© shefkate / Fotolia
KULTURpur - Wissen, wo was läuft!

Um die Ausbreitung des Corona Virus einzuschränken bleiben die Bühnen und Museen geschlossen. Die Wiedereröffnungen sind in jedem Bundesland unterschiedlich geregelt.
Wir wünschen Ihnen gute Gesundheit und viel Spaß mit dem online Kulturangebot.

Museumsausstellungen

alle Museumsausstellungen

Skulptur und Malerei 13.-18. Jh.

Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Berlin | 01.01.2020-31.12.2020
Die Skulpturensammlung besitzt Bildwerke vom frühen Mittelalter bis zum ausgehenden 18. Jahrhundert aus den deutschsprachigen Ländern, Frankreich, den Niederlanden, Italien und Spanien. Einen Sammlungsschwerpunkt bildet die Italienabteilung. Hauptwerke mittelalterlicher Skulptur wie die Madonna des Presbyter Martinus und der Schmerzensmann von Giovanni Pisano leiten über zu Meisterwerken der Frührenaissance. Glasierte Terrakotten von Luca della Robbia, die Pazzi-Madonna von Donatello und die Bildnisbüsten von Desiderio da Settignano, Francesco Laurana und Mino da Fiesole sind Glanzpunkte der Sammlung. Ein weiterer Akzent liegt auf der spätgotischen deutschen Skulptur mit Werken von Hans Multscher, Tilman Riemenschneider, Hans Brüggemann, Niclaus Gerhaert von Leyden und Hans Leinberger. Die deutsche Renaissance- und Barockplastik ist mit Statuetten aus Alabaster und Elfenbein vertreten. Herausragend sind die monumentalen Ritterheiligen aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Darüber hinaus besitzt das Museum eindrucksvolle Beispiele baugebundener Plastik. Die Gröninger Empore ist ein Hauptwerk der deutschen Romanik. Skulpturen von Andreas Schlüter und die Gruppe von sechs Feldherrnstatuen, die für den ehemaligen Wilhelmplatz geschaffen wurde, stehen für Berliner Bildhauerkunst des 17. und 18. Jahrhunderts. Rokoko und Frühklassizismus in Deutschland sind mit Arbeiten von Ignaz Günther, Joseph Anton Feuchtmayer, Edme Bouchardon, Pierre Puget und Jean Antoine Houdon vertreten. In der Studiensammlung des neu eröffneten Bode-Museums sind zahlreiche italienische Bildwerke verschiedener Schulen, überwiegend aus der Zeit der Renaissance, zu sehen. Darunter befinden sich berühmte Stücke wie der Bronzekopf des Lodovico Gonzaga, das Kopffragment der "Prinzessin von Neapel" und die Flora-Büste, deren kunsthistorische Einordnung umstritten bzw. korrigiert worden ist. Schwerpunkte sind die Madonnenreliefs aus Ton, Stuck und Cartapesta aus dem 15. Jahrhundert, in deren Zentrum eine der bedeutendsten Madonnenkompositionen von Jacopo Sansovino aus dem 16. Jahrhundert steht, sowie einige erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges ausgestellte Fragmente erstrangiger Bildwerke. Als besonderes Glanzlicht für zeitgenössisches bürgerliches Engagement ergänzt die "Kunstkammer Würth" mit 30 Werken aus der Sammlung des Industriellen, Kunstsammlers und Mäzens Reinhold Würth für drei Jahre in idealer Weise die Sammlung des Museums. Neben einem Kabinettschrank aus dem 17. Jahrhundert besteht der Schwerpunkt der Kunstkammer vorwiegend aus Kleinbildwerken in Elfenbein des 17. und 18. Jahrhunderts von Künstlern wie Leonhard Kern, Zacharias Hegewald, Joachim Henne, Adam Lenckhardt, Paul Egell oder Christoph Daniel Schenck. Des Weiteren finden sich in der Präsentation ein kostbarer Bernsteinaltar des 17. Jahrhunderts, eine von Paulus Ättinger teilvergoldete Silberarbeit, die eine Diana auf einem Hirsch zeigt, sowie gedrechselte Elfenbeinwerke.
weiter
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin. Berlin-Tiergarten, Invalidenstr. 50. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin. Berlin-Tiergarten, Invalidenstr. 50. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse

Zeit für Fragmente: Werke aus der Sammlung Marx und der Sammlung der Nationalgalerie

