Foto: Städel Museum
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Städel Museum

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Holbeinstr. 1
60596 Frankfurt/Main
Tel.: 069 605098-0
Homepage

Öffnungszeiten:

Di, Fr-So 10.00-18.00 Uhr
Mi, Do 10.00-21.00 Uhr

Géricault bis Toulouse-Lautrec. Französische Lithografien des 19. Jahrhunderts

22.06.2017 - 10.09.2017

Im Sommer widmet sich die Graphische Sammlung des Städel Museums der reichen Vielfalt der französischen Lithografie. Mit dieser Ende des 18. Jahrhunderts erfundenen Technik (Lithografie: Steindruck) brach eine gänzlich neue Epoche des Druckens von Bildern an: Die gestalterischen Möglichkeiten wurden vielfältiger, das Drucken schneller und immer höhere Auflagen möglich.
In Frankreich experimentierten bedeutende Künstler seit etwa 1820 mit dem neuen Verfahren und erweiterten im Verlauf des 19. Jahrhunderts in entscheidendem Maße die damit verbundenen künstlerischen Möglichkeiten.

Das Spektrum der ausgestellten Arbeiten umfasst ausdrucksvolle Kompositionen Théodore Géricaults, eine der seltenen Lithografien, die Goya während der 1820er Jahre im Exil in Bordeaux geschaffen hat, Eugène Delacroix‘ meisterhafte Goethe- und Shakespeare-Illustrationen oder Honoré Daumiers politische und gesellschaftliche Stellungnahmen in Zeitungskarikaturen.
Des Weiteren werden auch Edouard Manets virtuose Erfindungen, die symbolistischen Werke Rodolphe Bresdins und Odilon Redons sowie Meisterwerke der Farblithografie von Henri de Toulouse-Lautrec und den „Nabis“ Edouard Vuillard und Pierre Bonnard, die Ende des 19. Jahrhunderts entstanden, zu sehen sein.
Die rund 80 gezeigten Blätter der Sonderausstellung zeigen Höhepunkte aus dieser Zeit und in dieser Technik; sie stehen stellvertretend für die hohe Qualität und Bandbreite des Bestandes der Graphischen Sammlung in diesem Bereich.

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