© andreas130 / www.fotolia.de
KULTURpur - Wissen, wo was läuft!

Historisches Museum Hannover


Pferdestraße 6
30159 Hannover
Tel.: 0511 168 430 52
Homepage

Öffnungszeiten:

Di 10.00-19.00 Uhr
Mi-Fr 10.00-17.00 Uhr
Sa, So 10.00-18.00 Uhr

Pelikan - Ein Unternehmen schreibt Geschichte

20.02.2008 - 13.07.2008
Ob mit dem Kleber „Pelikanol“, dem Schulfüllhalter „Pelikano“ oder dem klassischen Pelikan Füllhalter – das Unternehmen Pelikan ist ein Teil hannoverscher Geschichte und über die Grenzen Deutschlands hinaus zu einem Stück Lebensalltag geworden. In einer bunten Sonderausstellung beleuchtet das Historische Museum ab dem 20. Februar die Werbe- und Produktgeschichte der Marke mit dem berühmten Vogel. Als der Chemiker Carl Hornemann 1838 das erste Preisverzeichnis seiner Fabrik für Mal -und Künstlerfarben veröffentlichte, schien der Erfolg seines Unternehmens weit entfernt. Erst nachdem Firmeninhaber Günther Wagner 1878 den Pelikan als Schutzmarke anmeldete und ihn damit zu einem der ältesten Warenzeichen machte, begann der Aufstieg der Firma zu einem weltweit bekannten Großunternehmen. 1929 feierte der erste Pelikan-Füllhalter seine Premiere und wurde zum weltweiten Erfolg. Insbesondere seit der Wirtschaftswunderzeit der 1950er Jahre entwickelte sich Pelikan zu einem führenden Hersteller der Schreibgerätebranche – bis heute mit zahlreichen innovativen Produktideen auf allen Weltmärkten. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen jene Plakatentwürfe, die in den seit 1898 veranstalteten Wettbewerben oder als Auftragsarbeiten entstanden. Ob Plakate, Preislisten, Prospekte oder Produktaufmachungen – die Werbung für Pelikan-Produkte verfolgte hohe künstlerische Ansprüche. Anerkannte Maler und Grafiker stellten sich in den Dienst des Unternehmens und setzten Tuschen, Tinten und Farben in Szene. Die Ausstellung verfolgt wichtige Stationen im Lebenslauf des Pelikans: den Aufstieg der Firma um die Jahrhundertwende, die Kriegsjahre, die Zeit des Wirtschaftswunders und den Sprung ins Freizeit-Zeitalter. Dabei werden zeitgeschichtliche Hintergründe einbezogen und Einblicke in die Geschichte des Schreibens, Kopierens und Werbens gegeben.

KULTURpur empfehlen