Villa Stuck, Foto: Nikolaus Steglich
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Museum Villa Stuck

Foto: Jens Weber
Foto: Jens Weber
Villa Stuck, Foto: Nikolaus Steglich
Villa Stuck, Foto: Nikolaus Steglich

Prinzregentenstr. 60
81675 München
Tel.: 089 4555 510
Homepage

Öffnungszeiten:

Di-So 11.00-18.00 Uhr
1. Freitag im Monat bis 22 Uhr

Koloman Moser: Universalkünstler zwischen Gustav Klimt und Josef Hoffmann

23.05.2019 - 15.09.2019

Der Ausnahmekünstler Koloman Moser (1868–1918) zählt zu den großen Visionären der Wiener Moderne. In einem nie zuvor dagewesenen Umfang präsentiert die Ausstellung »Koloman Moser. Universalkünstler zwischen Gustav Klimt und Josef Hoffmann« die enorme Vielseitigkeit seines Gesamtwerks. Sie taucht tief in das Œuvre des Künstlers ein und zeigt auf, wie entscheidend dieser die Suche nach einer neuen, modernen Formensprache in Wien um 1900 mitgeprägt hat.
Das Gesamtwerk Koloman Mosers fasziniert bis heute. Als Universalkünstler beherrscht er die Disziplinen Malerei, Grafik, Kunstgewerbe und Innenraumgestaltung ebenso wie Mode und Bühnenbild. Das von der Wiener Secession propagierte Gesamtkunstwerk lebt Moser in beeindruckender Weise vor. Er gilt als einer der Wegbereiter der Wiener Moderne, als einer der einflussreichsten Künstler des Wiener Jugendstils und zählt neben Gustav Klimt und Josef Hoffmann zu den führenden Persönlichkeiten des Wiener Kunstfrühlings.
Viele der über 600 Exponate, die zum großen Teil aus der Sammlung des MAK in Wien stammen, werden erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Vor dem Hintergrund der kunsttheoretischen Entwicklungen in Wien von 1860 bis 1918 führt die Ausstellung in sechs Kapiteln das umfangreiche Gesamtwerk von Koloman Moser vor Augen. Die von Christian Witt-Dörring und Elisabeth Schmuttermeier kuratierte Ausstellung lässt dabei chronologisch jede Etappe von Mosers ungewöhnlichem Werdegang Revue passieren: vom Maler zum Allround-Gestalter und schließlich wieder zurück zur Malerei. Hinzu kommt Mosers Werk für die Bühne, das von Daniela Franke und Kurt Ifkovits aus dem Theatermuseum in Wien aufgearbeitet wurde und im Museum Villa Stuck die Betrachtung von Mosers Gesamtwerk auf einzigartige Weise komplementiert.

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