Jüdisches Museum Berlin, Foto: Günter Schneider
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Jüdisches Museum Berlin

Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe
Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe
Ausstellung »A wie Jüdisch« vom 26. November 2018 bis 30. September 2019:   Videostill aus der Videoarbeit »Twenty Two Letters«  © Victoria Hanna
Ausstellung »A wie Jüdisch« vom 26. November 2018 bis 30. September 2019: Videostill aus der Videoarbeit »Twenty Two Letters« © Victoria Hanna

Lindenstr. 9-14
10969 Berlin
Tel.: 030 259 93 300
Homepage

Öffnungszeiten:

Mo 10.00-22.00 Uhr
Di-So 10.00-20.00 Uhr

Alles hat seine Zeit - Rituale gegen das Vergessen

18.10.2013 - 09.02.2014

Die erste große Judaica-Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin widmet sich dem Thema der ?rites des passages?. Die kulturelle Einbettung existenzieller Einschnitte im Leben, wie Geburt, Mündigkeit, Eheschließung, Alter und Tod werden am Beispiel von Exponaten gezeigt, die die religiöse Tradition mit dem persönlichen Erleben verbinden. Die kollektive Dimension des Gedenkens wird am Jahreszyklus der Feiertage entwickelt, die jede Generation mit eigenen historischen Erfahrungen weiterschreibt.
Großformatige Fotoarbeiten der amerikanischen Künstlerin Quintan Ana Wikswo nehmen ein Thema auf, das bislang aus den Erinnerungsritualen der Gedenkpolitik ausgeblendet war: die Opfergruppe der sexuell ausgebeuteten Frauen in Konzentrationslagern. Sie erforschte fotografisch den Standort des sogenannten ?Sonderbaus? in Dachau, in dem sich das KZ-Bordell befand, und bearbeitete ihn literarisch. Eine Auswahl dieser Fotografien steht den traditionellen jüdischen Zeremonialobjekten gegenüber.

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