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Willy-Brandt-Haus


Wilhelmstraße 140 / Stresemannstr. 28
10963 Berlin
Tel.: 030 259 93 700
Homepage

Öffnungszeiten:

Di-So 12.00-18.00 Uhr

World Press Photo 16

03.06.2016 - 26.06.2016

Im Jahr des 20. Jubiläums des Freundeskreis Willy-Brandt-Haus wird die World Press Photo Ausstellung zum 13. Mal im Willy-Brandt-Haus präsentiert.
Der World Press Photo Award 2015 geht an den australischen Fotografen Warren Richardson. Auf der Flucht nach Europa an der ungarisch-serbischen Grenze am 28. August 2015 reicht ein Mann sein Baby unter einem Stacheldrahtzaun hindurch. Fünf Tage, so schilderte es der freiberufliche Fotograf, habe er an der Grenze mit den Flüchtlingen übernachtet. "Es war ungefähr drei Uhr in der Früh und ich konnte den Blitz nicht nutzen, weil die Polizei versuchte, die Flüchtlinge zu finden. Um sie nicht zu verraten, stand mir allein das Mondlicht zur Verfügung", beschrieb Richardson den Augenblick, in dem er auf den Auslöser drückte. Das Foto sei zugleich klassisch wie zeitlos, erklärte Francis Kohn, Jury-Vorsitzender des World Press Photo Contest: "Es vermittelt einen starken optischen Eindruck dessen, was den Flüchtlingen widerfährt."
Der jährliche WORLD PRESS PHOTO Award, vergeben von der World Press Photo Foundation, ist der weltweit größte und renommierteste Wettbewerb für Pressefotografie. Die Mission ist "hohe professionelle Standards im Fotojournalismus aufrechtzuerhalten und für einen freien und uneingeschränkten Informationsaustausch einzutreten".
Die Jury wählte aus rund 82.951 Fotos von 5.775 Fotografen aus 128 Ländern die Sieger aus. Preise wurden in acht Kategorien an 41 Fotografen aus 21 Ländern vergeben. Die Siegerfotos werden in einer Ausstellung ab April in Amsterdam und anschließend in über 45 Ländern gezeigt.
WORLD PRESS PHOTO 16 wird in Berlin präsentiert vom Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V., von Gruner+Jahr und den Magazinen Stern und Geo. WORLD PRESS PHOTO wird unterstützt von der NIEDERLÄNDISCHEN POSTLEITZAHL-LOTTERIE und weltweit gesponsert von CANON. In Berlin mit freundlicher Unterstützung der Botschaft des Königreichs der Niederlande und des Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands.

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