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Saarlndisches Staatstheater Saarbrcken, Foto: Josef Scherer
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Saarländisches Staatstheater Saarbrücken

Saarländisches Staatstheater Saarbrücken, Foto: Josef Scherer
Saarländisches Staatstheater Saarbrücken, Foto: Josef Scherer

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Spielplan

Fatzer

Fragment von B. Brecht
sparte 4

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Inhalt


Erster Weltkrieg. Vier Deserteure sitzen im Versteck und warten aufs Kriegsende und die Weltrevolution. Eine Art Brecht-Essenz.



Brecht selber hat dieses Projekt, das ihn jahrelang umtrieb, hingeschmissen. »Nicht spielbar« hat er gesagt. Mit Grund. Denn Brecht war selbst ein rastloser Egomane und mochte deshalb diese rastlosen, egomanischen Figuren. Aber er wollte auch ein guter Kommunist sein. Und dann hätte das Kollektiv recht, nicht der Einzelne. Das wollte er mit dem »Untergang des Egoisten Johann Fatzer« beweisen, aber seine Figur Fatzer hat sich gegen diesen Untergang gewehrt. Autor und Figur haben gerungen, und - selten genug - die Figur hat gewonnen. Heiner Müller befand, das Fatzer-Fragment sei dasBeste, was bei dem von ihm hochverehrten Brecht zu finden sei. Und worum geht es? Vier Soldaten desertieren anlässlich einer elenden Schlacht im Ersten Weltkrieg. Sie verstecken sich bei der Frau des Einen. Im Keller. In Mülheim an der Ruhr. Und sie warten auf die Weltrevolution, die diesen erbärmlichen Krieg beenden wird. Weil die Revolution auf sich warten lässt, kommt es zu Spannungen. Was ist entscheidender: Die Disziplin des Kollektivs oder das organisatorische (und erotische) Talent des Einzelnen?


Besetzung
Inszenierung: Alexandra Holtsch
Bühnenbild & Kostüme: Gregor Wickert

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