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gibus.bordeaux

gibus.bordeaux
Werbung: gibus.bordeaux
'Erleben Sie die minimalistische und kathartische Kunst von Gibus. Jede Skulptur erzählt eine Geschichte.

Naturhistorisches Museum Mainz


Reichklarastr. 10
55110 Mainz
Tel.: 06131 122 646
Homepage

Öffnungszeiten:

Di 10.00-20.00 Uhr
Mi 10.00-14.00 Uhr
Do-So 10.00-17.00 Uhr

Riesenweberknecht

01.10.2009 - 08.01.2010
Weberknechte - wissenschaftlich Opiliones - gehören, ebenso wie Skorpione (Scorpiones), Pseudoskorpione (Pseudoscorpiones), Milben (Acari) und Webspinnen (Aranea) zur Klasse der Spinnentiere (Arachnida). Während bei den "klassischen" (Web-)Spinnen der Körper in Kopfbrust (Prosoma) und Hinterleib (Opisthosoma) geteilt ist, ist er bei Weberknechten zu einer kompakten Einheit verschmolzen. Außerdem besitzen Weberknechte weder Gift- noch Spinndrüsen. 2007 wurde die Riesenweberknechte erstmals aus Deutschland im Saarland nachgewiesen. Mittlerweile sind sie auch aus Mainz und Wiesbaden bekannt. Das spannende bei der Sache - kein Mensch weiß genau woher die Art kommt und wie sie heißt. Faszinierend - für alle Spinnen(tier)-Liebhaber - ist das Verhalten der Riesenweberknechte: Tagsüber versammeln sie sich zu Schlafgemeinschaften von oftmals über 1000 Tieren, die wie "schwarze Bärte" an den Mauern alter Industrieanlagen oder unter Dachvorsprüngen hängen. Nähert man sich der Kolonie, gerät sie in Schwingung, immer schneller je näher man kommt. Dann "fließt" der Pulk langsam auseinander und die Einzeltiere werden sichtbar.

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