Staatsoper Berlin, Foto: Gordon Welters
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Staatsoper Berlin unter den Linden

Foto: Marcus Ebener
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Die Walküre

Richard Wagner
Staatsoper Berlin
Inhalt

Ein menschliches Zwillingspaar, das sich in Liebe zugetan ist, ein göttliches Ehepaar, dessen Streit an den Grundfesten der eigenen Existenz rührt, dazu eine heroische Tochter, die sich dem Willen des Vaters widersetzt und dafür zu büßen hat – all das gehört zur komplexen Figurenkonstellation von Wagners »Walküre«. Mit Siegmund und Sieglinde beginnt der »Ring« gleichsam noch einmal neu, getaucht in eindrucksvolle Musik.



Der erste Tag der »Ring«-Tetralogie bringt erstmals die Menschen in die große mythische Erzählung hinein, mit ihrem besonderen Denken und Fühlen. Unbezähmbare Leidenschaften wirken, in Worten wie in Klängen ihren Ausdruck findend. Das Orchester vergegenwärtigt äußerst plastisch die seelischen Regungen, von denen die Figuren erfüllt sind und schafft auf diese Weise einen wahren »Beziehungszauber« zwischen dem Gesagten, dem Gemeinten und dem Erklingenden. Die großen Zwiegespräche bzw. -gesänge, zwischen Siegmund und Sieglinde, Wotan und Fricka, Brünnhilde und Siegmund sowie Wotan und Brünnhilde, gipfelnd im »Feuerzauber«, gehören sicher zum Eindringlichsten, was für die Opernbühne gedichtet und komponiert worden ist. Mit der 1856 fertig gestellten »Walküre« ist Wagner ein Werk gelungen, das sowohl seinen speziellen ästhetischen Leitlinien entspricht als auch das Publikum durch seine immense expressive Kraft immer wieder unmittelbar ergreift.

 

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