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Kunsthalle Dominikanerkirche

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Hasemauer 1
49074 Osnabrück
Tel.: 0541 323 2190
Homepage

Öffnungszeiten:

Di-Fr 11.00-18.00 Uhr
Sa, So 10.00-18.00 Uhr

Magie der Farbe - Pastose Malerei (Farbmaterie, Farbkörper, Farbräume)

11.01.2009 - 22.03.2009
Die Ausstellung "Magie der Farbe", die vom 11. Januar bis 22. März in der Kunsthalle Dominikanerkirche gezeigt wird, stellt über prägnante Bilder, Skulpturen und Objekte die Entwicklung der pastosen Malweise bis hin zu Skulpturen und Farbräumen vor. Zahlreiche Künstler, die für die Entwicklung einer pastosen und objekthaften Malerei im europäischen Zusammenhang von Bedeutung sind, sind in der Osnabrücker Ausstellung vertreten. Gezeigt werden Arbeiten unter anderem von Eugene Leroy (F), Karel Appel (NL), Kees van Bohemen (NL), Theo Wolvekamp (NL) und Dieter Krieg (D). Über ausgewählte Werke wird die Entwicklung künstlerischer pastoser Malkonzepte, mehrschichtiger Farbaufträge bis hin zu installativen Arrangements dargestellt. In Bezug zu den damit verbundenen aktuellen Diskursen werden darüber hinaus Werke folgender Künstler präsentiert: Jan de Beus (NL), Erik Oldenhof (NL), Marie-José Robben (NL), Patrick Rohner (CH), Christiane Conrad (D), Justus Jahn (D), Matthias Lutzeyer (D), Harry Meyer (D), Michael Toenges (D), Bernd Schwarting (D), Stefan Gritsch (CH), Werner Knaupp (D), Bram Bogart (NL) und Zebedee Jones (GB). Insbesondere im 16. und 17. Jahrhundert wurde über eine pastenhafte Malweise die Farbe in ihrer vitalen Qualität und Bewegungsenergie sowie in ihren raumgreifenden Möglichkeiten erforscht. Über diese frühen Entwicklungen und Materialerkundungen eröffneten sich nicht nur ungeahnte formale und inhaltliche Möglichkeiten, sondern auch neue Fragestellungen und Bedeutungen für die moderne Kunst. Künstler des Impressionismus und des Expressionismus haben die Effekte von Unmittelbarkeit, Emotionalität und raumgreifende Materialität der Farbe schließlich weiterentwickelt. Einen beispiellosen Beitrag zur pastosen Malweise lieferte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der französische Maler Eugène Leroy. Im Informell waren es vor allem der Spanier Antoni Tápies und der Deutsche Emil Schumacher, die die relief- und objekthaften Wirkungen einer pastosen Arbeitsweise ausschöpften. Auch Karel Appel aus der Cobra-Gruppe ist in diesem Zusammenhang zu nennen, zumal der Künstler mit den Stilmitteln des Informell arbeitete. Wichtige gegenwärtige Wegbereiter der pastosen Malerei sind der Nie¬derländer Bram Bogart und die deutschen Künstler Dieter Krieg, Justus Jahn und Bernd Schwarting.

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