Dresdner Frauenkirche, Foto: Gunter Bähr
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Dresdner Frauenkirche


Georg-Treu-Platz 3
01067 Dresden
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Spielplan

Kurzbeschreibung

Von Montag bis Freitag kann die Frauenkirche in der Regel von 10-12 und 13-18 Uhr besichtigt werden. Auch am Wochenende ist eine Besichtigung möglich, allerdings sind die genannten Zeiten dann oftmals verkürzt, weil Trauungen, Taufen, Gottesdienste und Konzerte stattfinden.
Nutzen Sie aber auch die Gelegenheit, die wunderschöne Aussicht von der Aussichtsplattform zu genießen oder sich in einer informativen Ausstellung über die Geschichte und den Wiederaufbau der Frauenkirche zu informieren.

Die Frauenkirche Dresden blickt auf eine tausendjährige Geschichte zurück. Bereits die verschiedenen Vorgängerkirchen waren der Mutter Gottes geweiht und trugen den Namen Frauenkirche.
Im 18. Jahrhundert entstand dann der berühmte Kuppelbau George Bährs, der zweihundert Jahre das Stadtbild Dresdens prägte. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Kirche zerstört. Ihre Ruine verblieb als Mahnmal im Herzen der Stadt.

Die Überzeugung, dass die vollständig zerstörte Frauenkirche wieder aufgebaut werden müsse, teilten viele Menschen in- und außerhalb Dresdens. Ganze 60 Jahre mussten vergehen, ehe die Frauenkirche wieder in ihrer vollen barocken Schönheit die Tore für die Menschen öffnen konnte.
Erste Bestrebungen zum Wiederaufbau gab es schon in den letzten Kriegsmonaten. Da in der DDR der Wiederaufbau einer Kirche jedoch keine Priorität hatte, waren die Bedingungen erst nach der politischen Wende gegeben. Dank der beeindruckenden Initiative von Bürgern wurde die Wiederaufbauidee in die ganze Welt getragen. Über 11 Jahre hinweg wurde die Kirche wieder aufgebaut – getreu den Vorgaben George Bährs und unter weitestgehender Verwendung historischer Materialien.

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