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Kunstmuseum Wolfsburg

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Hollerplatz 1
38440 Wolfsburg
Tel.: 05361 26690
Homepage

Öffnungszeiten:

Mi-So 11.00-18.00 Uhr
Di 11.00-20.00 Uhr

Araki, Miyamoto, Sugimoto: Japanische Fotografie der Gegenwart

10.11.2007 - 24.03.2008
Ausgehend von der umfassenden Werkgruppe Nobuyoshi Arakis in der Sammlung des Kunstmuseum Wolfsburg zeigt das Kunstmuseum eine komplementäre Ausstellung fotografischer Arbeiten zu der in der Halle stattfindenden programmatischen Ausstellung Japan und der Westen. Um das Phänomen der Reduktion, der Konzentration und des Minimalismus in der japanischen Ästhetik zu exemplifizieren, soll ein Blick auf drei Beispiele der japanischen Gegenwartsfotografie gerichtet werden. Neben Nobuyoshi Arakis Arbeiten aus der Sammlung und weiteren aktuellen Beispielen seiner Tätigkeit wird eine Werkgruppe Ryuji Miyamotos mit Werkbeispielen Hiroshi Sugimotos präsentiert. Beide Fotografen wurden während ihres Kunststudiums nachhaltig von den amerikanischen Kunstströmungen der Minimal Art und der Konzeptkunst beeinflusst. Hiroshi Sugimoto und Ryuji Miyamoto arbeiten nach dem Konzept der Serie, indem sie die Idee einzelner Bildideen über längere Zeit konsequent verfolgen. Arakis Werk ist stark von der Alltagsästhetik des heutigen Japan geprägt, dem Lebensgefühl der japanischen Großstadt mit all ihren Licht- und Schattenseiten. Sugimotos strenge Fotoserien der "Theatres" und "Seascapes" verführen zur Benutzung von Superlativen: Perfekter, reduzierter und klarer können Fotografien nicht sein. Seine poetischen und atemberaubenden Werke sind in den größten und bedeutendsten Kunstsammlungen weltweit vertreten. Der japanische Fotograf Ryuji Miyamoto richtet seine Kamera auf die verdrängte Seite der Vergänglichkeit von Architektur. Das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt zählt eine 34 Bilder umfassende Serie von Fotografien zu seiner Sammlung, die im durch ein starkes Erdbeben zerstörte Stadt Kobe aufgenommen wurden. Die Zerstörungen der Häuser, die Materialität der zerborstenen Fassaden, Etagen und Wänden erhalten durch Miyamotos Aufnahmen eine schier skulpturale Qualität.

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