Schloss Charlottenburg (Foto: KULTURpur)
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Schloss Charlottenburg

Schloss Charlottenburg (Foto: KULTURpur)
Schloss Charlottenburg (Foto: KULTURpur)
Schloss Charlottenburg (Foto: KULTURpur)
Schloss Charlottenburg (Foto: KULTURpur)

Spandauer Damm 20-24
14059 Berlin
Tel.: 030 32 09 10
Homepage

Öffnungszeiten:

Altes Schloß:
Apr-Okt
Di-So 10.00-18.00 Uhr
Nov-März
Di-So 10.00-17.00 Uhr Neuer Flügel:
Apr-Okt
Mi-Mo 10.00-18.00 Uhr
Nov-März
Mi-Mo 10.00-17.00 Uhr

Cranach und die Kunst der Renaissance unter den Hohenzollern

31.10.2009 - 24.01.2010
Ort: Schloss Charlottenburg, Neuer Flügel und St. Marienkirche, Berlin-Mitte Der Ruhm der Wittenberger Cranach-Werkstatt strahlte bis an den Hof der aufstrebenden Kurfürsten von Brandenburg aus. Sie gaben Tafelbilder profanen und religiösen Inhalts für das Berliner Schloss und das benachbarte Domstift in Auftrag, die den Grundstock der Gemäldesammlung in den preußischen Schlössern und später der Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin bilden. 2009 stehen die Werke Lucas Cranachs d. Ä. und seines Sohnes, Lucas Cranach d. J., im Mittelpunkt einer Ausstellung. Sie widmet sich erstmals der Kunst der Renaissance unter den Hohenzollern, einer im heutigen Stadtbild Berlins kaum noch wahrnehmbaren Epoche kulturellen Neubeginns. Das unter Kurfürst Joachim II. erbaute Berliner Schloss ging in der großartigen barocken Residenzanlage Schlüters und Eosanders auf. Das Domstift mit seiner legendären Reliquiensammlung verlor nach der Reformation seine ursprüngliche Funktion. Cranachs Passionszyklus wurde Teil der Schlossausstattung. Nach der Zerstörung der Hohenzollernschlösser im Zentrum Berlins fand er zusammen mit anderen Werken der beiden Cranachs eine neue Heimstatt im Jagdschloss Grunewald. Dessen Grundstein hatte Joachim II. 1542 gelegt. In den vergangenen Jahren wurden die Gemälde erstmals gründlich untersucht, auch mit Hilfe naturwissenschaftlicher Methoden. Der künstlerische Prozess der Bildfindung stand dabei ebenso im Zentrum wie die Praxis des Werkstattbetriebes. Die Ergebnisse werden im Katalog zur Ausstellung dokumentiert. Zudem wird die Geschichte der Hohenzollern von der Belehnung mit der brandenburgischen Kurwürde (1415) bis zum Beginn des Dreißigjährigen Krieges (1618) beleuchtet. Auch die Entwicklung Berlins zur Hauptresidenz spielt dabei eine Rolle.

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