Kunstwerke indianischer Künstler. Foto: LWL/Oblonczyk
KULTURpur - Wissen, wo was läuft!



gibus.bordeaux

gibus.bordeaux
Werbung: gibus.bordeaux
'Erleben Sie die minimalistische und kathartische Kunst von Gibus. Jede Skulptur erzählt eine Geschichte.

LWL-Museum für Naturkunde - Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium

LWL-Museums für Naturkunde. Foto: LWL/Oblonczyk
LWL-Museums für Naturkunde. Foto: LWL/Oblonczyk
Kunstwerke indianischer Künstler. Foto: LWL/Oblonczyk
Kunstwerke indianischer Künstler. Foto: LWL/Oblonczyk

Sentruper Str. 285
48161 Münster
Tel.: 0251 591 05
Homepage

Öffnungszeiten:

Di-So 9.00-18.00 Uhr

Aller Reichtum dieser Welt

21.05.2010 - 09.01.2011
Eine Präsentation des LWL-Museums für Naturkunde zum Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt (IJB) Die Vereinten Nationen haben das Internationale Jahr der biologischen Vielfalt für 2010 ausgerufen. Das LWL-Museum für Naturkunde öffnet aus diesem Anlass seine Magazine und präsentiert die bunte und abwechslungsreiche Vielfalt von heimischen, zugewanderten und ausgestorbenen Tieren, Pflanzen und Pilzen in einer kleinen Schau. Das Museum möchte mit seiner einfachen aber abwechslungsreichen Präsentation auf rund 300 m2 das Bewusstsein schärfen, dass das Wohl des Menschen durch die Abnahme der biologischen Vielfalt gefährdet ist. Der Verlust von Vielfalt kann gestoppt werden, wie Erfolge beim Artenschutz schon heute verdeutlichen. Der Mensch kann jedoch nur schützen, was er kennt. Das Fachwissen über die Vielfalt der Natur wächst unaufhaltsam, doch in der breiten Öffentlichkeit und selbst an Universitäten geht die Artenkenntnis zu großen Teilen verloren - es mangelt an der Vermittlung. Das LWL-Museum für Naturkunde sieht sich somit in der Verantwortung, Artenkenntnis zu vermitteln. Die Philosophie des LWL-Museums für Naturkunde : Bewahrung und Erforschung der Artenvielfalt und die Vermittlung von Artenkenntnis gehören zusammen. Vorschau |Zum Seitenanfang | Dauerausstellungen Dinosaurier - Eine Zeitreise ins Erdmittelalter Wer die Dinosaurierausstellung besucht, darf keine Angst vor großen Tieren haben. Einmalige Exponate wie das 16 Meter lange Skelett eines Tyrannosaurus Rex und Überreste von Dinos, die vor 100 Millionen Jahren in Westfalen gelebt haben, sind auf der Zeitreise ins Erdmittelalter zu sehen. Einmalig in Europa sind die in der Ausstellung gezeigten, lebensechten Rekonstruktionen des Sichelkrallendinosauriers Deinonychus und des großen Raubsauriers Allosaurus. Überreste der Herrscher des Erdmittelalters fanden Paläontologen auf allen Kontinenten in Form von Knochen, Zähnen, Eiern und Abdrücken der Hautstruktur. Diese Funde liefern Hinweise auf Größe, Körperbau und Nahrungserwerb der Tiere. Viele Fragen bleiben jedoch offen. So z. B. wie das Kreislaufsystem der riesenhaften Pflanzenfresser funktionierte oder wie ihr Sozialverhalten war. Die Ausstellung versucht, anhand von heute lebenden Tieren Antworten auf diese Fragen zu geben. Museumspädagogisches Programm zu dieser Ausstellung Bildergalerie zu dieser Ausstellung |Zum Seitenanfang | Prärie- und Plainsindianer - Wandel und Tradition Die Ausstellung stellt mit historischen und modernen Objekten das Leben der Plainsindianer früher und heute vor. Indianische Sichtweisen, Weltanschauungen und Wertesysteme werden mittels zahlreicher Ausstellungsstücke wie Kampfwaffen und Friedenspfeifen, einer lebensechten Bisonherde, indianischen Tipis, Gemälden und Skulpturen, aber auch verständlicher Texttafeln anschaulich vermittelt. Die spanischen Eroberer brachten Pferde nach Nordamerika. Mit deren Hilfe entwickelten die Indianer in den weitläufigen Graslandschaften neue Jagdmethoden und noch mobilere Lebensformen. Es entstanden die nomadischen Bisonjäger-Kulturen. Die europäischen Einwanderer brachten aber auch Krankheiten und die Droge Alkohol mit. Systematisch versuchten sie die Bisons auszurotten, um den Ureinwohner ihre Lebensgrundlage zu entziehen. Sie eigneten sich deren Land an und versuchten die Kultur der Ureinwohner zu vernichten. In die Ausstellung eingefügte Gemälde und Skulpturen zeitgenössischer Künstler belegen auf eindrucksvolle Weise die Lebendigkeit und Kontinuität indianischer Kulturen. Museumspädagogisches Programm zu dieser Ausstellung Bildergalerie zu dieser Ausstellung |Zum Seitenanfang | Westfalen im Wandel - Von der Mammutsteppe zur Agrarlandschaft Der etwas jüngeren Geschichte widmet sich die Ausstellung "über den Landschaftswandel Westfalens". Sie beschreibt, wie sich die heimische Tier und Pflanzenwelt in den vergangenen 15.000 Jahren unter dem Einfluss des Menschen verändert hat. Die Höhepunkte der Ausstellung sind das große Mammut, das nach einem westfälischen Originalskelett rekonstruiert wurde, der münsterländische Krammetsvogelfänger und die zahlreichen Dioramen (Lebensrauminszenierungen) der heutigen heimischen Tier- und Pflanzenwelt. In mehreren Zeitsprüngen wird der Blick des Besuchers einerseits in das Eiszeitalter zurückgelenkt, als in Westfalen noch Mammuts und Rentiere lebten und Menschen versuchten, diese Tiere zu jagen. Andererseits werden Einblicke in die angeblich „ach so gute alte Zeit" gewährt und zuletzt der Blick auf unsere heutige Agrarlandschaft geführt. Die Vielfalt westfälischer Landschaften, so wie sie sich heute darstellt, können die Besucher nicht nur bei einem Rundgang durch die Ausstellung, sondern auch bei einer Fahrt in einem Korb eines Heißluftballons miterleben. Zum Verweilen lädt der Museumshof mit seinem Landschaftsmodel vom kleinsten Strom Deutschlands – dem Fluss Ems – ein.

KULTURpur empfehlen