. Indeed it is as difficult as Creation.“ (Antonio Gramsci) Thomas Hirschhorn Künstler/innenbuch« Der Titel bezieht sich auf ein Zitat aus den Gefängnis-Tagebüchern des italienischen Philosophen und Kommunisten Antonio Gramsci. Laut Thomas Hirschhorn soll die Publikation daran erinnern, »wie schwierig es ist, herrschende Gewohnheiten, ungerechte Hierarchien, ungleichende Traditionen, ausschließende Bräuche und unsinnige Verhältnisse umzustoßen oder abzuschaffen. Und wie schwierig es ist, an ihrer Stelle etwas Neues, etwas Gerechtes, etwas Positives, etwas Einschließendes zu schaffen.« Hinein in die Welt »Never Give Up The Spot« ist eine Skulptur, die zum Diskurs einlädt, Raum gibt und alle willkommen heißt. Vor und während der Ausstellung bietet der Hashtag #NeverGiveUpTheSpot in den sozialen Netzwerken die Möglichkeit, über eigene Standpunkte und Überzeugungen zu diskutieren oder sich für ein gemeinsames Treffen in der Ruine zu verabreden. In der Ruine stehen u.a. ein Mikrofon, ein E-Bass, Lautsprecher und Beamer zur Nutzung bereit – die Ruine soll ein offener Ort des Austauschs sein. Ein eigens von Thomas Hirschhorn gestalteter Flyer wird in München verteilt. »Never Give Up The Spot« geht auch in den Untergrund: Für die U-Bahn-Gänge am Odeonsplatz entwirft der Künstler großflächige Bilder....
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Spiegelbilder. Maori-Kunst und Helme Heines Blick auf Neuseeland

Museum Fünf Kontinente
München | 12.10.2018-28.04.2019
„Reflektieren“ bedeutet widerspiegeln, aber auch nachdenken und erkennen: So wie ein Spiegelbild das Licht bricht und nur ein Abbild von dem ist, was es zeigt, beinhaltet auch die Ausstellung Spiegelbilder drei „Brechungen“ oder verschiedene Perspektiven auf das historische und heutige Aotearoa/Neuseeland, ohne dabei den Anspruch auf einen umfassenden Überblick zu erheben. Im Zentrum stehen die humorvoll-kritischen Bilder und Skulpturen des bekannten deutschen Schriftstellers, Kinderbuch-Autors ("Freunde", "Mullewapp"), politischen Zeichners und Malers Helme Heine über seine Wahlheimat Neuseeland – viele von ihnen sind spiegelsymmetrisch angelegt und extra für diese Ausstellung entstanden. Die Geschichte und Zukunft des Landes, Klischees über Neuseeland, vor allem aber die Beziehungen zwischen Māori und Pākehā (den Neuseeländern europäischer Herkunft) sind die Themen, welche zugleich ernst und augenzwinkernd aufgezeigt werden. Der Blick auf Neuseeland sollte aber nicht nur von außen, sondern immer auch von innen kommen. Cliff Whiting (1936–2017), einer der profiliertesten zeitgenössischen Māori-Künstler, schätzte den Humor von Helme Heines Neuseeland-Bildern und steuerte daher sechs seiner eigenen Werke zur Ausstellung in München bei. Diese Linoldrucke bilden eine zweite, ganz andere Perspektive auf Neuseeland: Sie befassen sich mit zwei sehr bekannten Māori-Mythen, deren landschaftliche Spuren auch heute noch in Neuseeland sichtbar sind. Die Ausstellung seiner Bilder ist damit auch eine Erinnerung und Hommage an Cliff Whiting. Teile der im Museum Fünf Kontinente bewahrten Māori-Sammlung gehören zu den ältesten Stücken des Hauses. Sie verdeutlichen beispielhaft die Ästhetik von Schnitzwerken, Grünstein-Pretiosen und Flechtkunst, aber mehr noch soziale und historische Zusammenhänge der Māori-Gesellschaft und -Kultur. Die Museumsperspektive ist damit die dritte „Reflexion“: Ausgesuchte Māori-Objekte ergänzen Cliff Whitings mythologische und Helme Heines augenzwinkernd-politische Sichtweise auf Neuseeland....
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Musicalübersicht