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart
Berlin | 09.11.2019-04.10.2020
Es sei gerade „eine Zeit für Fragmente“, bemerkte der Künstler Marcel Duchamp gegenüber der Schriftstellerin Anaïs Nin, als diese ihn im Jahr 1934 in seinem Pariser Atelier besuchte. Konkret meinte er die Dokumentation seines Werks Großes Glas, für die er Schriftstücke und Grafiken lose in einer grünen Schachtel sammelte. In einer Welt, deren Einheit und Ganzheit von der Physik ebenso in Zweifel gezogen wurde wie durch das Auseinanderfallen der Gesellschaft, erschien Duchamp das Fragment als einzig mögliche Form des künstlerischen Handelns. In der Renaissance oder der Romantik brachte das Fragment als Rest eines ehemals Ganzen oder als Unvollendetes die Sehnsucht nach Einheit und Vollständigkeit zum Ausdruck. Entsprechend verweisen Motive wie Ruinen und Torsi auf ein Ideal von Vollkommenheit. Spätestens im 20. Jahrhundert wich diese Sehnsucht der Erkenntnis, dass die Welt stets eine unfertige ist. Es gibt immer einen Blickwinkel zu ergänzen oder einen weiteren Aspekt zu berücksichtigen. Teile, Überreste, Leerstellen und Ausschnitte verweisen in den Kunstwerken nicht mehr auf ein mögliches Ganzes, sondern auf die zugleich zerstörerische und schöpferische Kraft von Brüchen. Die Sammlungspräsentation „Zeit für Fragmente“ geht den unterschiedlichen Bedeutungen des Fragmentarischen anhand von Werken von Joseph Beuys, Marianna Castillo Deball, Anish Kapoor, William Kentridge, Sam Taylor-Johnson, Cy Twombly, Andy Warhol u. a. nach.
weiter
Martin-Gropius-Bau, Foto: Jansch
Martin-Gropius-Bau, Foto: Jansch

Thea Djordjadze

Martin-Gropius-Bau
Berlin | 10.09.2020-13.12.2020
Thea Djordjadzes künstlerische Praxis lässt sich als Prozess des beständigen Wiederverwertens, Rekonfigurierens und Neuordnens von Objekten begreifen. In der umfangreichen Werkschau der Künstlerin treten bestehende und neue, speziell für den Gropius Bau entwickelte Arbeiten in einen Dialog mit dem geschichtsträchtigen Gebäude. Gleichermaßen von historischen Artefakten wie von Konzepten moderner Kunst und Architektur beeinflusst, zeichnen sich Djordjadzes skulpturale Arbeiten durch formale Brüche und eine eigenwillige Materialästhetik aus. Indem sie Materialien wie Gips, Metall, Gummi, Textilien, Holz oder Pappmaché kombiniert, schafft Djordjadze fragmentarische Raumsituationen, anhand derer sie das klassische Display – Vitrine, Sockel, Rahmung und Podest – als wiederkehrendes Motiv in ihrer Arbeit neu formuliert. Ab dem 10. September 2020 zeigt der Gropius Bau bestehende und neue Arbeiten der in Berlin lebenden Künstlerin in seinen Räumlichkeiten; so auch im sogenannten Schliemann-Saal, der von 1881 bis 1885 die archäologischen Ausgrabungen Heinrich Schliemanns beherbergte. In Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des Ausstellungshauses treten Djordjadzes Arbeiten und Interventionen in einen Dialog mit diesen geschichtsträchtigen Räumen. Die Ausstellung markiert den Beginn einer Reihe von künstlerischen Präsentationen, die sich mit der Geschichte der archäologischen Ausstellungen im Gropius Bau befassen.
weiter
Foto: Nina Straßgütl
Foto: Nina Straßgütl

Alicja Kwade - In Anwesenheit der Abwesenheit

Berlinische Galerie Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Berlin | 01.05.2020-17.08.2020
Die Arbeit von Alicja Kwade (*1979) ist inspiriert von naturwissenschaftlichen, philosophischen und gesellschaftlichen Fragestellungen. In ihren raumgreifenden Installationen verhandelt sie Modelle und Konstruktionen zur Wahrnehmung von Zeit, Raum und Materie, um die Möglichkeiten objektiver und subjektiver Erkenntnis zu hinterfragen. Eine besondere Rolle spielen für Kwade Materialien wie Gold, Kohle, Stein oder symbolisch aufgeladene Gegenstände wie Uhren und Lampen als Verweis auf Aspekte von Zeit, Energie, Materie oder auch bestimmte Wertzuschreibungen. In ihren konzeptuell-präzisen und immer auch poetisch-magischen Anordnungen gelingt es ihr, zum Beispiel über Spiegelungen, Verdoppelungen oder Transformationsprozesse das scheinbar Offensichtliche als trügerisch vorzuführen und die Wahrnehmung zu irritieren. Mit Kwades ortsspezifischer Installation in der ersten großen Ausstellungshalle setzt die Berlinische Galerie das erfolgreiche Format von in-situ-Projekten in Berlin arbeitender Gegenwartskünstler*innen fort. Kwade studierte von 1999 bis 2005 an der Universität der Künste Berlin und gehört heute international zu den gefragtesten Künstler*innen. Zuletzt stellte sie unter anderem in Tours, Helsinki, Kopenhagen, Zürich, Barcelona, Shanghai, Reykjavik, Venedig, New York und London aus.
weiter

