Jüdisches Museum Berlin, Foto: Günter Schneider
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Jüdisches Museum Berlin

Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe
Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe
Licht- und Klanginstallation res•o•nant von Mischa Kuball im Jüdischen Museum Berlin 2017 bis 2019   © Jüdisches Museum Berlin, Foto: Ladislav Zajac/Archiv Mischa Kuball, Düsseldorf/VG Bild-Kunst, Bonn 2017  Nur für die aktuelle Berichterstattung von Rechten frei, mit der Bitte um Zusendung eines Belegexemplars.
Licht- und Klanginstallation res•o•nant von Mischa Kuball im Jüdischen Museum Berlin 2017 bis 2019 © Jüdisches Museum Berlin, Foto: Ladislav Zajac/Archiv Mischa Kuball, Düsseldorf/VG Bild-Kunst, Bonn 2017 Nur für die aktuelle Berichterstattung von Rechten frei, mit der Bitte um Zusendung eines Belegexemplars.

Lindenstr. 9-14
10969 Berlin
Tel.: 030 259 93 300
Homepage

Öffnungszeiten:

Mo 10.00-22.00 Uhr
Di-So 10.00-20.00 Uhr

REFLEX - Design | in | vor | zwischen | Spiegeln

04.07.2008 - 12.10.2008
Dass es im Auge des Betrachters liegt, was ein Objekt darstellt, ist eine Binsenweisheit. Wie grundverschieden aber Archivare und Produktdesigner mit einem Objekt umgehen und wie sie es darbieten, macht die Ausstellung deutlich, die neun Studierende der Universität der Künste Berlin in Kooperation mit dem Leo Baeck Institute New York erarbeitet haben.Auf witzige und raffinierte Weise setzen sich die angehenden Produktdesigner mit dem Phänomen des Spiegelns auseinander. Inspirationsquelle sind Materialien zur deutsch-jüdischen Kultur aus den Archiven des Leo Baeck Institutes (LBI). Einige Entwürfe greifen sehr direkt die optischen Eigenschaften des Spiegels auf - mit wiederkehrenden Abbildern, Irritationen und Sinnestäuschungen. So sieht sich der Betrachter beispielsweise unvermittelt selbst als Teil eines historischen Dokumentes. Andere Arbeiten nähern sich dem Thema im übertragenen Sinne und widmen sich dem Widerspiegeln von Gedanken, Ideen und Erinnerungen. Auch die eigenen, sehr unterschiedlichen kulturellen Hintergründe der neun Designer finden sich in den Werken wieder.

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