Jüdisches Museum Berlin, Foto: Günter Schneider
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Jüdisches Museum Berlin

Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe
Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe
Ausstellung »A wie Jüdisch« vom 26. November 2018 bis 30. September 2019:   Videostill aus der Videoarbeit »Twenty Two Letters«  © Victoria Hanna
Ausstellung »A wie Jüdisch« vom 26. November 2018 bis 30. September 2019: Videostill aus der Videoarbeit »Twenty Two Letters« © Victoria Hanna

Lindenstr. 9-14
10969 Berlin
Tel.: 030 259 93 300
Homepage

Öffnungszeiten:

Mo 10.00-22.00 Uhr
Di-So 10.00-20.00 Uhr

Péter Forgács und Labyrinth Project: »Donau Exodus - In den Wirbeln des Stroms«

20.04.2007 - 29.07.2007
Die interaktive Multimedia-Installation »Donau Exodus« des ungarischen Filmemachers und Künstlers Péter Forgács und des Labyrinth Project beschäftigt sich mit dem Thema Vertreibung. Historische Amateurfilmaufnahmen, dokumentarisches Material und Interviews werden zu einer filmischen Partitur über Bedrohung, Lebensgefahr und Flucht verwoben. Die Installation erzählt zwei gegenläufige Auswanderungsgeschichten: Die eine ist die Flucht von 600 Mitgliedern der jüdischen Gemeinde Bratislavas, die im Spätsommer 1939 die Donau abwärts fuhren, um das Schiff zu erreichen, das sie über das Schwarze Meer nach Palästina bringen sollte. Im Herbst 1940 brachte dasselbe Schiff Angehörige der deutschen Minderheit aus Bessarabien, die ins Deutsche Reich umgesiedelt wurden, donau-aufwärts. Der Kapitän des Ausflugsdampfers »Königin Elisabeth« hielt diese beiden ungleichen Passagen und das Leben auf dem Schiff mit seiner Kamera fest. Die Installation ist Teil des Programms »Ungarischer Akzent« und wird vom Ungarischen Ministerium für Kultur und Bildung in Budapest sowie vom Collegium Hungaricum Berlin unterstützt. Die Installation basiert auf dem Recherchematerial und dem Dokumentarfilm »The Danube Exodus« von Péter Forgács (1988, produziert von Lumen Film). »The Labyrinth Project« ist eine Forschungsinitiative an der Southern California's School of Cinematic Arts, Los Angeles.

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