Kunstmuseum Bonn, Foto: Schulz
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Kunstmuseum Bonn

Kunstmuseum Bonn, Foto: Sondermann
Kunstmuseum Bonn, Foto: Sondermann
Gauri Gill, Untitled ( 32 ) , from Acts of Appearance , 2015 – heute, Pigmentdruck, 41 x 61  cm; © die Künstlerin
Gauri Gill, Untitled ( 32 ) , from Acts of Appearance , 2015 – heute, Pigmentdruck, 41 x 61 cm; © die Künstlerin

Friedrich-Ebert-Allee 2
53113 Bonn
Tel.: 0228 776260
Homepage

Öffnungszeiten:

Di-So 11.00-18.00 Uhr
Mi bis 21.00 Uhr
Gauri Gill, Untitled ( 32 ) , from Acts of Appearance , 2015 – heute, Pigmentdruck, 41 x 61  cm; © die Künstlerin Gauri Gill, Untitled ( 32 ) , from Acts of Appearance , 2015 – heute, Pigmentdruck, 41 x 61 cm; © die Künstlerin

MASKE - Kunst der Verwandlung

30.05.2019 - 25.08.2019

Seit jeher und in allen Kulturen der Welt sind Menschen von Masken fasziniert. Aufgesetzt auf das Gesicht verwandelt die Maske ihre/n Träger*in in etwas Neues und fungiert zugleich als Schutz und Verbindung zwischen dem Individuum und der Außenwelt.
Besonders in der bildenden Kunst der Moderne, in den Strömungen des Dada, Surrealismus und Expressionismus, war das Interesse an der Maske groß. Künstler*innen wie Hannah Höch, Sophie Taeuber-Arp, Meret Oppenheim oder Karl Schmidt-Rottluff griffen das Thema wiederholt auf. Nach der Kunst der Moderne ist es die Kunst unserer Gegenwart, die sich auffallend oft mit der Maske und ihren paradoxen Möglichkeiten des Zeigens und Verbergens, der Verschleierung und der (digitalen) Selbstoptimierung auseinandersetzt und auf diese Weise Themen von besonderer Wichtigkeit verhandelt, in einer Gesellschaft, die ohne Unterlass real und virtuell neue Gesichter hervorbringt.
Das maskierte Individuum sowie der performative Akt des Tragens einer Maske in seinem gesellschaftlichen und politischen Kontext stehen im Fokus dieser Ausstellung internationaler Kunst der Moderne und der Gegenwart. Anhand hochkarätiger Leihgaben und teils eigens neu produzierter Werke vollzieht die Ausstellung auf über 850 Quadratmetern nach, wie Künstler*innen mit der Maske verknüpfte Eigenschaften und Fragestellungen in ihre Kunst überführen und transformieren.
Mit Werken von u.a. Ed Atkins, Kader Attia, Claude Cahun, Eli Cortiñas, Theo Eshetu, Hannah Höch, Cindy Sherman, Wiebke Siem, Sophie Taeuber-Arp, Rosemarie Trockel, Meret Oppenheim und Lavinia Schulz.

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