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Theater Oberhausen


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Spielplan

Die Anmut der Vergeblichkeit

Franziska Henschel
05.04.2019
19:30 Uhr
Saal 2
Inhalt
Sisy*phos und Hera*kles, zwei antike Denkfiguren, die auf sehr unterschiedliche Art für Durchhaltevermögen stehen, begegnen einander und uns. Befragt und beleuchtet durch Texte von Heiner Müller und Albert Camus, begeben sie sich in einen Wettstreit um den größeren Mut, Übermut, Demut, Anmut, die größere Relevanz und Sinnlichkeit. Es geht ums Prinzip! Wer oder was ist der Feind und was kommt nach der Erkenntnis? Sein oder sein lassen?
Franziska Henschel untersucht die Gültigkeit der beiden antiken Mythen, heute, hier, und jenseits der Geschlechtergrenzen. Können wir uns Sisy*phos als glücklichen Menschen vorstellen? Ein Textkonzert mit graphischen Mitteln, ein Schlagabtausch zum Mittanzen.

Franziska Henschel, in Berlin-Pankow geboren, studierte zunächst Schauspiel, arbeitete als Schauspielerin im Ensemble des Staatstheaters Hannover, u.a. mit René Pollesch, Rimini-Protokoll, Nicolas Stemann, Luk Perceval und Hans Kresnik zusammen, was u.a. eine Auszeichnung als „beste Nachwuchsschauspielerin“ mit sich brachte. Sie wechselte dennoch bald die Perspektive und begann an der Theaterakademie Hamburg ein Regiestudium und mit diesem eine intensive Auseinandersetzung mit Formsprachen, Arbeitsweisen und zeitgenössischem Tanz.
Als Regisseurin inszeniert Franziska Henschel seitdem Stücke für Kinder und Erwachsene, an der Grenze von Schauspiel und Performance/Tanz, die sie nach Themen, Texten oder auch Zeichnungen gemeinsam mit dem jeweiligen Ensemble entwickelt. Ihre Inszenierung von „Ente, Tod und Tulpe“ nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Wolf Erlbruch (am Düsseldorfer Schauspielhaus) gewann den Preis der Jury beim Westwind-Festival und spielte beim Szene Bunte Wähne Wien und dem Theatertreffen NRW.
Besetzung
Konzept und Regie: Franziska Henschel

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