Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
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Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Torsten Sträter (Foto: Guido Schröder)
Torsten Sträter (Foto: Guido Schröder)

Berliner Str. 30
67059 Ludwigshafen
Tel.: 0621 5042046
Homepage

Spielplan

Mit großem Bedauern nehmen wir zur Kenntnis, dass die Bühnen trotz aller Sicherheitskonzepte im Rahmen der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona Virus für den gesamten November schließen müssen.

Kurzbeschreibung

Man muß weder nach Hamburg fahren, um gutes Schauspiel zu sehen, noch nach Berlin, um progressives Tanztheater zu erleben - das Theater im Pfalzbau Ludwigshafen bietet ein Kaleidoskop an aufregenden Theaterveranstaltungen in einem Haus und in einer Stadt. Ursprünglich als Theater ohne eigenes Ensemble gegründet, versteht es sich doch nicht als reines Gastspieltheater und nutzt durch die Realisierung von Koproduktionen die Chance, ein eigenes künstlerisches Profil zu erlangen. Zu den Koproduktionspartnern von internationalem Rang gehören beispielsweise das Royal Opera House, Covent Garden, die Dresdner Musikfestspiele, die Houston Grand Opera, die Opera de Montpellier, die Nationaloper Sofia und die Staatsoper Kiew. Durch diese Vielfalt spiegelt das Theater im Pfalzbaus Ludwigshafen die Tendenzen des deutschen und internationalen Theaterlebens wider und setzt durch sein Angebot an herausragenden Ballett- und Tanztheaterveranstaltungen einen besonderen Akzent.
Ein Novum initiierte Michael Haensel, seit dem 1. August 1991 Intendant des Theaters im Pfalzbau, als Höhepunkt der Spielzeit 1998/99 mit einem Länderfestival, das über einen Monat die Kultur Brasiliens nach Ludwigshafen holte. Den Schwerpunkt bildete der Tanz, dargeboten von außergewöhnlichen Ensembles wie das Bald da Cidade de Sao Paulo, die Compania de Danga Deborah Colker, Cia Area de Danga, das Grupo Corpo Brazilian Dance Theater und Bald Folclorico da Bahia, ergänzt durch Konzerte und Ausstellungen. Das nächste Länderfestival ist für die Spielzeit 2001/2002 geplant und soll Irland gewidmet sein.
1928 Gründung des alten Pfalzbaus, 1948-Wlede , 1966 Eröffnung des neuen Pfalzbaus: Was verbirgt sich hinter diesen Geschichtszahlen? Es sind der Hunger nach Theater und die Freude am Theater. In über 30 Jahren Theaterarbeit hat sich der Pfalzbau "gemausert": Er wuchs aus seinen Kinderschuhen heraus, entwickelte ein eigenes Profil und zeigt sich heute als selbstbewußte Institution, die qualitativ ihren badischen Nachbarn in nichts nachsieht.

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