Das historische Hammerwerk "Frohnauer Hammer" gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen des Erzgebirges. Der 1904 stillgelegte Eisenhammer, der zuvor als Silber- und Kupferhammer diente, gilt als einer der frühesten im Erzgebirge genannten "Zainhämmern". Diese vertigten ausschließlich Halbzeuge für das weiterverarbeitende städtische Schmiedehandwerk. Seit 1621 fungierte das bis 1610 wüstliegende und dann als Ölmühle benutzte Mühlengebäude als Münze und später als Hammerwerk. Die Hammeranlage ist heute noch funktionstüchtig und wird den Museumsbesuchern demonstriert.
Gegenüber dem Hammergebäude befindet sich das Wohnhaus des ehemaligen Hammerherren, ein großes Fachwerkhaus von 1697. Hier kann der Besucher eine volkskundliche Ausstellung mit eingerichteter Wohnräume sowie erzgebirgischem Kunsthandwerk besuchen.