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Museum fr Vlkerkunde Hamburg, Foto: Paul Schimweg
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Museum für Völkerkunde Hamburg

Museum für Völkerkunde Hamburg. Foto: Paul Schimweg
Museum für Völkerkunde Hamburg. Foto: Paul Schimweg
Stil Foto aus dem Film zur Ausstellung S(e)oul food. 2016.© Völkerkundemuseum Universität Zürich
Stil Foto aus dem Film zur Ausstellung S(e)oul food. 2016.© Völkerkundemuseum Universität Zürich

Rothenbaumchaussee 64
20148 Hamburg
Tel.: 040 42 88 79 0
Homepage

Öffnungszeiten:

Di-So 10.00-18.00 Uhr
Do bis 21.00 UhrMaske für den Maskentanz Sandea, Korea, 19. Jh. Foto: © NRICHMaske für den Maskentanz Sandea, Korea, 19. Jh. Foto: © NRICH

Uri Korea – Ruhe in Beschleunigung

15.12.2017 - 01.07.2019

Aus der langjährigen Kooperation des Museums für Völkerkunde Hamburg und des National Folk Museum of Korea ist ein gemeinsam konzipiertes Ausstellungsprojekt hervorgegangen. Es spürt dem Stellenwert von Traditionen in der von Popkultur und Hightech geprägten Moderne des ostasiatischen Landes nach. Kein anderes Land der Welt hat im 20. Jahrhundert eine so schnelle Wirtschaftsentwicklung erfahren. Über 90 % der Menschen leben heute in Städten, Elektronik und Popmusik sind erfolgreich in der ganzen Welt. Die Ausstellung gibt einen Einblick in den Alltag von heute und stellt Themen vor, die moderne Koreaner bewegen. Zu diesen Themen gehört neben der Kultur der Schnelligkeit, dem Bildungsfieber und den Herausforderungen und Freuden des ganz normalen Tagesablaufs auch eine intensive Beschäftigung mit der eigenen Tradition.

Nach den Verheerungen durch Kolonialzeit und Koreakrieg hat sich das Land zur Rückeroberung und Neubewertung seiner eigenen Vergangenheit aufgemacht. Themen wie die landestypische Ästhetik, die Bedeutung des Konfuzianismus in der Moderne oder der eigene Platz in der realen wie spirituellen Welt sind Gesprächsstoff. Als Dokumente des reichen koreanischen Erbes sind zahlreiche Sammlungsstücke aus dem Museum für Völkerkunde zu sehen. Seit 2014 wurden sie von dem koreanischen Forschungsinstitut NRICH erforscht. Auch über die Bedeutung dieser Forschungsarbeit für beide Seiten berichtet die Ausstellung.
 

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