1833 wurde in Bayreuth das Oberfränkische Erdgeschichtliche Museum gegründet. Nachdem es über 16 Jahre geschlossen war wurde es am 17.7.1998 im "Lüchauhaus" neu eröffnet. Mittels Fossilien, Mineralien und Gesteine die in heute nicht mehr zugänglichen Gruben gefunden wurden, sowie mit modernen multimedialen Mitteln wird die Erdgeschichte Oberfrankens dargestellt. Modelle von Großtieren und "lebenden Pflanzenfossilien" werden im Felsengarten, im Kellergewölbe werden Fossilien in Mystik und Drachenkult gezeigt. Geschichte und Irrtümer der Paläontologie, ein Ausstellungsraum mit einer großen Multivisionsschau sind weitere Abteilungen. 4,8 Milliarden Jahre Entwicklung des Planeten Erde kann man im Treppenhaus des Museums durchmessen. Paläontologie mit u. a. "lebende Fossilien" in Aquarien bis zu Höhepunkte der Paläontologie Oberfrankens, wie Fauna fränkischer Höhlen, Saurier der Trias und einem Großmodell des Jurameers ist weiterer Schwerpunkt statt. Gesteine und interaktive Installationen, Mineralien, Modelle und Interaktionen zeigen die technische Nutzbarkeit verschiedener Mineralien. Spielerische Elemente in allen Abteilungen und ein ständiges Museumsquiz mit Preisen machen das Museum für Kinder interessant, wobei das Schaupräparieren eine besondere Attraktion bildet.