Kunsthalle Bremen, Foto: Michael Gielen
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Kunsthalle Bremen

Hollaendersaal, Kunsthalle Bremen - Der Kunstverein in Bremen / Foto: Karen Blindow
Hollaendersaal, Kunsthalle Bremen - Der Kunstverein in Bremen / Foto: Karen Blindow
Kunsthalle Bremen, Foto: Michael Gielen
Kunsthalle Bremen, Foto: Michael Gielen

Am Wall 207
28195 Bremen
Tel.: 0421 329080
Homepage

Öffnungszeiten:

Mi-So 10.00-17.00 Uhr
Di 10.00-21.00 Uhr

Videokunst Förderpreis Bremen

20.02.2016 - 01.05.2016

Die Kunsthalle Bremen präsentiert die zwei Preisträger des 23. Videokunst Förderpreises in einer Sonderausstellung. Im April 2015 hat E.S. Mayorga (*1975 in Mexico City, Mexiko) für sein Projekt „The Role Of Fear" den mit 5.000 Euro dotierten Hauptpreis zugesprochen bekommen. Geprägt durch paranormale Phänomene in seiner Heimat Mexiko sowie die Entführung seiner Schwester Ana durch Mitglieder des Drogenkartells „La Familia" und der mexikanischen Bundespolizei, setzt sich Mayorga in seinem Werk mit Gewalt, gesellschaftlichen Widersprüchen und ökonomischen Ungleichgewichten auseinander. Den zweiten Preis über 1.500 Euro erhielt Sharlene Khan (*1977 in Durban, Südafrika) für ihr Projekt „When the moon waxes red", in welchem sie der Geschichte ihrer von Armut, Alkoholismus und physischem Missbrauch geprägten Familie in Videos und inszenierten Fotografien nachspürt. In der Ausstellung werden die prämierten Werke durch weitere Arbeiten der Künstler ergänzt.
Der Videokunst Förderpreis des Filmbüro Bremen wird jährlich vergeben. Die Besonderheit des Preises besteht darin, dass die Jury künstlerische Ideen und Konzepte auszeichnet, die anschließend mit Hilfe des Preisgeldes realisiert werden. Die dreiköpfige Jury – Dr. Arie Hartog (Direktor des Gerhard-Marcks-Hauses, Bremen), Susann Maria Hempel (Videokünstlerin und frühere Preisträgerin, Greiz) und Kai Hoelzner (Galerist, Berlin) – bewertete eingereichte Arbeiten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und aus Bremens Partnerstädten. Die Preisgelder stammen von der Bremischen Landesmedienanstalt, dem Senator für Kultur und dem Künstlerinnenverband GEDOK.

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