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Valentina

Arturs Maskats
Deutsche Oper Berlin

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Inhalt


VALENTINA, die erste Oper des international bekannten lettischen Komponisten Arturs Maskats, feiert eine Legende: die 1922 geborene Filmhistorikerin Valentina Freimane. Die Oper schlägt ein dramatisches Kapitel der lettischen Geschichte auf: die Jahre zwischen 1939 und 1945, die nicht nur von entscheidender Bedeutung für die politische Zukunft und Kultur des Landes, sondern auch für das Zusammenleben der verschiedenen Ethnien Lettlands waren. Valentina Freimane verbrachte ihre Kindheit in Riga und Berlin, wo ihr Vater als Anwalt für die UFA-Studios arbeitete und ihre Mutter zu den tonangebenden Figuren der Gesellschaft gehörte und in engstem Kontakt mit den Filmgrößen der damaligen Zeit stand. Nach Riga zurückgekehrt wurde die Familie Opfer des Holocausts: Während Valentina Freimanes Eltern und ihr Ehemann ermordet wurden, überlebte sie selbst den Krieg in einem Versteck.

Heute lebt und arbeitet Freimane in Berlin und Riga. 2010 erschien ihre Autobiografie „Adieu, Atlantis!“, die von ihrem Leben in dieser Zeit erzählt. Der 1957 geborene Arturs Maskats sagt über die Titelheldin: „Die Lebensgeschichte Valentina Freimanes ist unauflöslich mit der Geschichte Lettlands und Europas verknüpft und eröffnet eine panoramische Perspektive auf diese Ära in ihrer ganzen Farbigkeit und ihren Gegensätzen. Die dramatischsten Augenblicke ihres Lebens fallen mit großen Ereignissen zusammen - beispielsweise dem Verlust der Unabhängigkeit Lettlands, der den Letten eine außergewöhnliche Kraft abforderte, um physisch und geistig zu überleben. Dennoch ist VALENTINA mehr als ein politisches Stück: Durch alle Ereignisse scheint die Geschichte tiefster Gefühle und einer großen Liebe.“

Gastspiel der Lettischen Nationaloper, Riga

Besetzung
Musikalische Leitung: Modestas Pitrenas
Inszenierung: Viestur Kairish
Bühne, Kostüme: Ieva Jurjane

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