In dem Museum wird an betriebsbereiten Modellen die in der Ronsdorfer Bandindustrie üblichen Geräte vom historischen Mühlstuhl (handbetrieben, seit etwa 1836) über den elektrisch betriebenen Bandstuhl und Jacquardstuhl bis hin zu dem modernen Nadelautomat gezeigt. Dazu Windemaschine und Spulmaschine als Hilfsmaschinen und den Scherhaspel, alles Geräte der heimischen Hausindustrie, die vorzugsweise seidene und halbseidene Bänder aller Arten produzierte.
Die ausgestellten Exponate, wie auch die Zubehörteile und deren Herstellung, werden durch Informationsschriften näher beschrieben. Es wird die Herstellung der Riete anhand von Standmustern vorgeführt, die Anfertigung von Schetspulen in Mustern gezeigt und das Schlagen und Schnüren von Jacquardkarten dargestellt.
Damit die Theorie nicht zu kurz kommt, sind in einer Fachbibliothek Fachbücher zur Bandindustrie und die Schulbücher aus der Preußischen Bandwirkerschule zu Ronsdorf zu sehen.