12.03.2011 - 29.05.2011
Die Ausstellung, welche vor allem in Zusammenarbeit mit dem Oschatzer Geschichts- und Heimatverein e.V. inhaltlich gestaltet wurde, verspricht allerhand Sehenswertes. Neben informativen Fakten zur Geschichte des Wüsten Schlosses, werden hauptsächlich zahlreiche Grabungsfunde aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts gezeigt, welche überwiegend aus dem Museumsbestand sind und sonst im Magazin lagern.
Das Sächsische Landesamt für Archäologie stellt als Leihgabe zahlreiche sehenswerte Funde aus der Grabung zur Verfügung, welche Anfang der 90er Jahre unter der Leitung von Reinhard Spehr durchgeführt wurde. Dazu zählen u.a. zahlreiche Kupfer- und Eisenteile, Tongefäße und Sandsteinfragmente, welche teilweise bis zu 800 Jahre alt sind.
Zu sehen sind außerdem zwei Modelle, wie das Wüste Schloss einmal ausgesehen haben könnte.
Aber auch Wissenswertes über die Tätigkeit des ehemaligen Orts- und Volkskundevereins von Oschatz, biografische Fakten zur Person Hans Julius Schmorl und über deren Ausgrabungen, und natürlich die schönsten Bilder aus dem Fotowettbewerb mit sehr unterschiedlichen Sichtweisen auf das heutige "Wüste Schloss" bereichern die Ausstellung um das alte Bauwerk.