Das Museum bietet mit 15.000 Zinnfiguren in Inszenierungen des Bergzaberner Buchhändler Kurt Wilms in 140 Schaubildern die Weltgeschichte von den Sumerern, bis hin zur ersten Eisenbahn und den Soldaten der Weltkriege. Die Figuren wurden von Herrn Wilms historisch orginalgetreu bemalt wobei umfangreiche Fachliteratur zu Kostüm- und Uniformenkunde zu Rate gezogen wurde, um die meist drei Zentimeter großen Figuren mit Öl-, Wasser- oder Kunstharzfarbe detailgenau bemalen zu können. Die Zinnfiguren wurden im letzten Jahrhundert zu einem beliebten Spielzeug. Da Porzellangeschirr 1830/1840 das Essensbehältnis aus Zinn verdrängte wurde Zinnfiguren zu gießen eine neue Beschäftigung für Zinngießer, bis in den 1920ern Blech und Elastolin als Materialien für Kinderspielzeug verwandt wurden.