Musicalübersicht

Musicalübersichtalle
(Foto: L. Niepold)
(Foto: L. Niepold)

Die Schneekönigin

Das Musical für die ganze Familie
Stadthalle Friedberg
Friedberg | nächster Termin 16.12.2020 20:00 Uhr
weiter
Foto: Sequoia Emmanuelle
Foto: Sequoia Emmanuelle

Dita Von Teese

Glamonatrix Tour 2021
Musical Dome Köln
Köln | nächster Termin 10.03.2021 20:00 Uhr
weiter
Buddy in Concert (Foto: Tilo Pomplitz)
Buddy in Concert (Foto: Tilo Pomplitz)

Buddy in Concert

Rock 'n' Roll-Show
Parktheater Augsburg
Augsburg | nächster Termin 30.09.2020 19:30 Uhr
weiter

Comedyübersicht

Comedyübersichtalle
Foto: Hyp Yerlikaya
Foto: Hyp Yerlikaya

Christian Chako Habekost

De Edle Wilde
Halle 02 Heidelberg
Heidelberg | nächster Termin 13.03.2021 20:00 Uhr
weiter
Foto: Jutta Hasshoff-Nuhr
Foto: Jutta Hasshoff-Nuhr

Dieter Nuhr

Kein Scherz!
Am Tanzbrunnen Köln
Köln | nächster Termin 19.08.2020 19:30 Uhr
weiter
Max Goldt (Foto: Billy & Hells)
Max Goldt (Foto: Billy & Hells)

Max Goldt

Max Goldt liest
Pfefferberg Theater
Berlin | nächster Termin 26.08.2020 20:00 Uhr
weiter

Konzertübersicht

Konzertübersichtalle
Foto: Paul Bellaart
Foto: Paul Bellaart

Ilse DeLange

Clubtour 2021
Huxleys Neue Welt
Berlin | nächster Termin 23.02.2021 20:00 Uhr
weiter
Bläck Fööss Tickets
Bläck Fööss Tickets

Bläck Fööss

Live
Neue Gebläsehalle Neunkirchen
Neunkirchen | nächster Termin 19.09.2020 20:00 Uhr
weiter
Foto: Benno Kraehahn
Foto: Benno Kraehahn

Barbara Schöneberger

Alles Gute und so weiter
Steintorvarieté
Halle (Saale) | nächster Termin 27.10.2020 20:00 Uhr
weiter


Die aktuellen Blockbuster

Takeover - Voll Vertauscht

Takeover - Voll Vertauscht

Komödie
Deutschland 2020
FSK: ab 0 Jahre
Meine Freundin Conni - Geheimnis um Kater Mau

Meine Freundin Conni - Geheimnis um Kater Mau

Animation, Kinder-/Jugendfilm
Deutschland 2019
FSK: ab 0 Jahre
NEU
im Kino
Gretel & Hänsel

Gretel & Hänsel

Horrorfilm, Fantasy, Thriller
USA 2020
FSK: ab 16 Jahre
NEU
im Kino
Scooby!

Scooby!

Animation, Komödie
USA 2020
FSK: ab 6 Jahre
NEU
im Kino
Das Beste kommt noch - Le meilleur reste à venir

Das Beste kommt noch - Le meilleur reste à venir

Komödie
Frankreich 2018
FSK: ab 12 Jahre
NEU
im Kino
Harriet - Der Weg in die Freiheit

Harriet - Der Weg in die Freiheit

Biografie, Drama
USA 2019
FSK: ab 12 Jahre
Undine

Undine

Drama, Liebesfilm
Deutschland 2020
FSK: ab 12 Jahre
Guns Akimbo

Guns Akimbo

Action, Komödie
Neuseeland 2019
FSK: ab 16 Jahre
Onward: Keine halben Sachen

Onward: Keine halben Sachen

Animation, Fantasy
USA 2020
FSK: ab 6 Jahre
Die Känguru-Chroniken

Die Känguru-Chroniken

Komödie
Deutschland 2019
FSK: ab 0 Jahre
Der Fall Richard Jewell

Der Fall Richard Jewell

Drama
USA 2019
FSK: ab 12 Jahre
Mina und die Traumzauberer

Mina und die Traumzauberer

Animation, Fantasy
Dänemark 2019
FSK: ab 0 Jahre
Die schönsten Jahre eines Lebens

Die schönsten Jahre eines Lebens

Tragikomödie, Liebesfilm
Frankreich 2019
FSK: ab 6 Jahre
NEU
im Kino
Eine größere Welt

Eine größere Welt

Drama
Frankreich 2019
FSK: ab 12 Jahre
The Gentlemen

The Gentlemen

Action, Krimi
USA 2020
FSK: ab 16 Jahre
Der Unsichtbare

Der Unsichtbare

Drama, Horrorfilm
USA 2020
FSK: ab 16 Jahre

KULTURpur empfehlen