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Museum für Vor- und Frühgeschichte Berlin im Neuen Museum

Die „Krone von Kertsch“. Das Diadem einer vornehmen Dame wurde in einem völkerwanderungszeitlichen Grab in Kertsch - dem antiken Pantikapaion - auf der Krim entdeckt. Spätes 4. / 1. Hälfte 5. Jahrhundert n. Chr. © Römisch-Germanisches Museum/Rheinisches Bildarchiv Köln
Die „Krone von Kertsch“. Das Diadem einer vornehmen Dame wurde in einem völkerwanderungszeitlichen Grab in Kertsch - dem antiken Pantikapaion - auf der Krim entdeckt. Spätes 4. / 1. Hälfte 5. Jahrhundert n. Chr. © Römisch-Germanisches Museum/Rheinisches Bildarchiv Köln

Bodestr. 1-3
10178 Berlin
Tel.: 030 266 424 242
Homepage

Öffnungszeiten:

tägl. 10.00-18.00 Uhr
Do bis 20.00 Uhr

Von den letzten Dingen. Tod und Begräbnis in der Mark Brandenburg 1500-1800

12.01.2012 - 15.04.2012
Eine Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft Sepulkralkultur der Neuzeit (ar.se.n.) in Zusammenarbeit mit dem Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, in Kooperation mit dem Museum für Sepulkralkultur Kassel, dem Landesdenkmalamt Berlin und dem Freundeskreis für Alteuropäische Geschichte und Archäologie (FAGUA). 2008 wurde auf dem Berliner Schlossplatz die Gruft mit dem Sarkophag des Johanniterritters Konrad von Burgsdorff (1595-1652) gefunden. In der Gruft befanden sich 18 Särge, darunter auch solche der Familien von Canitz und von Dohna. Über die spektakuläre Bergung wurde 2009 in den Medien berichtet. Die Arbeitsgemeinschaft für Sepulkralkultur der Neuzeit, in der sich Forscher zur Bestattungskultur in Berlin-Brandenburg engagieren, hat dazu eine Sonderausstellung erarbeitet, die im Neuen Museum gezeigt wird. Erstmals werden Funde aus den Gruftbestattungen der Öffentlichkeit präsentiert. Überdies wird der zeitgleiche Totenkronenbrauch vorgestellt. Zu den Höhepunkten der Ausstellung gehört neben dem Sarkophag des Konrad von Burgsdorff auch seine bislang verschollen geglaubte Büste von der Siegesallee im Tiergarten, die nun nach Berlin zurückgekehrt ist.

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