Museum Kunstpalast, Foto: Stefan Arendt, Medienzentrum Rheinland
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Museum Kunstpalast

Museum Kunstpalast und E.ON AG, Foto: E.ON AG
Museum Kunstpalast und E.ON AG, Foto: E.ON AG
Museum Kunstpalast, Foto: Stefan Arendt, Medienzentrum Rheinland
Museum Kunstpalast, Foto: Stefan Arendt, Medienzentrum Rheinland

Ehrenhof 4-5
40479 Düsseldorf
Tel.: 0211 899 02 00
Homepage

Öffnungszeiten:

Di-So 11.00-18.00 Uhr
Do 11.00-21.00 Uhr

Samurai, Bühnenstars und schöne Frauen

10.09.2011 - 15.01.2012
Anhand von 80 Werken gibt die Ausstellung einen interessanten Einblick in das vielfältige Schaffen der Meister der japanischen Farbholzschnitte Kunisada und Kuniyoshi. Die Blätter entführen den Betrachter in eine farbenreiche, fantasievolle Traumwelt und wirken gelegentlich wie frühe Beispiele der heute so beliebten Manga. Zu sehen sind Schau­spielerbildnisse, Theaterszenen und Heldendarstellungen beider Meister, außerdem Scherz- und Katzenbilder sowie Zeichnungen von Kuniyoshi. Die Sammlung der ukiyo-e Anfang der 1960er Jahre erhielt das Museum eine umfangreiche Schenkung japanischer Farbholzschnitte - die sog. ukiyo-e. Unter diesen Werken befinden sich rund 220 Arbeiten der Zeichner Kunisada (1786-1865) und Kuniyoshi (1798-1861), die sich beide in ihren Werken durch fein abgestimmtes Kolorit und expressive Gesten der Dargestellten auszeichnen. Durch das sammlerische Geschick des Stifters Dr. Hans Lühdorf bietet sich in der Düsseldorfer Ausstellung die seltene Gelegenheit, Schauspielerdarstellungen und gemeinsam illustrierte Folgen der beiden Künstler direkt miteinander zu vergleichen. Kunisada und Kuniyoshi Aus heutiger Sicht wirken die Blätter wie frühe Beispiele der heute so beliebten Mangas. Nicht zuletzt deshalb gewinnen beide Künstler auch international wieder mehr und mehr an Beachtung. Während sich Kunisadas Ruf auf Schauspielerporträts gründet, ist Kuniyoshi vor allem für seine Krieger- und Heldendarstellungen berühmt. Beide Künstler griffen auf europäische Einflüsse wie die Zentralperspektive zurück und machen es so dem westlichen Publikum leicht, Zugang zu ihren Werken zu finden.

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