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Theatermuseum Hannover


Prinzenstraße 9
30159 Hannover
Tel.: 0511 168-46746
Homepage

Öffnungszeiten:

Di-Fr 14.00-19.30 Uhr
So 14.00-19.30 Uhr

Michael Jackson: Welcome to my world

12.02.2012 - 15.05.2012
Mit »welcome to my world. michael jackson« gewährt das Theatermuseum einzigartige Einblicke in das bewegte Leben des großartigen Entertainers, Sängers, Tänzers, Komponisten und Texters. Über 70 beeindruckende Fotografien und zahlreiche Exponate setzen sich mit dem schillernden Leben des Megastars und mit seiner Person als selbstbestimmtes Kunstprodukt auseinander. Der Schwerpunkt liegt bei dem Solokünstler Michael Jackson, beginnend mit dem Jahr 1987 und schließt mit den Vorbereitungen zu seiner geplanten Konzertserie »This is it«, kurz vor seinem überraschenden Tod vor 2 Jahren, ab. Erstmals in einer Ausstellung zu sehen sind die Arbeiten des amerikanischen Starfotografen Jonathan Exley, den Michael Jackson, als einzigem Fotografen überhaupt, 15 Jahre lang immer wieder Zugang in sein Reich gewährte. Eine Premiere feiern ebenso die lange Zeit unbekannten Fotomotive des Pariser Fotografen Arno Bani, die erst kürzlich für einen Millionenbetrag versteigert wurden. Neben den wunderschönen Bühnenfotos von John Isaac und Dave Hogan kommen auch die Paparazzi nicht zu kurz. Besonders die Fotos von Ron Gallela und Kevin Mazur zeigen wie beeindruckend solche Abbildungen sein können. Außerdem werden erstmals Jacksons selbstgetexteten Songs "Black or White" und "Billie Jean", zu denen er auch die Musik schrieb, der Öffentlichkeit präsentiert. Das Theatermuseum eröffnet viele bisher unbekannte Einblicke in das Leben von Michael Jackson (29. August 1959 – 25. Juni 2009) und in sein Refugium »Neverland«. Reflektiert wird auch Jacksons Dilemma, als erster farbiger Künstler in einer von »weißen« Konventionen dominierten Musikwelt weltweit erfolgreich zu sein und in dieser »weißen« Welt von Kindheit an absolute Perfektion darbieten zu wollen und zu müssen. Die wirkliche Provokation liegt darüber hinaus in seiner ostentativ zur Schau gestellten körperlichen Veränderung. Mit der Verweigerung der vorgeschriebenen Rolle des »schwarzen Getto-Kids« und seinen »Korrekturen«, durchbricht er wohldurchdacht immer wieder die vorgegebenen Rollenmuster.

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