Skulpturensammlung im Albertinum, Foto: David Brandt, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
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Skulpturensammlung im Albertinum

Skulpturensammlung im Albertinum, Foto: David Brandt, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Skulpturensammlung im Albertinum, Foto: David Brandt, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Skulpturensammlung im Albertinum, Foto: David Brandt, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Skulpturensammlung im Albertinum, Foto: David Brandt, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Tzschirnerplatz 2
01067 Dresden
Tel.: 0351 49 14 9741
Homepage

Öffnungszeiten:

Di-So 10.00-18.00 Uhr

Contemporary Art Depot - CAD 2012.II

16.11.2012 - 16.12.2012

Contemporary Art Depot – CAD 2012 ist ein Ausstellungsformat der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, das zeitgenössische Arbeiten von Diplomanden, Absolventen und Meisterschülern der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) im Albertinum präsentiert.
Im Vorfeld des Projektes, unter der kuratorischen Leitung von Prof. Eberhard Bosslet (HfBK) und der Skulpturensammlung, wurden Künstlerinnen und Künstler eingeladen, Arbeiten zu konzipieren, die mit den Räumlichkeiten des Albertinums korrespondieren.
Aus 36 Entwürfen wurden vier Installationen und fünf Videoarbeiten ausgewählt, die nun nacheinander innerhalb des Schaudepots "Antike bis Barock" zu sehen sein werden und in einen lebendigen Dialog mit kleinformatigen und mittelgroßen Skulpturen aus ägyptischer Zeit, der griechischen und römischen Antike sowie dem Barock treten.
Mit einer Rauminszenierung schließen Mikka Wellner (*1976) und Philip Gaißer (*1980) die Ausstellungsreihe Contemporary Art Depot – CAD 2012 für dieses Jahr ab.
Wie bei einem Planspiel vereint das Künstlerduo in Kombat mehrere konzeptuelle und mediale Ebenen, in die auch Druckerzeugnisse einbezogen sind. So ist das Motiv der Einladung zur Ausstellungseröffnung, das eine Kreuzung zwischen Mensch und Reptil zeigt, eine bewusste Anspielung auf die Mischwesen der assyrischen Reliefs im Schaudepot „Antike bis Barock“ des Albertinums. Wellner und Gaißer greifen die alte Ikonographie auf und übertragen sie in die Ästhetik der Gegenwart. Ein historisches Vorbild hat auch der Blumenstrauß im Zentrum der Rauminszenierung: Was auf den ersten Blick aussieht wie der prachtvolle Strauß in der Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, den Maria Josepha, eine Tochter des Kurfürsten Friedrich August II. von Sachsen, ihrem Vater 1749 aus Frankreich als Geschenk sandte, entpuppt sich bei näherer Betrachtung allerdings als eine Imitation desselben, bestehend aus echten Blumen. Mikka Wellner und Philip Gaißer, die künstlerisch gelegentlich auch getrennte Wege gehen, entfachen damit kunstphilosophische Gedankenspiele über das Verhältnis zwischen Kunst und Natur sowie deren Nachahmung.

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