1925 entwickelte Karl Wiedmann das erste Myra-Glas für die WMF. Das Glas wurde nach einer Ausgrabungsstätte in Kleinasien benannt, wo man antikes Glas mit irisierendem Farbspiel fand. Durch Zufall entstand wenig später in der Glashütte der WMF das Ikora-Glas. Namensgeber war die aus dem tropischen Asien stammende Blütenpflanze Ixora, die wegen ihrer atemberaubenden Farbenpracht geschätzt wurde.
In der deutschen Glasgeschichte nehmen die Myra- und Ikora-Gläser der WMF einen zentralen Platz ein. Die serienmäßig hergestellten Gläser wurden weltweit verkauft. Heute noch begeistern diese Sammlerstücke den Betrachter.
Die Sammlung von Ingrid Ostermann wird durch private Leihgaben ergänzt. Leihgaben der WMF AG aus Geislingen vervollständigen die Schau.