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(Foto: ReserviX)
(Foto: ReserviX)

Klassisches Russisches Ballett

Der Nussknacker
Harmonie Heilbronn
Heilbronn | nächster Termin 24.01.2019 19:30 Uhr
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Foto: Cavalluna
Foto: Cavalluna

Cavalluna

Welt der Fantasie
Mercedes-Benz Arena Berlin
Berlin | nächster Termin 26.01.2019 15:00 Uhr
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Aschenputtel - Das Musical
Aschenputtel - Das Musical

Aschenputtel

Das Musical
Konzertkirche Neubrandenburg
Neubrandenburg | nächster Termin 03.02.2019 15:00 Uhr
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Simply the Best (Foto: stars in concert)
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Simply the Best

Tina Turners bewegtes Leben als Musical
Liederhalle Stuttgart
Stuttgart | nächster Termin 17.02.2019 19:00 Uhr
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Comedyübersicht

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Foto: Tom Wald
Foto: Tom Wald

Sebastian Schnoy

Dummikratie - Warum Deppen Idioten wählen
Alma Hoppes Lustspielhaus
Hamburg | nächster Termin 13.02.2019 20:00 Uhr
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Anka Zink (Foto: Kamileonfilm)
Anka Zink (Foto: Kamileonfilm)

Anka Zink

Das Ende der Bescheidenheit
Kurtheater Bad Meinberg
Horn-Bad Meinberg | nächster Termin 02.02.2019 19:30 Uhr
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Foto: Smetek/ Reichenbach
Foto: Smetek/ Reichenbach

Simone Solga

Das gibt Ärger
Neues Theater Höchst
Frankfurt/Main | nächster Termin 29.01.2019 20:00 Uhr
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Maxi Gstettenbauer (Foto: Robert Maschke)
Maxi Gstettenbauer (Foto: Robert Maschke)

Maxi Gstettenbauer

Lieber Maxi als normal!
Stadthalle Wattenscheid Bochum
Bochum | nächster Termin 25.01.2019 20:00 Uhr
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Konzertübersicht

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André Rieu (Foto: Universal Music Group)
André Rieu (Foto: Universal Music Group)

André Rieu u. Orchester

Tour 2019
Mercedes-Benz Arena Berlin
Berlin | nächster Termin 24.01.2019 20:00 Uhr
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Foto: We Salute You
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We Salute You

World's biggest Tribute to AC/DC
Niederrheinhalle Wesel
Wesel | nächster Termin 22.03.2019 20:30 Uhr
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The Cashbags, Foto: Tobias Ebert
The Cashbags, Foto: Tobias Ebert

The Cashbags

A Tribute To Johnny Cash
Bürgerhaus Mörlenbach
Mörlenbach | nächster Termin 26.01.2019 20:00 Uhr
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A-ha (Foto: Stian Andersen)
A-ha (Foto: Stian Andersen)

a-ha

play hunting high and low live
SAP Arena
Mannheim | nächster Termin 12.11.2019 20:00 Uhr
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Premieren

Premierenalle

[ʃprɛçn̩]

Nationaltheater Mannheim

Mannheim | nächster Termin
25.01.2019 18:30 Uhr
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Foto: Stadttheater Bielefeld
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Momentum

Stadttheater Bielefeld

Bielefeld | nächster Termin
26.01.2019 19:30 Uhr
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Salome

Theater Oberhausen

Oberhausen | nächster Termin
25.01.2019 19:30 Uhr
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Foto: Theater Chemnitz
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Einsame Menschen

Schauspielhaus - Theater Chemnitz

Chemnitz | nächster Termin
26.01.2019 19:30 Uhr
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