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Museum Ostwall im Dortmunder U (Foto: Hannes Woidich, Dortmund)
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Museum Ostwall im Dortmunder U

Foto: Hannes Woidich, Dortmund
Foto: Hannes Woidich, Dortmund
Mohau Modisakeng, Still aus dem Video To Move Mountains, 2015 Bild: Mohau Modisakeng / Courtesy of WHATIFTHEWORLD
Mohau Modisakeng, Still aus dem Video To Move Mountains, 2015 Bild: Mohau Modisakeng / Courtesy of WHATIFTHEWORLD

Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund
Tel.: 0231 5023247
Homepage

Öffnungszeiten:

Do, Fr 11.00-20.00 Uhr
Di, Mi, Sa, So 11.00-18.00 UhrWolf Vostell, Dé/collage – Staatsgalerie, 1971, Plakatabriss © VG Bild-Kunst, Bonn 2017. Bild: Jürgen SpilerWolf Vostell, Dé/collage – Staatsgalerie, 1971, Plakatabriss © VG Bild-Kunst, Bonn 2017. Bild: Jürgen Spiler

Fast wie im echten Leben

14.11.2017 - 31.03.2019

Was eine expressionistische Landschaft aus den 1910er Jahren mit der Gegenwart zu tun hat? Die Neupräsentation der MO Sammlung zeigt: Mehr als gedacht.
Sechs verschiedene Themenräume laden die Besucher_innen dazu ein, die eigene Lebensrealität mit der von Künstler_innen aus über 100 Jahren Kunstgeschichte zu konfrontieren. Dabei werden junge Menschen Wolf Vostells Stacheldraht-Installation „TEK“ wohl mit anderen Augen sehen als Zeitzeugen des zweiten Weltkriegs; Menschen mit Fluchtgeschichte werden Werke zum Thema „Krieg“ anders wahrnehmen als ein Zwanzigjähriger, der in Deutschland aufgewachsen ist. Auch die in der Ausstellung vertretenen Künstlerinnen und Künstler nehmen unterschiedliche Perspektiven ein: Otto Muellers "Badende im Teich" fühlten sich 1912 der sie umgebenden Natur offenbar sehr verbunden, während Mark Dion in seinen Arbeiten seit den 1990er Jahren die oft zerstörerischen Eingriffe des Menschen in die Natur zum Thema haben? Und wie erleben wir Natur?
Indem das MO neue Verbindungen zwischen den Werken seiner Sammlung herstellt und ihre unterschiedlichen Kontexte sichtbar macht, ermöglicht es seinen Besucher/innen eine naheliegende und trotzdem überraschende Erfahrung: Die Arbeit von Künstler/innen findet nicht im luftleeren Raum, sondern in derselben Lebensrealität statt, die wir alle mit ihnen teilen.
Kunst ist also eine besondere Art, die Welt zu sehen - und gleichzeitig bestimmt unsere Lebenswelt die Art, wie wir Kunst sehen. Wer Freude an dieser Begegnung hat, wird danach seine eigene Welt mit anderen Augen sehen.

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