Kunstbau München, Foto: RabahK
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Kunstbau München

Foto: Kunstbau München
Foto: Kunstbau München
Marianne von Werefkin In die Nacht hinein, 1910, Tempera, Mischtechnik auf Papier und Karton, 74 x 101 cm Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München Foto: Lenbachhaus
Marianne von Werefkin In die Nacht hinein, 1910, Tempera, Mischtechnik auf Papier und Karton, 74 x 101 cm Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München Foto: Lenbachhaus

Königsplatz / U-Bahn-Zwischengeschoss
80333 München
Tel.: 089 233 32 00 0
Homepage

Öffnungszeiten:

Di 10.00-21.00 Uhr
Mi-So 10.00-18.00 Uhr
Marianne von Werefkin In die Nacht hinein, 1910, Tempera, Mischtechnik auf Papier und Karton, 74 x 101 cm Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München Foto: Lenbachhaus Marianne von Werefkin In die Nacht hinein, 1910, Tempera, Mischtechnik auf Papier und Karton, 74 x 101 cm Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München Foto: Lenbachhaus

Lebensmenschen

22.10.2019 - 16.02.2020

Alexej von Jawlensky (1864-1941) und Marianne von Werefkin (1860-1938) sind in den Kanon der Kunstgeschichte als eines der wegweisenden Künstlerpaare der Avantgarde eingegangen. Mit der von ihnen 1909 initiierten Gründung der Neuen Künstlervereinigung München, aus der zwei Jahre darauf der Blaue Reiter hervorgegangen ist, haben sie nicht nur als Vordenker (Werefkin) und malerischer Impulsgeber (Jawlensky) dieser Vereinigungen Kunstgeschichte geschrieben, sondern auch jeder für sich und zusammen als Paar einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Moderne am Beginn des 20. Jahrhunderts geleistet. Bemerkenswert ist aus diesem Grund, dass ihre Bedeutung bislang lediglich innerhalb dieser Vereinigungen beleuchtet oder in Einzelausstellungen gewürdigt wurde, sie aber als private wie künstlerische "Partner", die sie über 25 Jahre (1893-1921) gewesen sind, noch niemals gemeinsam und explizit in einer Ausstellung vorgestellt wurden.
In der vom Lenbachhaus München und dem Museum Wiesbaden in enger Kooperation konzipierten Ausstellung Lebensmenschen. Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin werden die individuellen künstlerischen Werdegänge beider Persönlichkeiten verfolgt, zueinander in Beziehung gesetzt und mit ihren ständig in Veränderung begriffenen privaten Verhältnissen in Verbindung gebracht.

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