Staatsoper Berlin, Foto: Gordon Welters
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Staatsoper Berlin unter den Linden

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Das Rheingold

Richard Wagner
Staatsoper Berlin
Inhalt

Eine faszinierende Welt von Göttern, Riesen, Zwergen und Naturwesen ist es, die uns in Wagners »Ring des Nibelungen« begegnet. Das Gold auf dem Grunde des Rheins, vom Nibelung Alberich geraubt und fluchbeladen zum Ring geschmiedet, verleiht schier unbegrenzte Macht, bringt jedoch auch Leid und Tod. Ein mit Fantasy-Elementen angereicherter Mythos ersteht, ein Panorama der großen Themen.



Als Richard Wagner Ende der 1840er Jahre damit begann, ein Musikdrama mit dem Titel »Siegfrieds Tod« zu entwerfen, ahnte er nicht, dass diese Arbeit zu einem vierteiligen »Bühnenfestspiel« anwachsen würde. Als »Vorabend« zu diesem monumentalen Opus entstand »Das Rheingold«, zuletzt gedichtet, aber zuerst komponiert – die ideenreiche Exposition der von zahlreichen Quellen inspirierten und doch weitgehend frei erfundenen Handlung, die zahlreiche Protagonisten und ihre Verbindungen untereinander vorstellt. So konsequent wie nie zuvor und nie danach bringt Wagner hier die von ihm entwickelte »Leitmotivtechnik« zur Anwendung, eingekleidet in kühne Klänge und Klangfarben, die Wagners 1854 vollendete »Rheingold«-Partitur zu einem wegweisenden Werk der Musikgeschichte gemacht haben. Als durchgängige Einheit in vier Szenen an unterschiedlichen Orten gegliedert, wird der Zuhörer und Zuschauer unwillkürlich in den Sog des Geschehens gezogen – einschließlich eines »Cliffhangers«, der Neugier auf das Kommende weckt.

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