E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg, Foto: Sonja Krebs & Erich Weiss © BAMBERG Tourismus & Kongress Service
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E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg

E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg, Foto: Sonja Krebs & Erich Weiss  © BAMBERG Tourismus & Kongress Service
E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg, Foto: Sonja Krebs & Erich Weiss © BAMBERG Tourismus & Kongress Service

E.T.A.-Hoffmann-Platz 1
96047 Bamberg
Tel.: 0951 871430
Homepage

Kurzbeschreibung

Am 03./04. Oktober 1802 fand die Eröffnung des Bamberger Theaters als „Hochfürstlich privilegierte Schaubühne zu Bamberg durch Reichsgraf Julius von Soden und Theaterdirektor Gottlieb Daniel Quandt“ statt. Julius von Soden, preußischer Gesandter, Geheimrat, Besitzer von Schloss Sassanfahrt, Theaterliebhaber und Dichter, schrieb dafür die Tragödie „Bianca Capella“. 1808 kommt E.T.A. Hoffmann als musikalischer Leiter an das Bamberger Theater, das zu der Zeit von Franz von Holbein geleitet wurde. Hoffmann blieb bis 1813 in der Stadt und unter den wechselnden Leitungen mehr oder weniger eng dem Theater verbunden. 1937 wurde das Theater unter den Nationalsozialisten geschlossen. Nach Kriegsende wurde das Gebäude als Flüchtlingslager genutzt. Das kleine Schauspielerensemble spielte in dieser Zeit in Ausweichspielstätten, wie im Weyermannssaal. 1959 wurde das Theater nach aufwendigen Renovierungsarbeiten in seiner jetzigen Form, ab 1970 unter dem Namen E.T.A.-Hoffmann-Theater, als reines Schauspieltheater mit musikalischen Gastspielen wiedereröffnet. Das Theater ist seit 1970 Stadttheater. Neben Stücken des Namensgebers wurden in jüngster Zeit auch Stücke weltanschaulichen Inhalts von anderen Dramatikern gespielt. Mit der Wiedereröffnung des Hauses nach seiner Sanierung und Erweiterung sind im Oktober 2003 zum Großen Haus mit 400 Plätzen und dem Studio mit 100 bis 150 Plätzen zwei neue kleine Spielstätten hinzugekommen: der TREFF und das Gewölbe mit je etwa 60 Plätzen. Das Große Haus bevorzugt die großen Publikumsstücke. Im neuen Studio kommen moderne, meist zeitgenössische Texte zur Aufführung. Im TREFF und im Gewölbe gibt es kleine Stücke, Lesungen, Treffen zwischen Theatermachern und Publikum, szenisch-literarische Darbietungen, Vor- und Nachgespräche und theaterbezogene Grenz-Projekte.

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